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22.02.2012, 14:48 Uhr

Löw findet "Otto" bei Hertha gut

Berlin (dpa) - Der Altmeister und die "alte Dame" - das könnte passen, meint nun auch der Bundestrainer. Joachim Löw sieht für Hertha BSC in der Notlösung Otto Rehhagel die Chance auf eine positive Wende.

"Ich glaube, dass es Berlin gut tut, jemanden zu haben, der absolute Autorität hat", erklärte der Bundestrainer bei einem EM-Workshop nahe des Berliner Tiergartens. Nur einige Kilometer weiter versuchte Rehhagel bei seinem dritten Training als neuer Hertha-Coach, die Verkrampfungen zu lösen, die nach elf Ligaspielen ohne Sieg seine Spieler belasten. Auf drei Feldern ließ Rehhagel sein Personal Fußballtennis spielen.

"Das war das erste Mal in meiner Zeit in Berlin. Das bringt Lockerheit rein", sagte Abwehrmann Lewan Kobiaschwili zu Rehhagels ungewöhnlicher Übungsform. Der 73-Jährige hat in kurzer Zeit erkannt, dass Verbesserungen nur über die Köpfe der Spieler zu erreichen sind. "Jetzt in der kurzen Zeit geht es nicht darum, etwas groß konzeptionell aufzubauen. Am wichtigsten ist der psychologische Aspekt", bewertete auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff die Situation beim abstiegsbedrohten Hauptstadtclub.

Löw und Bierhoff halten die Entscheidung, den Trainerveteran Rehhagel in Berlin zu aktivieren, für einen vielversprechenden Versuch. "Ich habe Otto in den vergangenen Jahren mehrmals getroffen und gesprochen. Dabei habe ich gespürt, dass Otto enorm viel Energie hat und enorm viel Ehrgeiz", berichtete der DFB-Chefcoach, der in Berlin sein Aufgebot für das ersten Länderspiel des Jahres am kommenden Mittwoch in Bremen gegen Frankreich benannte. Rehhagel habe "Persönlichkeit und Ausstrahlung und mit den beiden jungen Trainern sicher gute Mitstreiter. Ich drücke ihm die Daumen", sagte Bierhoff.

Otto Rehhagel

Rehhagel kann sich eine "Rolle als sportlicher Berater vorstellen". >

Nach dem Schneetraining zum Einstand konnte Rehhagel am Mittwoch bei besseren Witterungsbedingungen üben - und überraschte wie schon am ersten Tag seine Profis. Sein Assistent Ante Covic trieb die Spieler an. Lange Zeit nur als Beobachter zog Rehhagel während der 100 Minuten langen Einheit plötzlich seine Schützlinge im Kreis zusammen, ließ sich einige Male den Ball zuwerfen und demonstrierte höchst persönlich einen perfekten Kopfball. "Er hat uns gesagt: Kopfballspiel sei wichtig. Das sollte man schon als junger Spieler immer wieder trainieren", berichtete Pierre-Michel Lasogga von Rehhagels Ansprache, die 200 Fans mit gebotenem Abstand beobachteten.

"Die Spaßeinheit bringt Lockerheit rein. Trotzdem müssen wir am Samstag die Tore schießen", fasste Stürmer Lasogga Rehhagels Botschaft zusammen. Das Kellerduell der Berliner (15. Platz/20 Punkte) beim Mitaufsteiger FC Augsburg (17./18) ist gleich ein Schlüsselspiel für Rehhagels neues Team. Adrian Ramos, der an einer Zehentzündung leidet, soll am Donnerstag wieder ins Training einsteigen und rechtzeitig fit werden. Fabian Lustenberger und Christian Lell fallen weiter verletzt aus. Andreas Ottl kämpft mit muskulären Problemen, ist in Augsburg aber ohnehin gesperrt.

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24 Meinungen zu "Löw drückt "Otto" die Daumen"

  • Cooller
    Freitag, 24.02.2012, 15:36 Uhr
    Der Altmeister und die "alte Dame" - das könnte passen, alterr Fußball zu spielen
  • Gartenteam12
    Freitag, 24.02.2012, 13:53 Uhr
    Warum wird mein Artikel 3 x gesendet?
  • Gartenteam12
    Freitag, 24.02.2012, 13:50 Uhr
    waage56 da hast du recht gehabt, Basel hat gewonnen und ich freue mich auch!
  • Gartenteam12
    Freitag, 24.02.2012, 13:50 Uhr
    waage56 da hast du recht gehabt, Basel hat gewonnen und ich freue mich auch!
  • Gartenteam12
    Freitag, 24.02.2012, 13:50 Uhr
    waage56 da hast du recht gehabt, Basel hat gewonnen und ich freue mich auch!
  • Iche2011
    Donnerstag, 23.02.2012, 12:17 Uhr
    Was ich hier lese... Otto soll Preetz rauswerfen??? Hä?Wie soll das denn gehen? Seit wann kann der Trainer denn seinen Chef rausschmeißen? Jaja Preetz ist ne Niete und so - gähn - jetzt hat er einen Weltklassetrainer geholt und ist trotzdem noch die Niete vorm Herrn?Naja.Babbel hat sich nahezu selbst entlassen, Skibbe war ein Griff ins Klo, daß hat Preetz ja auch zugegeben, aber der Rest war doch super von ihm.Er hat den 1.-Ligakader nahezu beisammen halten können, hat Top-Leute wie Kraft und Bastians für lächerlich wenig Geld nach Berlin geholt und als Sportdirektor den direkten Wiederaufstieg geschafft.Und jetzt kommt mir nicht mit Babbel, nahezu 70% des Trainings hat sein Lakai Widmayer durchgeführt, während Babbel irgendwo mit seiner Sekretärin rumgebumst hat.Was für ein toller Trainer Babbel ist, muß er in Hoffenheim beweisen.Dort hat er perfekte Infrastruktur und genügend Geld.Mal sehen, was dann wieder die Begründung für sein Scheitern ist. Otto packt das.Er hat soviel Erfahrung, da kann ihm niemand das Wasser reichen und wer ihn beim Training gesehen hat, erkennt da eher einen 50jährigen denn einen 70jährigen. Aus Berlin Für Berlin HERTHA BSC
  • Tulles
    Donnerstag, 23.02.2012, 09:48 Uhr
    Armer Otto!In spätestens 3-4 Spielen wirst Du gemerkt haben,was dieser Preetz für eine Niete ist.Dann wirst du Dir wünschen,diesen Club niemals trainiert zu haben!!
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