"Ein Bieber wird erwachsen": Mit "Under The Mistletoe" bereitet sich Noch-Teenieschwarm Justin Bieber, der im März 2012 18 Jahre alt wird und so langsam seiner Zielgruppe entwächst, auf musikalische Volljährigkeit vor. Die Stimme deutlich tiefer, der R'n'B ein bisschen weniger überdreht, kooperiert Bieber mit gut abgehangenen Business-Kollegen wie Mariah Carey, Usher, Boyz II Men oder Busta Rhymes. Die Richtung dieses Albums dürfte klar sein: R'n'B-Gesangskapriolen für den jungen Massenmarkt, die fernab aller Experimente einen breiten Geschmack zu bedienen haben.
Wer modernen Soul-Pop zum Fest schätzt, wird von manchen Stücken positiv überrascht sein ("The Christmas Song", "Christmas Eve", "Mistletoe"). Dort entwickelt Bieber eine beachtliche Tiefe im Sinne einer ordentlichen Usher-Ballade. Nur der Dauereinsatz vocoderartiger Gesangseffekte nervt auf Dauer etwas. Insgesamt ist "Under The Mistletoe" natürlich eine Fanplatte, die sich einem echten Test entzieht, zumal in diesem Jahr keine anderen weiteren Soul-Weihnachtsplatten um den Titel mitspielen.
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3 Meinungen zu "Last Christmas oder Bieber?"
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piepspiepspieps87
Freitag, 16.12.2011, 14:17 Uhr also justin bieber kommt für mich schonmal nicht in frage. ich höre lieber musik. -
desatamonti
Donnerstag, 01.12.2011, 13:19 Uhr Jemanden zu Weinachten Alben von diesem "Sänger" zu schenken, wäre eine Veralberung an den zu Beschenkenden! Wäre mir peinlich! Ich möchte auch Niemanden das Fest mit sowas verderben!
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