Migräne
Migräne ist zwar keine typisch weibliche Krankheit, oft wird sie aber als Frauen-Problem abgetan. Tatsächlich belegen Statistiken, dass Frauen häufiger an Migräne leiden als Männer. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie tatsächlich unter Migräne oder nur unter gewöhnlichen Kopfschmerzen leiden, hilft Ihnen ein Neurologe weiter. Denn nicht zuletzt ist es für die Behandlung wichtig zu wissen, was Sie haben.
Da Migräne eine komplexe Krankheit ist, die aus unterschiedlichsten Gründen und mit verschiedensten Symptomen auftritt, muss die Behandlung immer individuell erfolgen. Helfen können Akupunktursitzungen, regelmäßiger Sport, die Behandlung mit Medikamenten wie Triptanen oder auch Entspannungsübungen. Betroffene berichten oft, dass ein regelmäßiger Lebensrhythmus mit gleichen Essens- und Schlafens- und Aufstehzeiten hilft. Ebenso haben sich vor allem Ausdauersport und Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung bewährt. Manche Betroffene meiden bestimmte Lebensmittel wie Rotwein, Käse oder Schokolade.
Wenn Sie sich unsicher sind, was die Migräne bei Ihnen auslösen könnte, führen Sie einen Migränekalender. Halten Sie den Tag der Attacke, die Schwere und mögliche Auslöser schriftlich fest und vergleichen Sie die Daten nach einiger Zeit miteinander. Ebenso können Sie in der Tabelle alles erfassen, was als Auslöser in Betracht gezogen werden könnte: Was Sie gegessen haben, wann Sie Ihre Tage wieder bekommen, wie das Wetter am Tag der Attacke oder am Tag zuvor war, ob Sie Stress hatten und was Sie selbst als möglichen Auslöser sehen. Mit diesen Daten kann Ihr Arzt mit Ihnen gemeinsam die Ursachen der Attacken herausfinden und Ihnen passende Therapien empfehlen.
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