Neue Vorwürfe gegen Kapitän der "Costa Concordia"
Wie die Nachrichtenagentur ANSA und die Zeitung "La Repubblica" berichteten, wirft die Staatsanwaltschaft Schettino vor, dem zuständigen Hafenamt von Livorno das ganze Ausmaß des Unglücks zunächst verschwiegen und damit die Rettung der Passagiere verzögert zu haben.
Schettino muss sich bereits wegen fahrlässiger Tötung, Schiffbruchs und dem vorzeitigen Verlassen des Schiffs verantworten. Er steht derzeit in seinem Haus an der Amalfi-Küste unter Hausarrest.
Die "Costa Concordia" war am 13. Januar vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Bei dem Unglück wurden vermutlich 32 Menschen getötet, allerdings konnten bisher noch nicht alle Leichen geborgen werden.
© AFP
8 Meinungen zu "Neue Vorwürfe gegen Schettino"
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herbert1789
Freitag, 24.02.2012, 14:22 Uhr Einzig richtige Stafe : 20 Jahre Galeere für alle Verantwortlichen, und die Moldauerin gibt, durch die Bewegungen ihres Unterleibs, den Takt vor. -
Gigolo2502
Freitag, 24.02.2012, 10:40 Uhr Also der Reeder ist natürlich unschuldig - eh klar! Schreibtischtäter....????? Es waren genug Offiziere auf der Brücke, aber die haben gar nichts bemerkt???? Wer ist schuld, natürlich der Kapitän, einer muß ja schuld sein -
ulma54
Freitag, 24.02.2012, 10:35 Uhr Da ich nur eine Berechtigung habe ein Motorboot auf Binnengewässer zu führen, möchte ich mich an Spekulationen nicht beteiligen. Ich hoffe nur, dass im Interesse der Toten und Hinterbliebenden alles Lückenlos aufgeklärt wird und die Hauptschuldigen da hin kommen wo sie hingehören, nämlich in den Knast. -
schieber1
Freitag, 24.02.2012, 09:18 Uhr Der Kapitän Schettino hat sicherlich Fehler gemacht, das ist nicht abzusprechen. Doch es gibt noch genügend Offiziere auf der Brücke die auch gemerkt haben müßten, dass das Schiff den Kurs verlassen hat und sich in gefährliche Untiefen bewegt. Warum spricht man eigentlich von diesen Menschen nicht. Sind diese Leute schon wieder auf anderen Schiffen unterwegs? -
Ostfriese
Freitag, 24.02.2012, 08:52 Uhr Wahrscheinlich hat Ihm die Reederei auch 70Jungfrauen geboten damit er so nah am Felsen vorbeifährt....da setzt dann halt der Verstand aus und die Hose übernimmt das Kommando.... -
krille
Freitag, 24.02.2012, 08:16 Uhr Fakt ist.Schettino sieht nach der Verurteilung kein Meer mehr,sondern unr eine kalte Mauer. -
Robespierre56
Freitag, 24.02.2012, 07:39 Uhr Warum wird die Hauptzeugin (die sog. Moldauerin), die sich so schnell in ihre Heimat abgesetzt hat und die doch angeblich so genau gesehen hat, dass sich der Pralinée-Kapitän so mutig verhalten hat, nicht nach Italien zitiert um ernsthaft vernommen zu werden?? Sie hat doch mit auf der Brücke gestanden, wo sie zwat nichts zu suchen hatte, aber doch wohl wußte was da passiert ist. Sie war doch bestimmt auf Anweisung des "Helden" Schettino im ersten Rettungsboot.
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