Großer Durchbruch für alle professionellen Videospieler: Wie Riot Games' eSports-Manager Nick Allen dem Portal "Gamespot" bestätigte, erachtet die US-Regierung Profi-Zocker künftig als Athleten.

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Was sich für viele Menschen wie eine kuriose Fehlentscheidung anhören dürfte, hat eine sehr simple Begründung: Bald starten die "League of Legends"-World-Chamionships in Kalifornien, bei denen es für das Gewinnerteam eine Prämie von einer Million US-Dollar gibt. Damit den zahlreichen Profi-Zockern aus aller Welt ähnlich wie ihren Kollegen aus den klassischen Sportarten die Einreise erleichtert wird und sie nicht mit Green Card und Co. zu kämpfen haben, entschieden sich die Vereinigten Staaten jetzt zu der höheren Wertschätzung und der damit verbundenen Einreiseerleichterung.

"League of Legends" ist ein rundenbasiertes Echtzeit-Strategiespiel, das weltweit sehr beliebt ist - nicht nur bei Profi-Zockern. Zu bestimmten Zeiten spielen mehr als fünf Millionen Fans das Spiel gleichzeitig online.

USA ist nicht der einzige eSport-Fan

Nicht nur in den USA werden professionelle Gamer ernst genommen und als Athleten angesehen. Auch in Ländern wie China, Schweden und Großbritannien gibt es für professionelle eSport-Verbände Förderung vom Staat.

In der Bundesrepublik Deutschland wurden Aufnahmeanträge des Deutschen eSport-Bundes gegenüber dem Deutschen Olympiabund bisher immer abgelehnt. Es hieße, beim eSport fehlen motorische Aktivitäten, berichtet "Spieleradar.de". (abi)

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