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31.01.2012, 11:27 Uhr

Studie: Unterstützung der Mutter lässt das Gehirn wachsen

Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter sind nicht nur emotional für ein Kind wichtig. Eine US-Studie zeigt nun, dass sie auch wichtige Gehirnregionen anregen.

Washington (dpa) – Mütterliche Unterstützung in jungen Jahren zeigt sich US-Forschern zufolge auch im Gehirn. Der Hippocampus, eine Hirnregion, die wichtig ist für Gedächtnis, Emotionen und Stressbewältigung, ist bei Schulkindern größer wenn diese als Kleinkind von der Mutter stark unterstützt wurden. Das berichten die amerikanische Psychologen in den "Proceedings" der amerikanischen Akademie der Wissenschaften.

Joan Luby und ihre Kollegen von der Universität St. Louis hatten 92 Kinder von drei bis sechs Jahren verschiedenen psychologischen Tests unterworfen. Darunter war auch ein leichter Stresstest, bei dem die Kinder ein bunt verpacktes Geschenk in ihre Reichweite bekamen, es jedoch erst nach acht Minuten öffnen durften. Neben den Reaktionen der Kinder bewerteten die Forscher mit einem Punktesystem auch die Hilfe, Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter bei dieser Wartezeit.

Schwangere mit Teddybär

Nerven und Emotionen werden für Mutterrolle dauerhaft geändert. >

Im Schnitt drei Jahre später wurde bei allen Kindern im Magnetresonanztomographen die Größe des Hippocampus im Gehirn gemessen. Dabei zeigte sich, dass diese zwar vom Geschlecht der Kinder, nicht aber von ihrem Alter oder der sozialen Stellung der Eltern geprägt wurde. Dagegen entdeckten die Forscher einen starken statistischen Zusammenhang mit dem beim vorherigen Tests ermittelten "Zuwendungs-Index".

Diese Momentaufnahme könne wahrscheinlich als Hinweis auf die auch langfristig erhaltene Zuwendung als Kleinkind gewertet werden, schreiben die Forscher. Dies zeige, dass die Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter wichtige Gehirnregionen anregt und ihre Entwicklung fördert.

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22 Meinungen zu "Mutterliebe gut fürs Babygehirn "

  • Maximum
    Sonntag, 19.02.2012, 11:21 Uhr
    @iduna Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen mit Geschwistern und meine Mutter hatte sehr viel Arbeit. Aber es war hier so wie früher auf allen Bauernhöfen, da sind die Kinder, auch wenn sie noch ganz klein waren zur Arbeit auf's Feld mitgenommen worden. Die Mutter war immer in der Nähe und wenn man sie brauchte, war sie da.
  • iduna
    Mittwoch, 01.02.2012, 14:05 Uhr
    Nightforest >>>Aber nein, Frau Wulff propagiert ja, dass alle Mütter sobald das Kind 2jährig geworden ist, wieder arbeiten gehen müssen und die Kinder an Kleinkinderkrippen abgeben müssen... das ist Wahnsinns! Es ist gegen die Natur! >-<<<< Woher wissen Sie das? Was ist mit den Müttern, die früher in kurzer Folge mehrere Kinder bekamen. Die mussten natürlich im Haushalt nicht arbeiten. Die waren den ganzen Tag mit den Kindern beschäftigt oder? Ich habe in einem anderen Beitrag schon auf die Naturvölker verwiesen, auch dort gibt es eine ähnliche Situation. Also kann es nicht gegen die Natur sein, dass sich Mütter um mehr als die Erziehung kümmern müssen.
  • iduna
    Mittwoch, 01.02.2012, 14:01 Uhr
    @Zilli >>>Es kann einem Kind nichts besseres passieren, als in eine Familie hinein geboren zu werden, wenn irgend möglich mit Geschwistern und wenigstens bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres von der eigenen Mutter betreut zu werden, statt von wechselnden "Tanten" in einer Krippe,<<< Da stimme ich Ihnen nicht zu. Sie gehen von der relaxten, sich nur liebevoll um das Kind kümmernden Frau aus. Das hat es nie gegeben. Selbst bei Naturvölkern haben die Mütter zum Lebensunterhalt beitragen müssen. In allen Gesellschaftsformationen haben die Frauen gearbeitet. Sie werden mir doch hoffentlich zustimmen, dass eine Bäuerin die eine Familie zu versorgen hatte, sich nicht nur um das Kind kümmern konnte. In gut situierten Familien gab es Ammen und Kindermädchen. Also wieder nichts mit der heimelnden Mutter. Ich weiß es nicht, welche Form die Beste ist. Aber ich weiß, dass die, oft verklärte dargestellte, sich um die Kinder kümmernde Mutter keine optimale Lösung ist. Ich hatte so eine.
  • Alinghi
    Mittwoch, 01.02.2012, 13:59 Uhr
    @ IlMito "Das Kind braucht in den ersten Lebensjahren die Mutter. ________ das stimmt so nicht. Das Kind braucht EINE Bezugsperson, auf die es sich verlassen kann. Stillen ist wichtig, Muttermilch kann aber auch über Abpumpen und Fläschen verabreicht werden. Bei Freunden von mir ist sie gleich nach der Geburt wieder arbeiten gegangen und er ist daheim geblieben. Die beiden Kinder sind sehr gut geraten. Kein Problem.
  • Alinghi
    Mittwoch, 01.02.2012, 13:54 Uhr
    @ DrMed "schön, dass du die Ergebnisse deiner Arbeitsgruppe auch in 10 Zeilen darstellen kannst. _________ Das war nicht nur die Erkenntnis einer "Arbeitsgruppe", sondern ein Teilbereich meines ersten Staatsexamens. Ich habe mich also etwas ausgiebiger mit der Thematik beschäftigt und traue mir deshalb zu, mich hier zu diesem Thema zu äußern.
  • jaym08
    Dienstag, 31.01.2012, 17:20 Uhr
    Kinder sind schlauer, wenn sie bei der Mutter aufwachsen ??? Hmm also ich weiß nicht, ich kenne meine Mutter nicht und bin bei meinen Vater aufgewachsen und habe trotzdem nen guten Abschluss und bin nicht auf den Kopf gefallen.... Es kommt immer drauf an wieman ein Kind erzieht und Zuneigung gibt, daher finde ich dass Väter das genauso gut können.
  • Nightforest
    Dienstag, 31.01.2012, 16:47 Uhr
    Natürlich sind Kinder intelligenter, wenn sie mütterliche Zuwendung bekommen. Wichtig hierbei aber IST EBEN dass das Kind die Liebe der Mutter bekommt! Es kann zwar auch so sein wie es Alinghi auf Seite ein sagt, eine Bezugsperson; Aber: Die GRUNDBINDUNG Mutter-Kind geht dabei verloren! Und heutige Bezieungswissenschaftler sagen, dass Kinder, welche keine grosse Bindung zur Mutter hatten, später in der Pubertät Bindungsprobleme in der Liebe haben werden. Aber nein, Frau Wulff propagiert ja, dass alle Mütter sobald das Kind 2jährig geworden ist, wieder arbeiten gehen müssen und die Kinder an Kleinkinderkrippen abgeben müssen... das ist Wahnsinns! Es ist gegen die Natur! >-<
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