Wünsche ans Christkind: Markenware bitte!
Demnach wünschte sich fast die Hälfte der Kinder etwa eine Spielkonsole, eine Puppe oder ein Brettspiel eines bestimmten Herstellers. Bei Spielsachen ist der Studie zufolge den Kleinen die Marke am wichtigsten. Bei Süßigkeiten kann es auch einfach namenlose Schokolade sein.
Das dreiköpfige Team unter Leitung des Wirtschaftswissenschaftlers Martin Waiguny wertete 250 Wunschzettel aus Kärnten, der Steiermark und Wien aus dem vergangenen Jahr aus, die von Eltern anonym eingesandt worden waren. Die Briefe waren von fünf- bis zwölfjährigen Kindern geschrieben oder gezeichnet worden und enthielten im Schnitt 4,25 Wünsche.
Von insgesamt 1025 Wünschen bezogen sich 499 auf ein Produkt einer ganz bestimmten Marke. Besonders hoch war dieser Anteil in den Bereichen Brettspiele mit über 90 Prozent und Unterhaltungselektronik mit 66,5 Prozent. Weniger wichtig war die Marke bei Bastelmaterial, Sportsachen oder Schulbedarf.
Ein guter Tipp an die Eltern lässt sich aus der Studie ableiten: "Je wichtiger Kindern das Fest Weihnachten selbst ist, desto weniger Wünsche äußern sie", folgerte Waiguny aus der Gestaltung der Briefe. Wer also sparen will, sollte dem Nachwuchs den ideellen Wert des Festes nahe bringen.
4 Meinungen zu "Nur Echtes unterm Baum"
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ZuoCi
Freitag, 25.11.2011, 12:22 Uhr "Besonders hoch war dieser Anteil in den Bereichen Brettspiele mit über 90 Prozent und Unterhaltungselektronik mit 66,5 Prozent." Liegt vielleicht auch daran dass ein bestimmtes Brettspiel- bzw Elektronikgerät nur von einer Firma vertrieben wird? Oder hat einer von den Verfassern eine Sony Wii oder einen Nintendo iPod? "Weniger wichtig war die Marke bei Bastelmaterial, Sportsachen oder Schulbedarf." Liegt wohl auch daran dass bei solchen Artikeln (mit Ausnahme der Schulbücher) sämtliche Artikel sich kaum bis garnicht unterscheiden. "Ein guter Tipp an die Eltern lässt sich aus der Studie ableiten: "Je wichtiger Kindern das Fest Weihnachten selbst ist, desto weniger Wünsche äußern sie", folgerte Waiguny aus der Gestaltung der Briefe. Wer also sparen will, sollte dem Nachwuchs den ideellen Wert des Festes nahe bringen." Das Funktioniert nur bis zu einem gewissen Alter bzw nur dann wenn die Eltern auch selbst sagen "Es gibt nicht mehr." Alles in allem sagt der Artikel nur aus dass Kinder sehr wohl nicht unter Schokoladen unterscheiden aber sehr wohl zwischen Wii und PS3... was im Grunde aber doch logisch sein sollte xD -
Scottie85
Freitag, 25.11.2011, 11:32 Uhr @Rajou: Erstens mal isses besser 3 Tage im Jahr als gar keinen. Nebenbei finde ich es elementar wichtig dem Nachwuchs beizubringen WAS man eigentlich feiert. Ob ich nun dran glaube oder nicht, aber jedes Kind weiß, das an seinem Geburtstag ein Klapperstorch wenig zu schaffen hatte. Der Ursprung der Dinge ist wichtig. -
Rajou
Freitag, 25.11.2011, 11:27 Uhr Wer also sparen will, sollte dem Nachwuchs den ideellen Wert des Festes nahe bringen. Welche ideellen Werte denn? Die sind doch längst in Vergessenheit geraten und die wenigsten wissen noch darum. Das ist auch gut so. Monetäre Motive kurbeln die Wirtschaft an. Bitte lasst dem dummen Durchschnittsmichel doch seine Konsumorgie an Weihnachten. Außerdem, wie verlogen ist es denn, an 362 Tagen im Jahr träge, blind und ignorant durch die Welt zu spazieren nur um dann an drei Tagen alles wieder gutmachen zu wollen? -
carbisch
Freitag, 25.11.2011, 11:19 Uhr hauptsache: alles bio.
- Adventskranz
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- Adventskalender
zu Weihnachten
Der Countdown zur EURO 2012 läuft...



















