Fleisch frisst Energie
Wissen Sie, was ein Mastbetrieb mit 10.000 Tieren und einen Stadt mit 110.000 Einwohnern gemeinsam haben? Schlumberger erklärt es in seinem Ratgeber: Beide produzieren die gleiche Menge an organischem Müll.
Doch damit nicht genug: Damit auf den Tellern der Verbraucher ein Kilogramm Fleisch landen kann, müssen zehn Kilo Viehfutter investiert werden, heißt es in "50 einfache Dinge die Sie tun können, um die Welt zu retten". Auch die Menge an Wasser ist bei der Fleisch-Herstellung enorm. Nach Angaben der Organisation "Water Footprint" sind 16.000 Liter Wasser nötig, um ein Kilogramm Rindfleisch herzustellen, für ein Kilogramm Mais hingegen nur 900 Liter. Niemand muss deshalb ganz aufs Fleisch verzichten. Ihren Konsum überdenken können Sie aber dennoch.
Auch hier gilt: Lieber vom Bauern als aus der Tiefkühltruhe. Statt der täglichen Portion Billig-Fleisch können Sie einige Male pro Woche hochwertiges kaufen.
Energie-Füchse entscheiden sich für ein saftiges Steak und lassen Wurstprodukte im Kühlregal liegen. Wegen der aufwendigen Weiterverarbeitung sind diese nämlich echte Stromfresser. Gleiches gilt übrigens auch für Fischstäbchen und andere Fertiggerichte.
Kostbare Küchen-Energie
Auch beim Kochen, Backen und Spülen können Sie jede Menge Energie sparen. Wir haben 13 Tipps für Sie, die so kurz sind, dass sie sogar auf Ihren Kühlschrank passen.
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2 Meinungen zu "Geschmackvoll Energie sparen"
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Bennol
Montag, 27.07.2009, 16:34 Uhr Klingt logisch, das mit den Lebensmitteln vom Markt statt aus der weiten Welt. Aber leider ist heute nichts so einfach wie es aussieht. Man müsste erst mal überprüfen, ob das wirklich stimmt. Ich erinnere mich schwach an eine Aufstellung: Der Apfel, der mit riesen LKWs von der südafrikanischen Plantage zum Hafen, dann mit dem Schiff nach Europa und schließlich mit dem ALDI-Groß-Lkw zum nahegelegenen Supermarkt geschippert wird, braucht wohl weniger Transportenergie als der, den Bauer Kuno in seinem 20 Stiegen fassenden altersschwachen und rußsprotzenden Lieferwägelchen zum Markt in die nächste Kreisstadt bringt, wohin ich erstmal einige Kilometerchen mit dem eigenen Wagen fahren muss. Und wie das mit Spritzmittel und Dünger hier und in Südafrika aussieht, weiß ich auch nicht. Da ist mir der Baum im Garten doch am liebsten. Der kostet nur meine Energie beim Pflücken und Blätter-Harken.
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