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30.11.2011, 08:03 Uhr

So viel ist uns der Partner wert

Düsseldorf (dpa/tmn) - Ihr Partner ist den Deutschen lieb und teuer: Jeder Erwachsene gibt im Schnitt 171 Euro für Weihnachtsgeschenke für die Liebste oder den Liebsten aus. Die Top Drei der Geschenke sind dabei Kleidung, Technik und Schmuck.

171 Euro für Weihnachtsgeschenke für den Partner geben Bundesbürger im Schnitt aus: Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact. Je länger ein Paar zusammen ist, desto mehr Geld wird für Geschenke ausgegeben. Wer höchstens zwei Jahre in einer Beziehung lebt, investiert 119 Euro. Bei Paaren, die 20 Jahre und mehr zusammen sind, sind es 198 Euro. Grundsätzlich geben Männer (205 Euro) mehr Geld aus als Frauen (141 Euro). Rund jeder Vierte (23,4 Prozent) gab an, seinem Partner in diesem Jahr gar nichts schenken zu wollen.

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Nach den Top Drei der beliebtesten Weihnachtsgeschenke gefragt, gab jeder Vierte (25 Prozent) an, Kleidung unter den Weihnachtsbaum legen zu wollen. 22 Prozent wollen Elektroartikel wie Smartphones oder Digitalkameras verschenken, 19 Prozent Schmuck. Bücher (15 Prozent) oder Reisen (11 Prozent) schafften es ebenfalls unter die zehn beliebtesten Geschenke.

Im Auftrag der Online-Partneragentur Parship.de hat Innofact 1000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren befragt, die in einer Partnerschaft leben. Bei der Frage nach den beliebtesten Geschenken waren Mehrfachnennungen möglich.

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20 Meinungen zu "Soviel ist uns der Partner wert"

  • schieber1
    Donnerstag, 01.12.2011, 09:36 Uhr
    Muß denn der Wert eines Geschenkes immer in Euro gemessen werden? Ein Geschenk soll von Herzen kommen und mit Freude übergeben werden, so sehe ich das. Das was man braucht gibt es doch sowieso das ganz Jahr über zu kaufen. Da muß man nicht bis Weihnachten warten.
  • JackFun
    Mittwoch, 30.11.2011, 16:02 Uhr
    @naerrin24 Richtig! Und wenn man den Wert des Partners vom Euro abhängig macht, dann dürften 200€ ja wohl längst nicht reichen. Wirklich – ein kranker Artikel!
  • Naerrin24
    Mittwoch, 30.11.2011, 15:10 Uhr
    Also liebe ich meinen Partner nicht genug, weil ich "nur" 25€ ausgegeben habe? oO Bin ich froh, das mein Freund das nicht so sieht Ich bin auch froh darüber, dass die Mehrheit hier der Meinung ist, dass der Artikel unter aller Sau ist. Ich meine früher hat man sich doch auch über Nüsse, Orangen und Schokolade auf bunten Tellern gefreut. Und jetzt wird - wie uns die Media Markt Werbung verklickern will - Weihnachten unterm Baum entschieden, dann allerdings mit ner PlayStation3 und nem Kühlschrank, etc. Und mal ganz ehrlich, wer will den 200€ für EIN Geschenk ausgeben? Da kann man ja schon fast nen schönes Wochenende zu zweit fernab von allem verbringen. Und das ist dann bei weitem etwas viel schöneres... Schade das unsere Werte langsam verkommen und schon verkommen sind...
  • Vernunftsmensch
    Mittwoch, 30.11.2011, 12:05 Uhr
    Ich bin wirklich sehr beruhigt, dass ich mit meiner Meinung, dass man den Wertschätzung gegenüber der Partnerin nicht mit Geld aufwiegen kann, nicht alleine bin. Denn wenn ich schon der Überschrift gelesen habe, kräuselten sich mir automatisch die Nackenhaare. Die Wertschätzung gegenüber der Partnerin zeigt man in allererster Linie dadurch, wie man sie behandelt. Möglichst liebevoll, gerecht und herzlich. Praktisch eine Rundherum-Wohlfühlpaket. Personen (egal, ob Mann oder Frau), die eine Aussage Ihrer Liebe davon abhängig machen, wie teuer das Geschenk war und ist, wissen nicht, was wirkliche Liebe ist und machen sich letztlich etwas vor. Wahre Liebe ist voller Emotionen und hat mit materiellen Dingen praktisch nichts zu tun. Das man sich freut, wenn man etwas bekommt, was einem gefällt, okay, aber zum Zeigen der Liebe ist dies nicht erforderlich. Ich persönlich finde zudem, dass der Geburtstag der persönlichere Tag ist und dass dann ein schönes Geschenk an die Partnerin erfolgen soll, wovon man überzeugt ist, dass sie sich freut. Glücklicherweise sieht meine Frau dies ähnlich, so dass wir zu Weihnachten etwas zwar besinnlich halten, aber auf Geschenke inzwischen komplett verzichten.
  • JackFun
    Mittwoch, 30.11.2011, 11:28 Uhr
    Ich wünsche allen einen schönen Übergang ins neue Jahr und ab 02.01.2012 Frohe Ostern - dann kann man sich die bunten Eier im Geschäft betrachten ;o)
  • JackFun
    Mittwoch, 30.11.2011, 11:17 Uhr
    Der Konsumwahnsinn „Weihnachten“ hängt einem ab Ende August bereits zum Hals raus... wenn man mit kurzer Hose in der Eisdiele hockt und nebenan Spekulatius und Lebkuchen verkauft wird. Egal, wen man fragt...man bekommt zu 90% die gleiche Antwort: „Die Hektik, der Konsumwahn, die plötzliche sogenannte Liebe untereinander usw. geht mir auf den Sender! Dann die Hetzerei, an welchem Tag man bei welchen Verwandten verbringt... von mir aus könnte Weihnachten ausfallen“. Meine Familie ist sich zum Glück einig und schenkt sich untereinander nur eine Kleinigkeit, weil andersrum dann ja auch irgendwas „fehlen“ würde. Ein hyperbesonderes Essen gibt es nicht und Krawattenpflicht schon mal gar nicht. Ein Familientreffen, wie es häufiger im Jahr stattfindet. Gebe aber zu: Ein Weihnachtsbaum gehört dazu. Die Kinder werden beschenkt und für die – zumindest den kleinen – ist auch die Vorweihnachtszeit spannend. Dabei zuzusehen macht Spaß.
  • LagerfeldK
    Mittwoch, 30.11.2011, 10:59 Uhr
    weihnachten hat schon seit jahren nichts mehr mit weihnachten zu tun. besinnlichkeit - fehlanzeige, bescheidenheit - fehlanzeige. die kids rocken heiligabend in der disco ab und daheim bei den alten herrscht mord und totschlag beim saufen, weil das 171 euro geschenk nicht gefällt. so viel sind sie sich alle wert. wir sind uns mehr wert - mit bunten tellern und baum.
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