Öko-Blumen - ein Liebesbeweis für die Umwelt
Fair und ökologisch gehandelte Blumen sind am Valentinstag (14. Februar) nicht nur ein Liebesbeweis für den Partner, sondern auch für andere Menschen und die Umwelt. Öko-Blumen erkennt man an Siegeln, die unter anderem vom Flower-Label-Programm (FLP) und der Handelsorganisation Transfair vergeben werden. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin hin.
Der Verband kritisiert: "Viele der verkauften Blumen werden unter sehr umweltschädlichen und unsozialen Verhältnissen herangezüchtet und oft mit Flugzeugen nach Europa gebracht." Demnach stammen rund 90 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen von holländischen Großhändlern. Der Hauptteil davon komme wiederum aus afrikanischen oder lateinamerikanischen Ländern. Auf den Blumenplantagen der Dritten Welt würden oft hochgiftige Pestizide eingesetzt, die in Europa verboten seien, teilt der Verband mit.
4 Meinungen zu "Öko-Blumen zum Valentinstag"
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neutralo1971
Montag, 13.02.2012, 16:12 Uhr Blumen sind verschenktes Geld. Nach einer Woche verwelkt. Kann man viel besser investieren. -
Scottie85
Montag, 13.02.2012, 16:02 Uhr Und was tun diese ach so armen Bauern, wenn keiner ihre Blumen kauft? Sollen sie dann Tulpen knabbern? -
Nikioko
Montag, 13.02.2012, 15:06 Uhr Eben. Wenn man bei Blumen was gutes tun will, achtet man nicht auf ein Öko-, sondern auf ein Fairtrade-Siegel. -
Eulenspiegel01
Montag, 13.02.2012, 11:52 Uhr es geht doch nicht um ein gutes Umweltgewissen, sondern um die Menschen in den Herkunftsländern!!! Warum redet man eigentlich nie von dem Leid, das die Bauern und Gärtner aufgrund des Chemikalieneinsatzes davontragen? Warum redet niemand von den Lungenkrankheiten, den Hautkrankheiten, den Allergien, den Fehlgeburten? Warum ist immer nur von "Umweltgewissen" die Rede?
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