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23.02.2012, 08:43 Uhr

US-Präsidentschaftsbewerber: Harter Schlagabtausch

Washington (dpa) - Kurz vor einer Serie wichtiger Vorwahlen haben sich die Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner einen harten Schlagabtausch geliefert.

Bei einer Fernsehdebatte am Mittwochabend (Ortszeit) musste sich besonders der aktuell nach Umfragen führende Rick Santorum gegen scharfe Angriffe seiner drei Widersacher zur Wehr setzen. Insbesondere sein Hauptkonkurrent Mitt Romney verwickelte den ultrakonservativen Ex-Senator bei der Diskussionsrunde in Mesa (US-Bundesstaat Arizona) in hitzige Wortgefechte.

Romney warf Santorum vor, während seiner sechs Jahre im Kongress den Aufbau neuer Staatsschulden mitverantwortet zu haben. Daher dürfe er sich nicht als Konservativer bezeichnen, sagte der Ex-Gouverneur von Massachusetts. Auch der libertäre Polit-Veteran Ron Paul bezeichnete Santorum vor diesem Hintergrund als "Schwindler". Der 53-Jährige gestand ein, zwar keine "makellose Bilanz" vorweisen zu können. Er habe aber im Gegensatz zu dem Ex-Gouverneur Romney niemals die Steuern erhöht.

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Eigentlich gilt Romney als klarer Favorit im Rennen um die Kandidatur gegen Amtsinhaber Barack Obama. Zuletzt stand aber der erzkonservative Santorum im Rampenlicht. Er hat laut Umfragen bei der Wahl am 28. Februar in Romneys Heimatstaat Michigan die Nase vorn. Auch bei der Abstimmung am gleichen Tag in Arizona muss Romney wegen eines recht knappen Vorsprungs noch um den Sieg bangen. Entsprechend aggressiv trat der 64-Jährige bei der Debatte auf, die wahrscheinlich die letzte ihrer Art im republikanischen Vorwahlrennen war.

Eine Vorentscheidung bei der Kandidatensuche könnte bereits am 6. März fallen, wenn am sogenannten "Super Tuesday" in zehn Staaten gewählt wird. Offiziell nominieren die Republikaner ihren Kandidaten Ende August bei ihrem Parteitag in Florida.

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16 Meinungen zu "Harter Schlagabtausch"

  • Demokrat211
    Freitag, 24.02.2012, 11:29 Uhr
    Heute bewegt die Menschen weltweit hauptächlich die Finanzprobleme. Viele haben Angst was da auf sie zukommt. Obama bietet dazu keine tauglichen Lösungen an. Und die Republikaner bieten dazu genausowenig Lösungen an. Es kann eigentlich, wenn man auf diese beiden Parteien eingschworen sein sollte, nur darum gehen, wer auf anderen Gebieten besser ist.
  • Flac
    Donnerstag, 23.02.2012, 13:50 Uhr
    @ Nikioko Sehe ich absolut nicht so. Man kann ja leider-gott-sei-dank nicht in die Kanidaten hineinsehen, aber Ron Paul ist bestimmt, zumindest nach dem, was man lesen kann, der bessere Kandidat. Und wie jemand schon schrieb, Ron Paul=President = FED adè und das wäre zumindest ein Anfang, den Bankstern den Garaus zu machen. Aber ich denke, dann hätte Ron Paul eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit. Siehe Lincoln, Kennedy.
  • schwarzwurz
    Donnerstag, 23.02.2012, 13:47 Uhr
    Ein bigotter Ami, gegen die Moslems. Das brauchte gerade noch die Welt. Alle mit A-Bomben und so sind wir bald wieder im Mittelalter angekommen.
  • Nikioko
    Donnerstag, 23.02.2012, 13:36 Uhr
    @Flac: "@ Nikioko Genau! Der Mann der das Ende der Afghanistanbesetzung als Wahlbestandteil hatte und danach weitere Einheiten dorthin schickte. Rechts so! *kopfschüttel*" ____________________________________________________________________________ Ich bin kein Freund von Obama. Ich habe schon damals, als es noch um die Kandidatur ging, immer gesagt, der ist ein Schönredner und Schaumschläger vom Format Gerhard Schröder, und Frau Clinton sei die eindeutig bessere Wahl. Dafür habe ich damals haufenweise Daumen nach unten bekommen, aber Recht behalten. Aber dennoch: selbst Obama ist besser als jeder potentielle Kandidat der Republikaner-Kriegstreiber.
  • pot1
    Donnerstag, 23.02.2012, 13:20 Uhr
    Und Barack Obama singt den Blues. Alles nur Show
  • Bone322
    Donnerstag, 23.02.2012, 12:45 Uhr
    ich finde es eine schande für die us und deutsche medien die versuchen RON PAUL totzuschweigen... mann hört immer nur was von den anderen 3...aber das machen die mit RON PAUL schon seit jahren..er wollte auch damals gegen obama und bush antretten aber die medien wollen ihn nicht... und ich dachte immer in deutschland zahlt man GEZ damit man unabhängig informiert wird...aber das ist ein trugschluss somit sind GEZ zahlungen nicht mehr nötig!!!
  • Bone322
    Donnerstag, 23.02.2012, 12:39 Uhr
    präsident PAUL end the FED hoffe das RON PAUL gewinnt dann gehts mit den usa aufwärts und die FED (privatbank) wird abgeschafft. ron paul war gegen alle kriege in diesem jahrtausend ron paul war mal soldat ron paul kämpft für den kleinen mann schaut mal bei youtube den veteranenmarsch für ron paul an...
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