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Das Geheimnis der grauen Haare ist gelüftet

Die direkte Folge dieses Anstiegs: Das vermehrt vorhandene aggressive Wasserstoffperoxid reagiert mit seiner Umgebung - so wie Eisen auf Sauerstoff-Verbindungen mit Rost und Fotos mit Ausbleichen reagieren. Dieser "Bleichungsprozess" erfolgt im Körper mit dem Enzym Tyrosinase - und dieses Enzym ist für die Produktion von Melanin verantwortlich. "Durch diesen Oxidationsvorgang wird die Funktion des Enzyms Tyrosinase so stark beeinträchtigt, dass es kein Melanin mehr bilden kann", erläutert Decker.

Eisen rostet, Fotos vergilben, Haare werden grau

Melanin ist für die Pigment-Produktion im Körper verantwortlich: Es gibt Haaren seine Farbe und unserer Haut Bräune, wenn wir in der Sonne waren. Wird Melanin jedoch nicht mehr gebildet, dann wird auch immer weniger Farbstoff in die Haare eingelagert - die natürliche Haarfarbe verblasst so im wahrsten Sinne des Wortes. Das immer stärker fehlende Farbpigment Melanin lässt die Haare zuerst grau und - wenn es ganz fehlt - schließlich weiß aussehen.

Die Wissenschaftler nehmen an, dass dieser Ausbleich-Mechanismus wahrscheinlich auch zur so genannten Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) führt, bei der die Haut wegen zu geringer Melaninbildung stellenweise weiß wird.

Mit der Aufklärung dieser Vorgänge hoffen die Forscher, in Zukunft Mittel gegen graue Haare entwickeln zu können.

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84 Meinungen zu "Das Geheimnis der grauen Haare ist gelüftet"

  • Bratzelfatel
    Samstag, 28.08.2010, 13:07 Uhr
    ihr habt probleme mir ist es völlig wurst welche Farbe meine Haare annehmen solange es natürlich ist, gehört es zu mir... nur für die öffentlichkeit eine Maske tragen und nicht zu sich stehen, produziert noch ganz andere schwerwiegendere Krankheiten.
  • Dahaka
    Mittwoch, 25.08.2010, 15:36 Uhr
    Ich hatte auch sehr früh (Anfang 20) graue Haaransätze. Allerdings nicht symetrisch. Auf einer Kopfhälfte wurden die Haare schneller grau. Daher verbinde ich das ergrauen mit gewissen Hirnaktivitäten evtl. in Verbindung mit Stress. Eigens hergestelltes H2O2, welches nur einseitige und so lokal eingegrenzt wirken soll - ergibt für mich noch nicht wirklich einen Sinn!
  • Schneekugel
    Mittwoch, 25.08.2010, 11:51 Uhr
    Und dann ist es chic & in, die grauen Haare wachsen zu lassen ;) Jaja. Das "Mittel gegen graue Haare" finde ich bei denen sinnvoll, die noch nicht mit 18,20,30... (jenachdem, wie der persönlich Geschmack ist, ich finde, mit Mitte/Ende 50 darf man ruhig graue Haare kriegen) graue Haare möchten. Ich weiß, im Alter, so mit 60, möchte ich ne modische graue/weiß Kurzhaarfrisur ;)
  • Pheebee
    Dienstag, 24.08.2010, 17:20 Uhr
    Mmh, ich bin dann wohl auch (wie so viele, die hier im Forum schreiben) eine Ausnahme von diesen neu erforschten graue-Haare-Regeln. Mit Mitte 20 gabs die ersten grauen Haare, die hab ich noch ausgezupft. Jetzt mit 29 werden's mir dann doch zu viele, da färb ich lieber. Aber zu wenig Melanin kann ich eigentlich nicht haben, denn ich entdecke dauernd neue Leberflecken an mir. Auch hab ich neulich erst gelesen, dass im Alter mehr Melanin gebildet wird, weswegen ältere Leute oft viele Leberflecken haben. Aber irgendwie beißt sich das mit den hier vorgestellten Forschungsergebnissen. Ich stell jetzt mal eine ganz neue wilde Theorie auf: Im Alter werden die Leute klüger und weiser und dadurch wird das Gehirn größer. Das gebildete Melanin kommt deshalb nicht mehr am Gehirn vorbei zu den Haaren, die dadurch grau/weiß werden. Und weil das Melanin ja irgendwohin muss, enstehen Leberflecken. Fazit: Graue/Weiße Haare wegen größer werdender Gehirnmasse :)
  • Paganinidue
    Dienstag, 24.08.2010, 16:52 Uhr
    Da wäre jetzt nur noch zu klären, warum auch unter 30-ährige schon weißhaarig sind. Also, so ganz ausgegoren ist das im Artikel beschriebene noch nicht.
  • atniels
    Mittwoch, 17.02.2010, 11:15 Uhr
    Vitiligo ist Folge einer Autoimmunerkrankung und gegen körpereigene melaninbildende Zellen gerichtet. Der Genort ist bekannt. Hat nix mit Wasserstoffperoxid zu tun. Wieder einmal nur oberflächlich recherchiert.
  • Scheteff
    Dienstag, 09.02.2010, 11:55 Uhr
    Das aggressive Wasserstoffperoxid wird im menschlichen Körper durch das körpereigene Enzym Katalase in seine harmlosen Bestandteile Wasser und Sauerstoff zerlegt. Mit zunehmendem Alter lässt dieser Reinigungsprozess nach, denn die Katalase-Konzentration sinkt. Dadurch wird Wasserstoffperoxid weniger stark abgebaut als in einem jungen Körper, und die Wasserstoffperoxid-Konzentration steigt an. ******************************************* Was ist mit denen, die mit Anfang oder ende 30 schon graue/weiße Haare bekommen? Sind die dann wieder die paar % "außer der Norm" oder werden die suuuper schnell alt? Und wenn es nur an dem Enzym Katalase liegt ... könnten wir dann alle, ohne färben, bis an unser Lebensende mit unserer Haarfarbe leben, wenn wir von außen Katalase künstlich hinzufügen/einnehmen?? Und wenn ja, wem soll das was bringen? Außer, dass wir nur wieder dem Jugendwahn vorschub leisten und den Menschen oberflächlich betrachten.
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