Mit "Jules Verne" zur Raumstation
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Damit beginnt nun die eigentliche Mission von "Jules Verne", d. h. die Versorgung der ISS mit Fracht, Treibstoff, Wasser, Sauerstoff und Antriebskapazität.
Das 19 Tonnen schwere unbemannte Raumfahrzeug näherte sich in einem vierstündigen Manöver von einer Warteposition in 39 km Entfernung nach und nach der 275 Tonnen schweren ISS an, wobei es zwecks Überprüfungen zahlreiche Zwischenstopps an Referenzpositionen einlegte.
Es berechnete selbständig seinen Standort mittels relativer GPS-Positionierung (Vergleich der von seinen eigenen GPS-Empfängern und den Empfängern auf der ISS erfassten Daten) und verwendete, als es in unmittelbarer Nähe der ISS angelangt war, auf an der ISS angebrachte Laserreflektoren gerichtete Videometer, um seine Entfernung vom und seine Ausrichtung zum Ziel zu bestimmen.
Die letzte Phase des Anflugs erfolgte mit einer relativen Geschwindigkeit von 7 cm/s und einer Zielgenauigkeit von weniger als 10 cm, während "Jules Verne" und die ISS mit etwa 28 000 km/h in rund 340 km Höhe über das östliche Mittelmeer rasten. Um 16.45 Uhr MESZ schließlich wurde die Andockvorrichtung des ATV vom Greifmechanismus des Konus am hinteren Ende des russischen Moduls Swesda erfasst; mit dem Einrasten der Haken um 16.52 Uhr MESZ war das Andockmanöver abgeschlossen.
© European Space Agency
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