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05.06.2009, 09:04 Uhr

Schaurig-schöner Klimawandel

(cfl) - Sie sind nüchtern, distanziert und von einer faszinierenden Schönheit: Seit zehn Jahren präsentiert die NASA auf der Internetseite "Earth Observatory" Bilder ihrer EOS-Forschungssatelliten.

Zum Jubiläum stellte die NASA in ihrem Projekt "World of Change" Fotos über dramatische Veränderungen des vergangenen Jahrzehnts zusammen: Da versandet ein Stausee und Wälder verschwinden komplett vor den Augen des Betrachters.

Aus der Distanz von vielen hundert Kilometern sehen die extremen Veränderungen sogar in gewisser Weise schön aus. Doch wer die schwerwiegenden Folgen kennt, weiß, dass es um Umweltkatastrophen geht.

Im Zeitraffer verschwinden etwa durch Abholzung im südamerikanischen Amazonasgebiet unter einem hellbraunen Fischgräten-Muster riesige Waldflächen. Was aus dem All wie ein faszinierendes Spiel von Farben und symmetrischen Mustern aussieht, hat für die gesamte Welt katastrophale Folgen. Der brasilianische Regenwald - die grüne Lunge der Erde - stirbt unter den Kamera-Augen der EOS-Satelliten.

Die NASA stellte den Bildern vom Klimawandel eine Serie mit faszinierenden Fotos von der künstlichen Insel vor Dubai entgegen: Mit gigantischem Aufwand bauten die Araber ein palmenförmiges Eiland in den Ozean. Wie die Investoren gehofft hatten, entstand damit nicht nur eine Plattform im Meer. Die Fotos der NASA zeigen, wie sich der gesamte Landstrich vor "Palm Jumeirah" verändert hat. Freie Flächen sind an dieser Küste rar geworden.

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40 Meinungen zu "Schaurig-schöner Klimawandel"

  • HaraldGerzsabek
    Donnerstag, 25.06.2009, 11:46 Uhr
    Ich bin bereits in der Zukunft gelandet . . . Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biogas, Biomasse, Deponie- u. Klärgas & Geothermie. "Das Erdölzeitalter geht unwiderruflich zu Ende." (VOLKER PLASS)
  • schertl
    Mittwoch, 24.06.2009, 15:57 Uhr
    @ rehewe und alle Gerne! Ich hoffe, mit meinen Beiträgen weitere Anregungen gegeben zu haben.. Sie haben natürlich Recht – das ist auch ein „Grundproblem“ der Spitzenpolitik, die meist für 4 – 5 Jahreszyklen gewählt und genau in diesen Dimensionen auch denkt – kein „einfacher Bürger“ wählt ein Partei für einschneidende Maßnahmen für das Klima, Umwelt, Natur und beispielsweise „gegen“ die Bequemlichkeit – das Auto, Umweltabgaben oder Feinstaubfahrverbote.. ein „destruktiver Teufelskreis“ – was wirklich vernünftig wäre, ist parteipolitisch oft kaum „demokratisch“ durchzubringen. Ja die Natur ist sehr träge und Auswirkungen des Handelns sieht man leider oft erst Jahrzehnte später.. Erst braucht die Erde Millionen Jahre, um die damaligen – für Menschen – unlebbaren Umweltbedingungen ins Gleichgewicht zu bringen (wie z.B. die Speicherung des atmosphärischen CO2s in die Ozeane und anderen Umweltmedien sowie Schwefel aus Vulkanergüssen etc.) und wir schaffen es in Jahrzehnten vermeintlich, diesen Prozess beinahe umzukehren.. Ich bin zuversichtlich, dass es uns auch „5 nach 12“ gelingen wird, die Welt zu mobilisieren – wie oft gehört wird, ist der (menschl.) Klimawandel ein „globales Problem“, dass auch „globale Lösungen“ erfordert – und genau diese Herausforderung („alle an einem Strang“) scheint die größte der Menschheit zu werden – und das ist nicht übertrieben. Danke an alle konstruktiven Beiträge – auch die kritischen für die Diskussionsgrundlage – sowie auch die religiösen Bezüge und anderen!
  • rehewe39
    Dienstag, 23.06.2009, 15:26 Uhr
    schertl Vielen Dank für Ihre exakten und fundierten Ausführungen. Sie haben absolut recht und die richtigen Schlüsse gezogen. Der Mensch denkt leider nur immer sehr kurzfristig. Bei den meisten hört ihr Horizont an der eigen Nasenspitze auf. Die Natur ist sehr träge und geduldig mit uns. Wer aber mit beiden offenen Augen in die Welt hinaus schaut, hat die negativen Auswirkungen unseres Tuns tagtäglich vorgeführt. Dazu muss man nicht Wissenschaftler sein. Die Menschheit ist tatsächlich so "intelligent" das sie den Ast auf dem sie hockt, buchstäblich selber absägt. Man hat sich angewöhnt, nur noch in Quartalsabschnitten zu denken und zu handeln. Siehe als Vorbild unsere Wirtschaft- und Spitzenmanager. Die Erde, deren Natur wird sich tatsächlich wieder erholen, aber erst wenn sich die Menschheit (oder zumindest der grösste Teil davon) verabschiedet hat.
  • schertl
    Montag, 22.06.2009, 17:40 Uhr
    Ist ja hochinteressant, dass sich einerseits hunderte weltweite Experten des IPCC und der überwiegende Großteil der Wissenschaftler sich auf diesem Gebiet einig sind, dass der Mensch „sehr wahrscheinlich einen bedeutenden Einfluss“ auf das Klima hat, andererseits ein User schreibt „Klimaschwindel … obwohl von seriösen Wissenschaftlern längst bewiesen ist, daß der Mensch keinerlei Einfluß auf das Klima hat“ – widersprüchlicher geht’s nicht mehr. Ja, es mag „verschwindend gering“ sein, wenn man sich den Anteil bzw. die Veränderungen der Treibhausgase und Kohlenstoffflüsse des Menschen im Kohlenstoffkreislauf in Prozent bzw. Promille-Bereich anschaut. Allerdings ist auch bekannt, wie eben kleinste Veränderungen das Kohlenstoff-Gleichgewicht aus dem Wanken bringen. Warum sonst schmelzen die Gletscher so schnell ab wie noch nie, steigt der Meeresspiegel drastisch etc.? Zufall? Sonnenaktivitäten (wurde klar widerlegt – siehe mein 2. Beitrag). Übrigens – auch eines der beliebtesten „bequemen“ Vorurteile, um das „Dogma Klimaschwindel“ zu rechtfertigen. Dass da „Physikunterricht aus der Schule“ und Vergleich der Wärmelehre mit einer Kaffeetasse ausreichen soll, grenzt an puren Zynismus. Die „übermäßig“ freigesetzte Wärme durch den Menschen kann schon aufgrund es Treibhauseffekts nicht „ungehindert“ in das Weltall zurückstrahlen – die Treibhausgase verhindern das dank unseres „unbekümmerten Freisetzens“ immer erfolgreicher. Auch, dass „ganzjährig extreme Minustemperaturen ein Schmelzen unmöglich machen“ auf den einzigen Faktor „Temperatur“ ist lächerlich – natürlich sind vergleichsweise viel höhere Temperaturen, Treibhauskonzentrationen, Albedo-Effekt usw. dafür verantwortlich, dass das Abschmelzen stark forciert wird und die Eisdecken immer dünner werden. Die Eismassen gehen drastisch zurück, das lässt sich alles nachmessen und -weisen (von einem „Ausgleich“ ist längst nicht mehr die Rede – oder warum ertrinken immer mehr Eisbären (?)). Vom „Big Business“ einer vor Jahren noch äußerst schwachen „grünen Lobby“ und „künstlich angetriebenen Energiepreisen“ zu sprechen, kann nur der fossilen Energiebranche unterstellt werden, die ihrerseits um ihre Existenzen bangen, politische Vorwände und Kriege „gerne in Kauf nehmen“ und denen fast jedes Mittel recht ist, den Klimawandel zu verharmlosen, negieren (EXXON, Shell, NASA.. – viele sind auch hier umgeschwenkt) – die amerikanische Regierung unter Bush hatte selbst größtes Interesse daran, ihre politisch-motivierten Unterstützer und Geldgeber „jede Wahrheit“ zuzugestehen und sich nach diesen zu richten. Den Handel mit den Emissionszertifikaten und zu erklären, warum die Preise konsumbedingt nicht erhöht und die Weltwirtschaft durch technologische Innovationen, Wettbewerb etc. im Gegenteil sogar angekurbelt wird, sprengt hier meinen Rahmen. Weiters ist CO2 „kein Gift“ – richtig wie lebensexistent.. es geht aber um die Menge und die unnatürlichen Verschiebungen im Kohlenstoffkreislaufsystem (bitte sich damit zu befassen). Und es als „gut“ hinzustellen, weil die Pflanzen kurzfristig mehr aufnehmen (auch sie haben ihre Grenze) und wachsen, ist höchst unzureichend als „positive Rechtfertigung“. "The great global warming swindle" ist ein von fossilen Lobbys und deren „Branchen-Politikern“ weiteres höchst adäquates Mittel, ihre Verantwortung längerfristig nicht wahrnehmen zu müssen bzw. ihr Image bis zum neuen Energiezeitalter aufzupolieren, um sich neu zu positionieren. Wieder lese ich, wie „Klima“ mit „Wetter“ vermischt werden – bitte meine Beiträge zu lesen.. jeder Geograph oder Klimatologe bekommt Magenkrämpfe, wenn diese Ausführungen nachvollzogen werden sollen. Und zu Thema „Sonnenaktivitäten“ wurde meinerseits in den anderen Beiträgen genug gesagt. „CO2 hat mit der Klimaerwärmung nichts zu tun“ unterschreibt ihnen kein ernstzunehmender Wissenschaftler. Diesen „Petitionen“ stehen immer wieder höchst fragwürdigen Machenschaften und Gegeninteressen zugrunde. „Kein CO2 mehr ausatmen … kein Auto mehr fahren … kein Benzin und Heizöl mehr verbrennen … kein Fleisch mehr essen …“ verfehlt hier den Diskurs (ohne Argumentationen) völlig und macht eine Diskussion fast unmöglich. Es war „menschlich“ schon immer bequem (die Evolution geht dem voraus), nur für den „Nahbereich zu sorgen“, sich um das eigene Handel möglichst nicht zu kümmern bzw. nur dann etwas zu ändern, wenn „die Strafe sofort erfolgt“ (Ursache – Wirkung der Klimas zeitlich verschoben). Es ist „bequem“, an die „Theorien“ zu glauben, nichts tun zu müssen – da schiebt man doch lieber als den „grünen Spinnern“ und „Panikmachern“ zu, die damit ja äußerst lukratives Geld verdienen sollen und wie Wunder, soll die ganze Weltpolitik (die äußerst lang gebraucht hat, um überhaupt etwas zu tun) auf dem kompletten Energie- und Klimaholzweg sein. Auch sehr interessant, dass die Klimareparaturen aufgrund Klima- und Naturkatastrophen (die „Gott sei Dank“ leider jetzt schon zu spüren sind – vgl. „Ursache – Wirkung – Zeitverzug) bereits aufzeigen, wie das BIP reduziert und immer mehr wird (man befasse sich mit Nicholas Stern und dem negativen Einfluss auf die Wirtschaft, wird gemäß dem „Klimaschwindel“ nichts gemacht). Übrigens genau so „bequem“ und wie im Volksmund üblich ist „die einen sagen das, die anderen das“ – deshalb ist das ja eine „angenehme Rechtfertigung“, seine Einstellung und Handeln nicht zu überdenken und verändern, wenn dem „geglaubt“ wird, was für mich selber am bequemsten ist. Weitere hilfreiche Hinweise: „Das Gefangenendilemma“ (eigennütziges Handeln) und „Die Allmende“ (Übernutzung der Ressourcen) erklären das „Dilemma Mensch“ mitunter sehr anschaulich.
  • TimOTheus
    Montag, 22.06.2009, 12:45 Uhr
    Also mal an alle: seid vorsichtiger damit was ihr hier behauptet. Unsre wissenschaft ist ein armseliger witz im vergleich zur komplexität der natur. Darüber hinaus wird ja aus jeder wissenschaftlichen THEORIE gleich ein "DIE WISSENSCHAFT HAT FESTGESTELLT" gemacht. Das bekannteste beispiel dafür ist der Darvinismus (Die Evolutions-THEORIE) der bis heute nicht bewiesen ist und auch niemals bewiesen sein wird. Die einen wissenschaftler sagen das der CO2 wert schuld am Klimawandel ist. Mindestens genausoviele sagen das der CO2 wert aus einer folge des klimawandels, in 500jähriger verzögerung zb. zur kleinen eiszeit, stetig steigt. wieder andere erkennen meiner meinung nach zurecht, das die gasproduktion des menschen gesehen zum luftvolumen des Planeten wahnwitzig gering ist. andre wissenschaftler haben "festgestellt" das die polarität des erdmagnetfeldes, welches abhängig von flüssigen metallströmen im erdinneren ist, sich alle paar tausend jahre umkehrt. angeblich stehen wir nur noch ein paar jahrzente vor einer erneuten umpolung, welche (für die kurze zeit des kompletten zusammensturzes)dramatische auswirkungen auf klima und strahlungswerte (u.a. radioaktiv) haben soll. Meine meinung: gebt nicht so viel auf studien die jahrtausende in die vergangenheit blicken. es ist extrem unwahrscheinlich, selbst mit der hoch gepriesen radio-carbon-methode, aus dem wirrwar aller werte welche zu extrahieren, die irgendeine gültige aussage haben. Fakt ist: Unser planet verändert sich Klimatechnisch. Wahrscheinlich zu unserem nachteil. aber ich meine: was soll es unseren planeten denn kümmern wie es dem menschen geht? wenn der planet sich nunmal erhitzt, sei es um mit zu viel co2 in der athmosphäre klar zu kommen (ich finde al gores theorie, das die gase das sonnenlicht blockieren (okay das tut co2, aber auch alle anderen gase in unserer athmospäre, und so groß sind co2 moleküle nicht) tatsächlich ein wenig überzogen), oder weil sich physikalische, pleneten-externe und -interne, eigenschaften ändern. können wir menschen das nicht aufhalten. klar können wir den von uns produzierten co2 wert verringern, aber damit halten wir die natur nicht auf. mit etwas glück verlangsamen wir nur prozesse. Wir menschen werden uns unweigerlich unserem planeten anpassen. und wenn das bedeutet das wir für ein paarhundert jahre die niederlande evakuieren müssen, dann ist das halt so und wir müssen lernen damit zu leben. Was ich allerdings viel wichtiger finde, ist das wir menschen gaanz dringend darauf achten müssen was wir menschen unserer natur in offensichtlicheren bereichen antun. Ich gebe damit vielen meiner vorredner recht, die ein größeres problem darin sehen, das der mensch mit zb. vom nil geführten wasser künstlich die wüste bewässern und den leuten die das wasser dringend zum überleben brauchen wegnehmen, und das nur weil sie genug geld und einfluss haben um freizeit-oasen in der wüste zu bauen. solche sachen, wie auch die enorme abholzung des regenwaldes sind probleme die wir schnell und effektiv aus der welt schaffen könnten. Dort müssen wir anpacken, und uns keine probleme suchen und schaffen für die der menschliche verstand nicht ausreicht.
  • rehewe39
    Montag, 22.06.2009, 12:40 Uhr
    Klimawandel hin oder her..... Die Natur wird zurückschlagen und sich für den Raubbau der Menschheit rächen. Wenn die Poole abschmelzen und der Meeresspiegel um einen oder zwei Meter ansteigt, werden die Holländer und die Norddeutschen ihre Dämme entsprechend erhöhen. Die Bewohner von Bangladesh werden fliehen müssen oder ertrinken schlicht und einfach, wie schon des Öfteren. Sowie natürlich sehr viele weitere Küsten- und Inselbewohner. Da auch die Unwetter zunehmen werden, verstärken wir ganz einfach die Bauweise unserer Häuser. Den anderen fliegen dann halte die Häuser um die Ohren und werden zT davon erschlagen. Für uns doch kein Problem! Oder? Wir haben ja weitestgehend das notwendige Kleingeld, um uns davor zu schützen. Ist das unsere solidarische und uneigennützige Einstellung gegenüber unseren anderen Erdenbürgen? Oder ist unsere Intoleranz, Habgier, Egoismus und unsere Scheuklappen so gross geworden, dass wir ungeniert und rücksichtslos weiterhin unsere Umwelt zerstören dürfen oder gar sollen? Nach dem Motto: „Wir leben heute und jetzt, nach uns die Sintflut“! Was kümmern uns die Anderen und unsere nachfolgenden Generationen?
  • Fritzie
    Montag, 22.06.2009, 11:27 Uhr
    „Warum wird alles immer so dramatisiert? ... Ich finde es wird immer alles so schnell aufgeputscht.“ "der klimawandel wird nur genutzt, um profit zu machen. ohne die angst vor dem klimawandel hätten doch die freinstaubplaketten doch niemals durchgesetzt werden können..." „Der Hype, der aber gerade darum gemacht wird kotzt mich enfach an.“ „Es gibt keinen Nachweis dafür, dass der Mensch das Klima direkt beeinflusst. Dafür ist das ganze Ökosystem einfach zu komplex.“ Wie kann man nur so ignorant sein? Wer hat denn ein Interesse am Schutz des Klimas bzw. der Natur? Sollte wirklich nur die Gier nach Profit den Anreiz dazu geben? Selten solch einen Unsinn gehört, dass man mit Feinstaubplaketten Profit erzielen könnte! Selbst wenn die Zahl der ADAC-Studie von 2008 stimmt – jährlich nur 4800 tödliche Lungenkrebs-, Asthma- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland aufgrund von Feinstaub (anstelle der von der WHO ermittelten ca. 70 000 Toten jährlich in Deutschland) – dann sind das doch immer noch zu viele. Also ein triftiger Grund dafür, etwas gegen Feinstaub zu unternehmen. Wie? Das ganze Ökosystem sei zu komplex, um nachweisen zu können, dass der Mensch das Klima beeinflusst? Diesen Schwachsinn könnte man ja eigentlich auch kommentarlos stehen lassen. Aber für diejenigen, die es einfach nicht besser wissen, doch eine kurze Erklärung: Sämtliche Produktionsfaktoren, Nutzungsquellen etc. des Menschen entstammen der Natur. Und alle Ergebnisse menschlicher Tätigkeit werden an die Natur zurückgegeben. Problematisch daran ist, dass mehr abgebaut wird als nachwachsen kann, und dass viel mehr Abprodukte, z. T. gesundheitsschädigende, tödliche Stoffe an die Natur abgegeben werden, als diese überhaupt verwerten kann. Der Mensch baut somit seine eigenen Lebenspotenziale ab und überlastet zugleich die Selbstreinigungskraft der Natur. Jeder Mensch mit halbwegs gesundem Denkvermögen wird schon allein aufgrund dieser Tatsache erahnen können, dass dies nicht ohne Folgen für das Klima bleiben kann. Der Klimawandel hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun. Es wird nichts „dramatisiert“ oder „aufgeputscht“. Sondern ihr versucht doch nur aus Selbstschutz, euch zu beruhigen und das Ganze schön zu reden. Wer will schon seinem eigenen Ende, bzw. dem Ende der Menschheit ins Auge sehen. Euer Motto: Besser die Augen zu machen. „Nicht-Wahr-haben-wollen“, nennt man das, weil die Wahrheit nicht nur unbequem, sonder sogar Furcht einflößend sein könnte. Deshalb muss man zwar nicht hysterisch werden, dem stimme ich zu. Aber untätig die Augen zu verschließen, hilft sicher nicht!
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