40 Jahre ESRO 2B: Europas erster Satellit im All
in Kooperation mit
Ein Urgestein des ESOC: Siegmar Pallaschke © ESA/ESOC
Obwohl auf dem neuesten Stand der damaligen Technik, wirken die Computer und Terminals der ersten Stunde, die noch mit Lochkarten gefüttert werden mussten, heute recht antiquiert. "Die jungen ESOC-Mitarbeiter können sich gar nicht vorstellen, dass wir damals mit diesen Geräten auch schon Bahnbestimmungen durchführen konnten", berichtet schmunzelnd Siegmar Pallaschke.
Der ehemalige Analytiker beim Flugdynamik-Team war seit der ersten Stunde dabei. Er kann sich noch gut an die ersten Missionen mit europäischen Satelliten erinnern, die an der unsichtbaren "langen Leine" von Darmstadt hingen: "Nur zwei bis drei Mitarbeiter schrieben die Bahnbestimmungssoftware und hatten für deren einwandfreie Funktion die volle Verantwortung. Umfangreiche Simulationen und Prüfprozeduren kannten wir noch nicht. Und das bereitete uns manch schlaflose Nacht."
In seine Worten schwingt auch heute noch die Begeisterung mit, die damals wie heute die Wissenschaftler und Ingenieure erfasst hat, die an derartig faszinierenden Missionen mitwirken durften und dürfen. Und sie zeigen, dass der Faktor "Mensch" - bei aller Automatisierung - entscheidend für den Erfolg einer Mission ist.
© European Space Agency
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