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Die Ministerpräsidenten der Bundesrepublik Deutschland


Thüringen

  • Name: Christine Lieberknecht (CDU)
  • Geburtstag: 7. Mai 1958 in Weimar
  • Familienstand: verheiratet, zwei Kinder
  • Ministerpräsidentin seit: 30.10.2009

Der gebürtige Thüringerin Christine Lieberknecht stammt aus einem Pfarrhaus und trat bereits 1981 in die Ost-CDU ein. Die evangelische Theologin arbeitete von 1984 bis 1990 als Pastorin im Kirchenkreis Weimar und forderte 1989 gemeinsam mit drei weiteren Unterzeichnern im offenen "Brief aus Weimar" die Reform der CDU der DDR und die Aufkündigung des Bündnisses mit der SED. Nach der Wende 1991 wurde sie erstmals Mitglied des Thüringer Landtags.

1990 bis 1992 war sie als Kultusministerin in Thüringen tätig und konnte damit aktiv an der Umgestaltung des Thüringer Schulsystems mitwirken. Sie trat zurück, als gegen den damaligen Ministerpräsidenten Josef Duchac Stasi-Gerüchte aufkamen und trug damit zu seinem Rücktritt bei. Im folgenden Kabinett von Jürgen Vogel arbeitete sie als Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und von 1994 bis 1999 auch als Ministerin für Bundesangelegenheiten in der Thüringer Staatskanzlei. Von 1999 bis 2004 war sie Präsidentin des Thüringer Landtags und von 2004 bis 2008 Fraktionsvorsitzende der Thüringer CDU. Seit 2008 bekleidete sie erneut ein Ministeramt, diesmal für Soziales, Familie und Gesundheit.

Nach dem Rücktritt des ehemaligen Ministerpräsidenten Dieter Althaus wurde sie am 25.10.2009 zur neuen Landesvorsitzenden der CDU und am 30.10.2009 zur Ministerpräsidentin in Thüringen gewählt. Dieser Erfolg gelang ihr allerdings erst im dritten Wahlgang und gegen eine Kampfkandidatur des Kandidaten der Links-Partei Bodo Ramelow. Sie steht einer Großen Koalition vor.

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22 Meinungen zu "Die Ministerpräsidenten der Bundesrepublik Deutschland"

  • brighiKS
    Donnerstag, 15.03.2012, 12:06 Uhr
    Die Auflistung ist teilweise ziemlich überholt. Sie müßte dringend korrigiert werden, bevor man sie noch weiter verbreitet.
  • mor57pa
    Dienstag, 16.08.2011, 13:31 Uhr
    Einen Ministerpräsident "Jürgen Vogel" hat es in Thüringen nie gegeben. Hier ist wohl Bernhard Vogel gemeint. Eine etwas genauere redaktionelle Recherche wäre nivht schlecht.
  • saarbrueckermartina
    Montag, 15.08.2011, 16:04 Uhr
    Ich finde es schon seltsam, wenn einige Tage nach dem Rücktritt des bisherigen Ministerpräsidenten dieser in Ihrer Auflistung noch geführt wird. Wir haben sei der vergangenen Woche eine Ministerpräsidentin.
  • Harka
    Montag, 15.08.2011, 14:41 Uhr
    @frischebriese Schulsystem? Gutes Thema. Nachdem Thüringen auf verdienstvollen letzten Plätzen rumdümpelte und bei der letzten studie wegen Betrug raus flog (es wurden nur die besten Klassen zum Test geschickt) hat man bei m Abitur das Kurssystem wieder abgeschafft. Nun hat Thüringen seit Jahren überhaupt keinen Lehrplan mehr und jeder Lehrer darf unterrichten wie und was er will. Bewährte Systeme wurden kaputtreformiert, nur weil sich da ein paar überflüssige Staatsekretäre dran profilieren wollten.
  • frischebrise
    Montag, 15.08.2011, 13:59 Uhr
    In Zeiten knapper monetärer Ressourcen erscheint es dem Bürger immer unverständlicher, dass hier - ähnlich einem Kult - das Föderale System so hochgehalten wird. Als wenn es mit 8 oder 10 Bundesländer nicht auch gehen würde. Wenn man das Durcheinander in der Schulpolitik bei den Bundesländer sich einmal vorführt, grenzt es schon an Wahnsinn von idelogischen Auseinandersetzungen die vernunftmäßig nicht mehr erfassbar sind. Jede Unternehmung - bis hin zum Personenhaushalt - muß in Zeiten knappen Geldes "Wirtschaften und Haushalten" Davon ist in der Politik schon über Jahre nichts mehr zu sehen, im Gegenteil die überbordende Bürokratie verschlingt und behindert immer mehr vernunftmäßige Entscheidungen. Von den Verschwendungen erst gar nicht zu Reden. Die Abschaffung und Straffung sowohl von Ministerpräsidenten und hinterstehenden Minister gehört einfach diskutiert und umgesetzt.
  • Harka
    Montag, 15.08.2011, 13:17 Uhr
    Du erwartest von denen eine Reform, die sich mit der Reform selber abschaffen? Träum weiter. Da werden eher noch ein paar Ministerien und Staatsekretäre erfunden, bevor da einer was abbaut. Darf ich an die letzte Wahl erinnern? Die FDP versprach nach einem Wahlsieg das Ministerium für Geldverbrennung (früher Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) aufzulösen. Nach der Wahl wurde es der FDP zugeschlagen und schon durfte es bleiben und Dirk Niebel hat seinen bedeutungslosen aber gut bezahlten Posten. Schau mal nach, wie viele Staatsekretäre die CDU/CSU/FDP neu erfunden hat ... Aber so lange wir zig Millionen an Entwicklungshilfe an das bedürftige China zahlen, muss man über Sinn und Verstand bei Politikern nicht mehr nachdenken.
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