Importe aus dem nahen Europa verbrauchen weitaus mehr Energie als Lebensmittel aus der Region. Von Lammfleisch aus Neuseeland und Mangos aus Südamerika einmal ganz zu schweigen. Greifen Sie also zum Naheliegenden. In vielen Städten gibt es einen so genannten Bauernmarkt, bei dem Landwirte ihre Waren anbieten.
Frischer und energiesparender können Sie Ihre Lebensmittel kaum kaufen. Falls Sie einen Hof direkt in Ihrer Nähe haben - um so besser. Kaufen Sie Ihr Brot in der kleinen Bäckerei nebenan anstatt eines aus dem Supermarkt zu holen, dass schon Hunderte Kilometer auf dem Buckel hat.
So tun Sie unserem Planeten gleich doppelt Gutes, denn mit der Entfernung wächst nicht nur der Energiebedarf, sondern auch die Luftverschmutzung. Wenn Obst und Gemüse einen weiten Weg vor sich haben, bevor sie bei ihrem Verbraucher landen, werden sie oft noch unreif geerntet - und das schmeckt man auch. Kurze Wege bedeuten also nicht nur Energie sparen, sondern auch mehr Qualität und Frische - und Sie wissen, woher Ihr Essen wirklich kommt.
Do it yourself!
Warum nicht einmal selbst Hand anlegen? Versuchen Sie sich doch einmal als Hobbygärtner. Einen grünen Daumen brauchen Sie dazu nicht, genau genommen nicht einmal einen Garten. Für Salat, Tomaten, Schnittlauch und andere Kräuter reicht ein kleiner Balkon völlig aus.
2 Meinungen zu "Geschmackvoll Energie sparen"
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Bennol
Montag, 27.07.2009, 16:34 Uhr Klingt logisch, das mit den Lebensmitteln vom Markt statt aus der weiten Welt. Aber leider ist heute nichts so einfach wie es aussieht. Man müsste erst mal überprüfen, ob das wirklich stimmt. Ich erinnere mich schwach an eine Aufstellung: Der Apfel, der mit riesen LKWs von der südafrikanischen Plantage zum Hafen, dann mit dem Schiff nach Europa und schließlich mit dem ALDI-Groß-Lkw zum nahegelegenen Supermarkt geschippert wird, braucht wohl weniger Transportenergie als der, den Bauer Kuno in seinem 20 Stiegen fassenden altersschwachen und rußsprotzenden Lieferwägelchen zum Markt in die nächste Kreisstadt bringt, wohin ich erstmal einige Kilometerchen mit dem eigenen Wagen fahren muss. Und wie das mit Spritzmittel und Dünger hier und in Südafrika aussieht, weiß ich auch nicht. Da ist mir der Baum im Garten doch am liebsten. Der kostet nur meine Energie beim Pflücken und Blätter-Harken.
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