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Beim Fischen geht es nur Fischen an den Kragen? Stimmt nicht!

Fisch ist ein wunderbares Nahrungsmittel – proteinreich, jodhaltig, einfach rundum gesund. Nicht grundlos ist daher die Nachfrage nach Meeresgetier kontinuierlich gestiegen und dementsprechend auch das Ausmaß der Fischerei.

Doch wie noch vor einigen Jahrzehnten gedacht, sind die Weltmeere keineswegs unerschöpfliche Fischgründe, weswegen sich in ihnen heute schon bedenklich wenige Fische tummeln. Viele Fischarten sind mittlerweile akut gefährdet, etwa der Kabeljau oder der Thunfisch.

Doch nicht nur die Tiere, die letztendlich auf unserem Teller landen, gehen ins Netz. Einige Fangmethoden, besonders die umstritten Treibnetze, sammeln völlig beliebig alles ein, was ihnen in die Quere kommt. Dem so genannten Beifang fallen nicht nur Jungfische größer werdender Arten sinnlos zum Opfer, sondern auch zahlreiche Tiere, die überhaupt nicht für den Kochtopf gedacht sind. Darunter befinden sich auch größere Spezies wie Meeresschildkröten, Wale und Delfine.

Wird der Fischfang zu intensiv betrieben, schädigt er die gesamte Meeresfauna – direkt, aber auch indirekt. Denn manchen größeren Meereskreaturen wird obendrein schlicht die Beute vor der Nase weggefischt. Im Fachjournal "Science" warnten Anfang 2007 Wissenschaftler um Elisabeth Skewgar von der Universität Washington vor einem solchen Fall.

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  • Transformation
    Mittwoch, 04.11.2009, 13:49 Uhr
    Die Nachfrage bestimmt das Angebot! Also kann jeder bei sich selbst anfangen!
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Sie lesen gerade: Wie steht's um das Ökosystem Meer?. Alarmstufe dunkelorange: Nicht nur Fische sind vom Aussterben bedroht.

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