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21.01.2010, 10:40 Uhr

Eine Million Euro für Haiti - GMX sagt Danke!

Das grenzenlose Leid in Haiti nach den verheerenden Beben hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst: Innerhalb von nur einer Woche spendeten die Nutzer von GMX, WEB.DE und 1&1 eine Million Euro.

In einer gemeinsamen Kampagne riefen die Portale der United Internet Gruppe GMX, WEB.DE und 1&1 zusammen mit der Stiftung "United Internet for UNICEF" zur Hilfe auf. Die Resonanz ist überwältigend: Insgesamt kam durch eine Spende der United Internet AG sowie die Hilfsbereitschaft tausender Internet-Nutzer schon eine Million Euro für die Arbeit von Unicef im Katastrophengebiet zusammen.

"Wir freuen und bedanken uns sehr über die Spenden von bisher rund einer Million Euro, die die Nutzer von GMX, WEB.DE und 1&1 in den letzten Tagen getätigt haben", so Unicef-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus. Sie verweist aber auch auf die Notwendigkeit weiterer Spenden: "Nach den beiden schweren Erdstößen, die Haiti erschüttert haben, werden die Menschen noch lange unsere Hilfe brauchen, um die schlimmste Not zu lindern und den Wiederaufbau anzugehen."

Dank der bisherigen Spenden kann Unicef die Menschen in Haiti jetzt schon mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgen, Trinkwasser verteilen, eine Impfkampagne zur Eindämmung der drohenden Seuchen vorbereiten und Zusatznahrung für unterernährte Kinder in den bitterarmen Karibikstaat bringen.

Schutzlose Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden, sind besonders hilfsbedürftig. Um ihnen zu helfen, richtet Unicef Schutzzentren ein und unterstützt die Suche nach vermissten Kindern. "Tausende Kinder im Erdbebengebiet schlagen sich allein durch. Sie sind von Mangelernährung, Krankheiten und Ausbeutung bedroht. Wir müssen diese Kinder finden, versorgen, schützen und wieder mit ihren Angehörigen zusammen bringen", so Rudi Tarneden, Sprecher von Unicef Deutschland.

Um die Hilfe aufrechterhalten und noch ausweiten zu können, bittet die Stiftung "United Internet for UNICEF" weiterhin um Spenden - der Link zu näheren Informationen ist auf der linken Seite zu finden.

Man kann aber auch unkompliziert mit einer SMS helfen: Einfach eine Kurznachricht mit dem Stichwort "UI HAITI" an die Telefonnummer 81190 senden. Von fünf Euro je SMS (zzgl. Transportleistung) gehen 4,83 Euro direkt an Unicef für die Nothilfe in Haiti.

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  • schmidtchenms
    Freitag, 22.01.2010, 17:51 Uhr
    Auch ich freue mich über so viel Hilfsbereitschaft der Menschen und ihrer Betroffenheit und Anteilnahme,waren wir doch bei der Flut 2002 in Dresden selbst betroffen.Mir kommt aber die Gänsehaut,wenn ich höre,daß ein Mann erschossen wird,der sich einen Sack Reis holt.Da hat er dieses Inferno überlebt,um doch noch erschossen zu werden. Es ist eine einfache Rechnung wenn man überlegt,wieviel Geld weltweit zusammengekommen ist und was oft damit gemacht wird,denn von den anfallenden Zinsen spricht keiner.Das müßte doch reichen,um einen Sack Reis zu verschmerzen
  • Mosella1900
    Freitag, 22.01.2010, 11:50 Uhr
    Meine Frage: haben nur die N u t z e r von gmx, 1und1 und web.de gespendet oder auch die Unternehmen selbst? Das mit der Spenden-Industrie ist leider nur zu wahr.... Hut ab vor denen v o r O r t !!
  • kafi1983
    Freitag, 22.01.2010, 10:23 Uhr
    Hat sich schon mal einer Gedanken gemacht warum von gespendeten 5 Euro (zzgl. SMS-Entgelt) nur 4,83 Euro an Unicef gehen? Wo bleiben die 17 Cent? Bei einer Million Spendenaufkommen sind das 44.000 Euro die WO bleiben?? Teilen sich die GMX, Web.de und 1&1?
  • neogeo
    Freitag, 22.01.2010, 10:05 Uhr
    hier zieh dir das mal rein http://www.youtube.com/watch?v=wa0kKuvYZzY&feature=related ....... also hyperinflation und neuanfang ... 2012 vielleicht gar nicht so unwarscheinlich.
  • neogeo
    Freitag, 22.01.2010, 09:57 Uhr
    http://www.youtube.com/watch?v=xcwbdkwUCy8 wenn auch nur die hälfte stimmt dann gute nacht!

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