Striptease: Die Therapie der Zukunft?
Das klingt zunächst einmal wie ein Scherz, doch die Amerikanerin meint es ernst. Auf ihrer Homepage bietet sie Gespräche an, in denen sie sich - natürlich ausschließlich zu Therapiezwecken - entblößt. Eine Strip-Sitzung kostet bei ihr umgerechnet etwa 500 Euro.
Eine Lizenz besitzt White jedoch nicht, denn ihr Psychologie-Studium hat sie noch nicht abgeschlossen. Zu "uninspirierend" finde sie auch die Theorien, die dort gelehrt werden. "Freud wandte freie Assoziation an, ich benutze Nacktheit", wagt die mutige Therapeutin gegenüber "Mail Online" einen großen Vergleich. "Besonders für Männer, die seltener eine Therapie machen, ist es interessanter, verlockender und aufregender", fügt sie hinzu. Sie will eine inspirierende Herangehensweise an Beratungsstunden anbieten und dabei, wie sie auf ihrer Homepage angibt, Stoff für ihre Doktorarbeit über die Nackt-Therapie sammeln.
Und so geht sie vor: Das erste Gespräch verläuft ausschließlich über Chat und kostet den Patienten "nur" 100 Euro. Sobald eine Beziehung zum Patienten aufgebaut wurde, findet der Übergang zu Skype-Sitzungen statt, in denen sich die ungewöhnliche Psychologin langsam vor der Kamera auszieht. Schließlich folgt die Königsklasse der Therapiesitzungen - die Unterredung von Angesicht zu Angesicht. White verspricht mit ihrer Therapie "Macht durch Erregung". Ein wahr gewordener Männertraum?
Tatsächlich seien die Mehrheit ihrer Patienten männliche Studenten mit Sex-Problemen und Herren mittleren Alters mit Beziehungsschwierigkeiten, so die Studentin. Doch auch Frauen fänden den Weg zu ihr. Offenbar fällt es diesen leichter, einem nackten Gegenüber von den eigenen Problemen zu berichten. An die 30 reguläre Patienten soll sie bereits haben. Während Sie ihre eigene Kleidung Stück für Stück ablegt, hofft sie auch auf das schichtweise Ablegen der Barrieren bei ihren Kunden und das Vordringen in ihr Unterbewusstes.
Ob sich die Männer und Frauen bei solch nackten Tatsachen noch auf ihre eigenen Probleme konzentrieren können, ist fraglich. Doch vielleicht hilft es ja, die anfänglichen Berührungsängste abzubauen und das Eis zwischen Therapeut und Patient zu brechen.
Justin Rocket Silverman, der für "The Daily" einen Selbstversuch wagte, kam zu folgender Schlussfolgerung: "Irgendetwas an einer nackten Frau veranlasst einen Mann dazu, seltsame Sachen zu tun. Zum Beispiel über seine Gefühle zu reden." Er sei mit abnehmender Kleiderzahl konzentrierter und einsichtiger geworden und habe mehr Lust verspürt, sein Leben zu entdecken und zum Positiven hin zu verändern. Vielleicht ist der Striptease also doch die Therapie der Zukunft?
32 Meinungen zu "Psychologin therapiert nur nackt"
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Vampira
Montag, 07.03.2011, 14:30 Uhr Das sieht man es mal wieder: Manche Therapeuten wären selbst ihre besten Kunden! -
woelfin69
Montag, 07.03.2011, 13:46 Uhr Schwachsinn.Kann auch nur bei Männern funktionieren.. Müßte man abwarten ob da vernünftige Ergebnisse rauskommen,in Bezug auf die Therapie.Ist aber eher unwahrscheinlich. -
tartufo
Samstag, 05.03.2011, 11:39 Uhr Hier ist die Adresse der Homepage *sabber*: http://www.sarahwhiteconsulting.com -
G65
Samstag, 05.03.2011, 11:14 Uhr OB DAS DIE PERLE IST, DIE AN DER AMERIKANISCHEN UNI DEN O(H)RGASMUS, VOR VERSAMMELTER MANNSCHAFFT, GESTÖHNT HAT ????? ###kringelvorlachen### Mein Psycho ist übrigens Araber und um die 70 - den möcht ich mir nicht mal nackt vorstellen... ;-))))))))))))))
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