Was wurde eigentlich aus...?
Olympisches Gold blieb der Schwimmerin Franziska van Almsick verwehrt. Dennoch sorgte die damals 14-Jährige mit je zwei Silber- und Bronzemedaillen bei den Spielen in Barcelona 1992 für Aufsehen. Aus Franziska wurde Franzi, ganz Deutschland feierte die freche und unbekümmerte Göre aus Berlin. Damit trat auch die Werbewirtschaft auf den Plan und hat die Ostberlinerin seitdem nicht mehr aus ihren finanziell verlockenden Fängen entlassen.
Bei Weltmeisterschaften hatte die attraktive Sportlerin mehr Erfolg als bei olympischen Spielen. Zwei Titel konnte sich van Almsick 1994 und 1998 erschwimmen. Bei der Produktion von Spots und Anzeigen für Marken wie Milka, Opel, Arena und Jean Pascale bewies sie ihr darstellerisches Talent. Neben der Marketing-Branche entdeckte auch die Klatschpresse die lebenslustige Sportlerin.
Ihre vierjährige Beziehung mit Handballer Stefan Kretzschmar war in den Medien ständig präsent. Den Hockenheimer Unternehmer Jürgen B. Harder lernte sie 2005 kennen, mit dem sie seit Januar 2007 den gemeinsamen Sohn Don Hugo hat. Seitdem wurde es stiller um den Schwimmstar. Bis zu den olympischen Spielen 2008 in China.
Denn an diesen nahm van Almsick wieder teil. Allerdings nicht im Becken, sondern als Moderatorin. Mit Mikrofon berichtete sie vom Beckenrand aus direkt vom sportlichen Geschehen und konnte so noch einmal Olympia-Luft schnuppern.
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