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14.08.2009, 12:59 Uhr

Die skurrilsten Beschwerden deutscher Touristen

(miwa) - Eine deutsche Urlauberin hatte eine heiße Affäre mit einem Hotel-Animateur. Als er der Touristin im Jahr darauf einen Korb gab, klagte sie - und verlor. Mit ihrer skurrilen Beschwerde ist die Dame aber nicht allein.

Die Online-Ausgabe der "Berliner Morgenpost" berichtet, worüber sich Deutsche im Urlaub beschweren und mit welchen Klagen sich Gerichte beschäftigen müssen.

Zuerst noch einmal zurück zu der Dame vom Anfang: Diese hatte ein leidenschaftliches Tête-à-Tête mit einem Hotel-Mitarbeiter. Im nächsten Jahr buchte sie dasselbe Hotel noch einmal - vermutlich mit dem Hintergedanken, die Affäre wieder aufleben zu lassen. Doch der Animateur konzentrierte sich zur großen Enttäuschung der Touristin auf eine andere Urlauberin. Grund genug für die Verschmähte, den Reisepreis (erfolglos) zurückzufordern.

Ein anderer Urlauber reichte beim Amtsgericht München Klage ein, weil er seinen Anschlussflug in Dubai verpasst hatte. Der Mann hatte während seiner siebenstündigen Wartezeit etwas zu viel Zeit an der Flughafenbar verbracht und machte daraufhin in der Wartehalle ein Nickerchen. Obwohl ihn die Reiseleiterin rechtzeitig weckte, konnte er die Augen nicht offen halten und schlief wieder ein. Später musste er zu seinem Entsetzen feststellen, dass er den Flug verpasst hatte.

Der Reiseveranstalter stellte dem Tourist für die Umbuchung des späteren Fluges 281 Euro in Rechnung. Das wollte der Mann nicht auf sich sitzen lassen und klagte auf 1.000 Euro Schadensersatz, weil die Reiseleiterin am Gate nicht auf seine Anwesenheit geachtet hatte. Das Gericht wies die Klage mit der Begründung zurück, dass der Gast für seine Verspätung selbst verantwortlich gewesen sei.

Eine andere Urlauberin litt auf einer Reise so sehr unter den lauten Schnarchattacken ihres Gatten, dass sie ihn aus dem Doppelzimmer warf und er notgedrungen ein Einzeldomizil bezog. Die Kosten für die Extra-Unterkunft forderte er nach dem Urlaub vom Reiseveranstalter zurück. Erfolgreich war er mit seiner Klage nicht, da die zusätzlichen Kosten aus einem Ehestreit entstanden waren.

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64 Meinungen zu "Die skurrilsten Beschwerden deutscher Touristen"

  • Petra676
    Sonntag, 23.08.2009, 17:53 Uhr
    man sollte nicht jeden hotelgast, der sein notizbuch gleich im hotel zückt, überbewerten. manchmal sind es auch sogenannte hoteltester. das sind profis vom tüv reinlandpfalz oder einer reiseagentur. die tun eigentlich nur gutes. denn sie testen zum beispiel, ob das essen ausreichend heiß ist(samonellengefahr) oder die küche sauber ist- von den hotelzimmern und anderen einrichtungen mal abgesehen. das habe ich im fernsehen so mal gesehen gesehen. aber ansonsten sind ja manche touristen ja wirklich damlich: am schönsten finde ich die aussagen der strand ist zu sandig oder im meer sind ja fische drin(na sowas). wozu fährt man dann eigentlich im urlaub in ein fremdes land? was haben die als kinder im urlaub gemacht (urlaub auf den bauernhof oder was?)?
  • schuh123
    Donnerstag, 20.08.2009, 16:40 Uhr
    Freundlich: dann weißt du aber immer noch nicht ob der animateur sex haben will.
  • Freundlich
    Montag, 17.08.2009, 15:19 Uhr
    Was buchen die Leuite auch immer alles im Vorraus? Ich fahr einfach hin und wenn ich da bin such ich mir was...wenns nicht passt - fahr ich halt weiter. Ok, in der Hauptsaison mag das manchmal schlau sein vorzubuchen. Aber sich aus Prinzip den Urlaub und das Leben zu versauen - das ist nicht unbedingt typisch deutsch, sondern betrifft mehrere Volksstämme bevorzugt in Nord- und Mitteleuropa und USA. Es gibt eben Menschen, die sind, trotz an sich paradiesischer Lebensumstände, ganz arm dran. Ich betrachte die mit einer Mischung aus Mitleid, amüsiertem Interesse und Abscheu.
  • dusie67
    Sonntag, 16.08.2009, 14:01 Uhr
    das was ich selbst im Urlaub so schätze, nämlich: zu merken dass es auch ANDERS geht als hier in Deutschl., damit scheinen wohl offensichtlich manche nicht klarzukommen. Da gibt es eigentlich nur einen Ratschlag: Daheim bleiben!
  • Hasenixe
    Sonntag, 16.08.2009, 12:25 Uhr
    wenn ein junges Paar aus dem Flieger steigt, in den Hotelbus krabbelt und sie auf dem Weg ins Hotel die Bemerkung fallen lässt: "Wenn ich gewusst hätte das hier so viel Schwarze sind wär ich nach Sylt gefahren. " Hat schon was, vor allem wenn man in Afrika ist :-) Dieses Paar hat sich übrigens drei Wochen nicht vom Hotelgelände bewegt und sie ist jedesmal zusammengezuckt wenn die Bedienung ( natürlich Einheimische) die Bestellung aufnehmen wollte. Und dies noch: Start zu einer Safari, der einheimische Fahrer fragt ob er die Erklärungen unterwegs in Deutsch machen soll oder ob er Englisch sprechen kann. Antwort eines Professorrenehepaares HIER WIRD DEUTSCH GESPROCHEN . Meine Reaktion ganz laut, bitte in Englisch und Swahili Dies sind nur zwei von Hunderten Beispielen die ich auf meinen Reisen erlebt und notiert habe. Ich sollte das mal als uch rausgeben :-))
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