Den gewaltigen Vorschusslorbeeren konnte er angesichts seiner großen Erfolge in diversen Nachwuchsklassen in der ersten Formel-1-Saison bei Red Bull nicht ganz gerecht werden, allerdings hatte er wegen der Fahrerrotation mit Klien auch nur bei vier Renneinsätzen Gelegenheit, sein Talent unter Beweis zu stellen. 2006 etablierte er sich als Nummer eins der Scuderia Toro Rosso, holte auch den ersten WM-Punkt für das noch junge Team.
Am Ende der Formel-1-Saison 2007 trennte sich Toro Rosso vom Italiener - man war mit seinem Speed, nicht jedoch mit seiner Arbeitseinstellung abseits der Strecke zufrieden. Für die Saison 2008 dockte Liuzzi bei Force India als Test- und Ersatzfahrer an, nachdem sich die Hoffnung auf einen neuen Vertrag als Stammfahrer bei einem anderen Team nicht erfüllt hatte.
2009 lohnte sich sein Warten endlich: Nach dem Wechsel von Giancarlo Fisichella zu Ferrari rückte Liuzzi ins Renncockpit auf und zeigte einige starke Leistungen. Diese bescherten ihm für 2010 einen Stammvertrag bei Force India.
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