Flirt-Tipps für die fünfte Jahreszeit
Einmal im Jahr sind die Regeln des Alltags außer Kraft gesetzt, können die Rollen frei gewählt werden, starre Muster gelten nicht - zumindest für einen Tag, einen Abend und - wer weiß - eine Nacht. Gerade für (schüchterne) Singles ist die sprichwörtlich fünfte Jahreszeit wie gemacht, denn hier können lockeres Anbandeln, spielerische Schlagabtausche und verführerische Annäherungen ausprobiert und geübt werden. Weiteres Kennen- und "Lieben"lernen natürlich nicht ausgeschlossen.
Das Kostüm sollte wie eine zweite Haut sitzen
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Küssen Sie fremd beim Karneval?
Die Maskerade zum Karneval (oder Fasching, wie er in Süddeutschland und Österreich heißt), bietet seit jeher zahllose Möglichkeiten zum zwanglosen Näherkommen. "Zwanglos" gilt auch bei der Kostümwahl. Nur wer sich in seiner zweiten Haut wirklich wohl fühlt, vermittelt diese Offenheit auch anderen. Daher gilt: Klar soll die Verkleidung möglichst chic, fantasievoll, extravagant aussehen - je ausgefallener das Kostüm, desto eher wird man schließlich darauf angesprochen. Aber vom tollsten Outfit hat frau nichts, wenn es sie in ihrer Bewegungsfähigkeit einschränkt, schließlich will getanzt, geschunkelt und ausgelassen geflirtet werden. Dasselbe gilt natürlich auch für Männer: Der coolste Look wirkt lächerlich, wenn die Hose rutscht, die Jacke spannt oder die lässige Frisur ständiger Korrekturen bedarf.
Wenn dennoch mal ein Kostüm-Patzer passiert: Keep smiling! Gerade im Fasching muss man auch mal über sich selbst lachen können. Und welch schönere Eröffnung für einen knisternden Flirt gibt es, als ein vielsagendes Lächeln?
Mut zum Rollenspiel
Schlüpft man in ein Kostüm und damit auch in eine andere Rolle, sollte man diese auch wirklich spielen wollen. Heißt: Trauen Sie sich ruhig, darin aufzugehen - in Bewegung, Stimme und Verhalten. Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft dabei, sich über selbst auferlegte Verhaltenskonventionen hinwegzusetzen und so vielleicht ganz neue Seiten an sich - aber auch an seinem Gegenüber - zu entdecken.
Und bitte nicht vergessen: Flirten ist zuallererst einmal ein lockeres, spielerisches Kennenlernen und einander Näherkommen - nicht jeder Flirt muss der Beginn einer ernsthaften Beziehung sein. Genießen Sie also ruhig das Spiel selbst, die eigene Wirkung, das Schauen, Auswählen, neu Erkunden. Nichts MUSS, vieles KANN! Zwanglos, lautet auch hier das Zauberwort. Männern braucht man das meist nicht zweimal sagen, Frauen manchmal noch öfter: Haben Sie einfach Spaß, denn es geht in erster Linie darum, sich wohl zu fühlen. Dem Selbstbewusstsein tut ein harmloser oder auch heißer Flirt unglaublich gut - egal, ob es beim Flirt bleibt oder ob mehr daraus wird.
Perhaps, perhaps, perhaps …
Wer mit allen Mitteln versucht, jemanden kennen zu lernen, wird mit ziemlicher Sicherheit scheitern. Was im Alltag gilt, gilt in der fünften Jahreszeit ganz besonders. Denn Karnevalsfestivitäten sind eher Ausgangspunkt für kurzfristige Zweisamkeiten - was freilich nicht heißt, dass es nicht auch mal anders kommen kann.
Beim Flirten wirkt unbedingtes Wollen aber fast immer, und erst recht im närrischen Treiben, eher abschreckend - hat es doch so gar nichts von der verführerischen Leichtigkeit, jenem Spiel um Zulassen und Verweigern, das den eigentlichen Reiz des Flirts ausmacht.
Ausgelassen - aber nicht völlig hemmungslos
Hirn und Herz wegschmeißen ist freilich auch zur Faschingszeit genauso idiotisch wie zu jeder anderen. Sich wie ein Berserker aufzuführen, hat mit Flirten nichts zu tun. Tanzen ist naturgemäß eine gute Gelegenheit, sich näher und mitunter sehr nahe zu kommen. Berührungen gehören, ob zufällig oder absichtlich, dazu - was aber bitteschön kein Freibrief für unerwünschtes Gegrapsche sein darf.
Maß halten gilt auch in Sachen Promille: Alkoholgenuss mag zwar Hemmungen abbauen, aber die Betonung liegt hier auf "Genuss". Volltrunkene Zustände wirken auf den potentiellen Flirtpartner nicht locker, sondern abstoßend. Und überhaupt: Was bringt der prickelndste Flirt, wenn man sich hinterher nicht mehr daran erinnern kann?
Auf in die Flirtzone!
Jetzt aber heißt es erst einmal: Eingehakt und mitgeschunkelt. Wer vor der Kostümparty noch schnell ein paar Karnevalslieder einstudiert, wird schnell von dem jecken Treiben mitgerissen und lernt ganz leicht neue Leute kennen - gemeinsames Singen verbindet schließlich. Zum Schluss aber noch das Wichtigste: Bützje verteilen nicht vergessen! Na dann, Helau und Alaaf!
© Leadsatz
19 Meinungen zu "Flirttipps für die Karnevalszeit"
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Anti0815er
Dienstag, 14.02.2012, 11:59 Uhr Karneval hatte ja ursprünglich die "Aufgabe", die hohen Herren und andere ungewollte/ungeliebte Personen auf die Schippe zu nehmen, sich über sie lustig zu machen, ohne das man dafür einen Kopf kürzer gemacht wurde. Darum ja auch die Kostüme, als Symbol für das Objekt des Schabernacks. Heute dient es oftmals als Treffpunkt für Flirtwütige, die ohne Alkohol und ohne sich verkleiden zu können, wohl keinen diesbezüglichen Kontakt aufbauen können. Mehr oder weniger hemmungslos wie ideenlos, weil eigentlich vorprogrammiert, einen Partner bzw. eine Partnerin für ein Schäferstündchen zu finden, indem man der Situation die Ursache für jedliches Techtelmechtel gibt, ist armselig. Aber gut, wer es halt so braucht, dass er sich auf etwas wie Karneval berufen kann, damit ihm die Meinung des Nachbarn oder Kollegen über den eigenen Trieb egal sein darf, der soll halt dahin gehen und sich nehmen, was sich nehmen lässt. -
schieber1
Montag, 13.02.2012, 16:39 Uhr @rehkitzchenn Du hast Recht! Ich habe mich falsch ausgedrückt. Wenn ich schon einen solchen Ausritt mache, ob zur Karnevalszeit oder wann auch immer, dann muß ich mich doch nicht komplett zu erkennen geben mit Adresse und allem drum und dran. Es ist Fun, Spass oder wie man das auch immer bezeichnen möchte. -
rehkitzchen
Montag, 13.02.2012, 16:34 Uhr @schieber1 "Nur, warum lassen sich denn die Männer im Karneval erwischen, das ist doch die Frage." die männer haben niemals die möglichkeit sich erwischen zu lassen sie erzählen doch selbst (meistens unfreiwillig), weil ihre partnerin doch nicht mit ihre seitensprung (oder sprünge) alleine blöd da stehen möchte...also würde es immer ausreichen wenn man den mann sagt: du hast mich betrogen..(obwohl sie es nicht mal wusste) und er gibt zu (tja pech gehabt)..und sie schwimmt wie das öl auf wasser oben und steht als betrogene frau da und nicht als die betrügende frau..wie es ausgeht weis doch jeder mann..heul heul..schluchs schluchs.. -
buububububu
Montag, 13.02.2012, 16:13 Uhr die haut von der auf dem foto schaut danach aus, as ob die bald hautkrebs haben wird ! -
schieber1
Montag, 13.02.2012, 16:09 Uhr @rehkitzchen So kann man es auch sehen. Nur, warum lassen sich denn die Männer im Karneval erwischen, das ist doch die Frage. -
rehkitzchen
Montag, 13.02.2012, 16:03 Uhr wow...ist das nicht genial...wenn schon im land so wenig kinder geboren werden sollte mann doch wie jedes jahr sich auf november (faschingskinder) freuen...auch damals ohne internet sorgten viele freiwillige für babyboom..jahr für jahr geht es doch weite...mittlerweile verschärfen deshalb die freiwilligen von damals die gesetze von heute damit die rabenväter nicht ewig bezahlen müssen ;-) nur so hat spaß auf dauer sinn...narri-narro--miau-miauuuu
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