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So vermeidet man Weihnachtszoff mit der Familie

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - "Du hast aber zugelegt übers letzte Jahr!" Das Zusammentreffen mit der Familie sorgt oft für Weihnachtszoff. Pädagogin und Therapeutin Bettina Freiin von Schorlemer nennt Gründe dafür.

Alle Jahre wieder kommt es zum großen Krach, und die hohen Erwartungen an ein harmonisches Fest werden enttäuscht. Bettina Freiin von Schorlemer klärt auf: "Zum einen ist eine schlechte Planung schuld." Nur einer, der Gastgeber, sei für die gesamte Organisation verantwortlich. Die anderen werden nicht in ihrem Sinne mit einbezogen. "Das endet dann damit, dass der Gastgeber sich Dinge überlegt, die die anderen nicht wollen, sie aber nichts sagen, weil es ja lieb gemeint war."

So sammele sich schon in wenigen Stunden Groll an. Dabei ist gerade dieser Auslöser für Streitigkeiten leicht vermeidbar: "Die Planung sollte auf mehrere Leute verteilt werden, vorherige Absprachen sind die beste Lösung."

Spitze Kommentare der lieben Verwandten sind dadurch aber noch nicht aus dem Weg geräumt. Von Schorlemer rät: "Ich weiß im Vorfeld, ob jemand zu Sticheleien neigt. Dann kann ich mir entweder sagen: 'Für dieses Fest lass ich es an mir abprallen'. Oder ich spreche diejenige Person vor dem Fest darauf an."

Wichtig sei auch, sich vor dem Fest bewusst zu machen: "Es hat meistens einen tieferen Grund, warum man sich zu Weihnachten trifft, zum Beispiel, um den Eltern einen Gefallen zu tun. Wenn man es also für eine andere Person tut, muss man manchmal einfach die Zähne zusammenbeißen", sagt die Therapeutin.

Und wenn die Familie doch zu anstrengend wird, helfen kleine Tricks: "Man sollte nicht rund um die Uhr an den Festtagen aufeinander hocken, das tut man ja sonst während des Jahres auch nicht." Wer sich kleine Auszeiten schafft, vielleicht auf eigene Faust einen Winterspaziergang macht, kann Weihnachten ganz entspannt erleben - ohne den berüchtigten Familienkrach.

Weihnachten

Wer Weihnachten allein feiern muss, sollte sich nach Expertenmeinung frühzeitig auf diese Situation einstellen. "Man sollte sich bewusst machen, dass das eine schwierige Zeit wird". >

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4 Meinungen zu "Wider den Weihnachtszoff!"

  • Regeny
    Samstag, 24.12.2011, 14:15 Uhr
    Jaja der liebe Weihnachtszoff. Ich habe KEINE Ahnung was die Menschen reitet, sich selbst an Weihnachten zu zoffen. Sehe es ja an meiner eigenen Familie, aber außer mit dem Kopf schütteln und sie darauf hinzuweisen, dass sie nichtmal einen Tag im Jahr ohne Streit verbringen können, folgen nur Rechtfertigungen. Naja wie heißt es nicht so schön ... wer nicht will der hat schon.
  • Theothai
    Samstag, 24.12.2011, 10:58 Uhr
    Weihnachten ist ein Familienfest. Mit Betonung auf Familie! Leider ist es so, dass politisch gewollt, die Familie zwar foerdungswuerdig ist, aber Gesetze den Individualismus foerdert, den Familienzusammenhalt zerstoert. Es gibt ja immer mehr Familien, dessen Frauen in Sachen Kochen nichts festliches bieten koennen, oder wollen wir Nudeln, Spaghetti , belegte Brote, oder Fastfood vom Gerschaeft essen, vorgekochtes, tiefgekuehltes? Es gibt viele Gute Rezepte, nur sollte der Gastgeber nicht unbedingt an Weihnachten einen "Prototypen" herstellen , sondern es vorher jeder Gang einzeln testen, ausprobieren, Notizen machen. Die Basis fuer solches Tun waere eine intakte Kultur, wie in den meisten Laendern dieser Erde!! Dann waere alles selbstverstaendlich und Muehelos, weil die Hausfrau viel Anerkennung und Lob erntet. Und das nicht nur an Festtagen. Viva la mamma! . . . in Italien zB. Sie ist sowieso die Koenigin und Chef des Hauses und wird echt verehrt. Soll ich eine Frau respektieren, die nicht das Handwerk des Kochens lernen wollte, weil es der Zeitgeist, modern ist, lieblos die Nudeln uebersalzt oder Verkocht. Die faule Ausrede ist immer: keine Zeit. Wie sieht es denn am Wochende aus, da ist doch Freizeit, sie tun es auch dann nicht. Einige Feministen finden es sogar lustig und egal, dass sie den Haudhalt nicht richtig fuehren. Was hoert man von diesen kulturlosen Wesen am Cafetratschtisch. Mich schauderts. Vielieber redet man ueber andere, die dies und das tun und nicht koennen . . . und despektierlich ueber die eigenen Maenner. Sowas passiert an einem Maennerstammtisch nie, aus Erfahrung, da wird hoechsten bei Krankeheiten, Unfaellen eines Familienmitglieds privates diskutiert. Also, das Problem liegt nicht an der Organisation, sondern am Willen, Koennen, der Kultur, ein schoenes Fest zu gestalten, obwohl es fuer den Gastgeber teilweise stressig ist, man es aber fuer Menschen die man mag bzw. liebt, GERNE TUT! Ueben koennte man mal an einem freien Tag, ganz ohne Stress und den Kochwein darf man auch noch testen ;-)) ! Um mich fuer meine Ex gattin nicht schaemen zu muessen, hab ich (sicherheitshalber) selber gekocht. Ich musste alles mal von Null auf lernen! Das kochen des Festnmenues hat dann so 5-6 Std. gadauert, habs aber gerne gemacht, weil zum Fest auch gutes Essen, besonderes Essen, 5-6 Gaenge, gehoert. ICH hab mich auch nie beklagt. Das Essen dauert wegen der vielen Gaenge auch laenger. Man hat ja Zeit und (sollte) geniessen.
  • Theothai
    Samstag, 24.12.2011, 10:55 Uhr
    Weihnachten ist ein Familienfest. Mit Betonung auf Familie! Leider ist es so, dass politisch gewollt, die Familie zwar foerdungswuerdig ist, aber Gesetze den Individualismus foerdert, den Familienzusammenhalt zerstoert. Es gibt ja immer mehr Familien, dessen Frauen in Sachen Kochen nichts festliches bieten koennen, oder wollen wir Nudeln, Spaghetti , belegte Brote, oder Fastfood vom Gerschaeft essen, vorgekochtes, tiefgekuehltes? Es gibt viele Gute Rezepte, nur sollte der Gastgeber nicht unbedingt an Weihnachten einen "Prototypen" herstellen , sondern es vorher jeder Gang einzeln testen, ausprobieren, Notizen machen. Die Basis fuer solches Tun waere eine intakte Kultur, wie in den meisten Laendern dieser Erde!! Dann waere alles selbstverstaendlich und Muehelos, weil die Hausfrau viel Anerkennung und Lob erntet. Und das nicht nur an Festtagen. Viva la mamma! . . . in Italien zB. Sie ist sowieso die Koenigin und Chef des Hauses und wird echt verehrt. Soll ich eine Frau respektieren, die nicht das Handwerk des Kochens lernen wollte, weil es der Zeitgeist, modern ist, lieblos die Nudeln uebersalzt oder Verkocht. Die faule Ausrede ist immer: keine Zeit. Wie sieht es denn am Wochende aus, da ist doch Freizeit, sie tun es auch dann nicht. Einige Feministen finden es sogar lustig und egal, dass sie den Haudhalt nicht richtig fuehren. Was hoert man von diesen kulturlosen Wesen am Cafetratschtisch. Mich schauderts. Vielieber redet man ueber andere, die dies und das tun und nicht koennen . . . und despektierlich ueber die eigenen Maenner. Sowas passiert an einem Maennerstammtisch nie, aus Erfahrung, da wird hoechsten bei Krankeheiten, Unfaellen eines Familienmitglieds privates diskutiert. Also, das Problem liegt nicht an der Organisation, sondern am Willen, Koennen, der Kultur, ein schoenes Fest zu gestalten, obwohl es fuer den Gastgeber teilweise stressig ist, man es aber fuer Menschen die man mag bzw. liebt, GERNE TUT! Ueben koennte man mal an einem freien Tag, ganz ohne Stress und den Kochwein darf man auch noch testen ;-)) ! Um mich fuer meine Ex gattin nicht schaemen zu muessen, hab ich (sicherheitshalber) selber gekocht. Ich musste alles mal von Null auf lernen! Das kochen des Festnmenues hat dann so 5-6 Std. gadauert, habs aber gerne gemacht, weil zum Fest auch gutes Essen, besonderes Essen, 5-6 Gaenge, gehoert. ICH hab mich auch nie beklagt. Das Essen dauert wegen der vielen Gaenge auch laenger. Man hat ja Zeit und (sollte) geniessen.
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