Natalie Rickli wettert gegen anonyme Kritiker
Natalie Rückli nahm am Montagabend bei "TalkTäglich" Stellung zum Wahl-Chaos bei der SVP. © TeleZüri
In der Sendung "TalkTäglich" auf TeleZüri wetterte Natalie Rickli gegen ihre Kritiker. Vor allem stösst ihr auf, dass ihre SVP-Kollegen nur hinter vorgehaltener Hand sprechen würden: "Jetzt wird mit Sachen um sich geworfen, wo man nicht wirklich weiss: Haben die das wirklich gesagt? Sind das erfundene Sachen? In keinem einzigen Bericht oder Artikel steht einer hin und zeigt das." Ihren anonymen Parteikollegen wirft sie vor, als "gestandene, erwachsene Männer" nicht das "Füdli" zu haben, ihr die Meinung ins Gesicht zu sagen - sie mache das doch schliesslich auch so.
Zu der angeheizten Lage innert der SVP ist es gekommen, nachdem parteiinterne Details über die Wahl Ricklis zur Vize-Fraktionspräsidentin an die Öffentlichkeit geraten waren. So war bekannt geworden, dass sie nur aufgrund des Rückzugs ihres Parteikollegen Alex Kuprecht die Wahl für sich entscheiden konnte. Diese habe, laut späterer Pressemitteilung, zuvor nur ein "äusserst knappes Zufallsergebnis" geliefert, mit dem "niemand wirklich zufrieden war".
"Diese Leute schaden der eigenen Partei"
Nun schilderte Rickli gegenüber TeleZüri ihre Sicht der Dinge. Sie habe ihre Wahlniederlage demokratisch akzeptiert und sei dagegen gewesen, im Nachhinein die Spielregeln zu ändern. Nach Kuprechts Rückzug jedoch sei sie inständig gebeten worden, die Wahl anzunehmen. "Du bist wichtig für unsere Partei, wir brauchen die junge Generation", habe es von allen Seiten geheissen.
In Anbetracht des Medienrummels um die chaotische Wahl, wirft die Nationalräten daher den anonymen Kritikern mangelnden Zusammenhalt vor: "Diese Leute schaden doch der eigenen Partei. Was hat das Ganze gebracht?" An ihrer Politik und ihrem Engagement sei bisher noch keine richtige Kritik genommen worden.
18 Meinungen zu "Natalie Rickli schiesst zurück"
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lupocanis
Donnerstag, 03.05.2012, 08:52 Uhr oh mein gott! was hat denn das aussehen mit politik zu tun. zugegeben schönner als zottel das svp maskottchen ist sie und sollte der mal nicht mehr sein, so hat die svp eben eine zicke anstelle des ziegenbocks. -
lupocanis
Sonntag, 29.04.2012, 09:49 Uhr @Saletor, immer wieder die gleichn langweiligen kommentare. aber warum wundert mich das eigendlich noch? ihre unverschähmten äuserungen andern usern, und anders denkenden gegenüber entsprechen genau dem stiel der svp. sie werfen den anders denkenden hier faulheit, dummheit usw vor, obwohl sie keinen davon persönlich kennen. es gibt in jeder nation ganz anständige, fleissige menschen die hier arbeiten. so wie sie sich darstellen kann man auf den gedanken kommen, dass sie das gefühl haben als einziger ausländer die berechtig gepachtet haben in der schweiz zu arbeiten und zu leben. -
jon43
Donnerstag, 02.02.2012, 10:55 Uhr Wenn Frau Rickli recht hat und Parteikollegen sich nur hinter vorgehaltener Hand zu äussern wagen, so zeigt dies dass die Partei zu einer Diktatur verkommen ist und zeigt auch das fragwürdige Demokratieverständnis der Parteioberen. Aber das, meine Freunde, wissen wir ja schon längst. Ich wundere mich nur über die Blauäugigkeit von Frau Rickli so was von sich zu geben ohne zu bedenken was solche Aussagen für Folgen haben. Man sollte nicht von der Nase in den Mund leben.Oder? -
naoko4
Mittwoch, 01.02.2012, 08:10 Uhr Ich teile die Meinung von Gam Basi. Frau Rickli hat keinen Grund mit den Fingern auf andere zu zeigen. Bei jeder Gelegenheit verunglimpft sie Frau Widmer-Schlumpf als Verräterin weil sie sich damals als Bundesratskandidatin gegen Blocher zur Verfügung gestellt hatte. Sie hatte die Wahl gewonnen und somit den unbeliebten Bunderat aus dem Rennen geworfen. Zum Wohle der ganzen Schweiz und vorallen zum Wohle der übrigen Bundesräte. Die von Andrea Hämmerli eingefädelte Kandidatur von Frau Widmer-Schlumpf zeigte Wirkung. Im Bundesrat herrscht wieder Ruhe. SVP Bundesrat Maurer verhält sich eher passiv in diesem Gremium. Er wäre sogar bereit gewesen aus der Landesregierung auszutreten, hätte sich Blocher mit der Idee, in die Oposition zu gehen, durchgesetzt. Das zeigt sein Desinteresse an seinem Job. Er hat ja auch noch keine grossen Stricke zerrissen in seinem Amt als Verteidigungsminister. Frau Rickli hätte das Amt als Vize-Präsidentin nicht annehmen dürfen. Sie wurde ja nicht gewählt im Gegensatz zu Frau Widmer-Schlumpf. Ich apelliere an Frau Rickli und die ganze SVP jetzt aufzuhören unsere beste Bundesrätin in die Dreckecke zu stellen. Zur Info: Der Schreibende ist parteilos!! Weshalb ich anonym schreibe hat seinen Grund! Ich wurde bei politischen Diskussionen um die SVP schon böse beschimpft. Selbst in einer Demokratie darf man nicht mehr alles sagen. Schon gar nicht bei der SVP, die haben ja bekanntlich ein gestörtes verhältnis zur Demokratie. -
RobinHoodRobin
Dienstag, 31.01.2012, 16:18 Uhr Frau Rickli mach bis jetzt ihren Job nicht schlecht. Auf alle Fälle besser als das Gros im Nationalrat. Dabei spielt die Partei keine Rolle. Sie wurde ausgelesen anstatt ihr Kollege um das Amt einer Nationalrätin zu erfüllen. Wenn ich da den ebenfalls nicht gewählten, aber für eine andere Kandidatin die gewählt wurde in den Nationalrat gehieften NR Alec von Graffenried denke, wird mir schlecht, da dieser jetzt wirklich nichts im NR zu suchen hat. Ein grösserer Mitläufer und untauglicher Rechtsanwalt als Alec von Graffenried gibt es wohl im ganzen Bundeshaus nicht. Vorallem lügt er ununterbrochen, steht nicht seinen Mann, ist charachterlos und ein Versager. Er hat andere infolge seiner absoluten Lügen ins Verderben gebracht und lächelt dazu mit leichten Hemmungen, da er weiss, dass die fehlbare, willkürlich handelnde und entscheidende Justiz ihn vor einer Verurteilung und Strafe schützt. Mit dem Deal, welchen er mit der Justiz abgeschlossen hat, ist er in den Nationalrat gezogen worden und damit gekauft zu Lebzeiten, ein Sklave und Leibeigener seiner grünen Partei sowie der Justiz. Ein Armutszeugnis mehr im Bundeshaus. Wenn Sie mehr über diese Schweinerei der Justiz erfahren wollen, dann sehen Sie sich mal den Video eines Opfers unter www.ahv-ch.info an. Das wird auch Ihnen die Augen öffnen. Weiter so Frau Rickli, geben Sie den zu Unrecht Macht ausübenden Saures.
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