Griechisches Parlament erörtert Sparpaket
Eine endgültige Entscheidung des Parlaments wird allerdings erst für die Nacht auf Montag erwartet. Die Zustimmung ist Voraussetzung für ein zweites internationales Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite. Griechenland hängt bereits seit 2010 im internationalen Finanztropf, kommt aber mit den damals zugesagten Hilfen nicht aus.
Nach einer vermutlich langen Aussprache im Plenum ab Sonntagnachmittag soll die Abstimmung nach bisherigen Informationen am späten Sonntagabend beginnen. Die Sozialisten und die Konservativen, die die Regierung des parteilosen Finanzexperten Papademos unterstützen, verfügen über 236 der insgesamt 300 Abgeordneten.
Voting
Ist Griechenland noch zu retten?
Papandreou, Chef der sozialistischen PASOK und bisheriger Regierungschef, sprach von einem "Krieg um Griechenland", der jetzt gewonnen werden müsse. Samaras als Vorsitzender der konservativen Nea Dimokratia (ND) sagte: "Das Land muss weiter existieren und auf eigenen Beinen stehen können."
Ministerpräsident Papademos warnte in einer Ansprache am Samstagabend vor den Folgen einer unkontrollierten Zahlungsunfähigkeit. Das Sparprogramm beinhalte Regelungen, die die Griechen selbst "viel früher hätten selbst treffen müssen." Die Maßnahmen seien aber sehr hart und bedeuteten "schmerzhafte Opfergaben für die Griechen". Derweil legten die griechischen Gewerkschaften den zweiten Tag in Folge aus Protest gegen das neue Sparprogramm mit umfangreichen Streiks das öffentliche Leben weitgehend lahm. Betroffen waren erneut vor allem die Verkehrsmittel. Bus- und Bahnfahrer streikten wie am Freitag weiter. Fähren zu den Inseln der Ägäis blieben im Hafen.
Mitglieder der Kommunistischen Partei (KKE) hängten auf der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens, ein großes Transparent auf mit dem Spruch "Nieder mit der Diktatur der Monopole der EU". An Demonstrationen beteiligten sich deutlich weniger Menschen als am Freitag. Die Polizei schätzte am Nachmittag, dass in Athen nicht mehr als 3000 Demonstranten vor dem Parlament protestierten. In der Hafenstadt Thessaloniki versammelten sich nach Angaben des örtlichen Radiosenders rund 1500 Menschen. Tags zuvor waren allein in der Hauptstadt rund 11 000 Griechen auf die Straße gegangen. Dabei war es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen acht Menschen leicht verletzt wurden.
Das Regierungslager umfasste ursprünglich drei Parteien. Aber die kleine Rechtspartei LAOS war am Freitag aus dem Bündnis, das die Regierung des parteilosen Papademos unterstützt, ausgeschert und hatte ihre Minister aus der Regierung abgezogen. Auch ohne die 16 LAOS-Abgeordneten verfügen PASOK und ND aber immer noch über eine komfortable Mehrheit. Allerdings wird damit gerechnet, dass nicht alle Abgeordneten zustimmen. Griechische Medien schätzten, dass es bei der Abstimmung im Parlament mindestens 30 Abweichler im Regierungslager geben könnte. Ein "Nein" des Parlaments wäre katastrophal, warnte Papandreou.
103 Meinungen zu "Sparpaket nimmt nächste Hürde"
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klaus2go
Dienstag, 14.02.2012, 07:59 Uhr Es ist eine Schande, dass nicht das Volk befragt wurde!! Hier retten die politischen Marionetten der EU allein die Bankster und das Volk wird versklavt!! Es wird höchste Zeit, dass auch das deutsche Volk auf die Straßen geht! Klarer Fall von vorsätzliche Volksversklavung: Wenn Geld tatsächlich die Welt regiert, wer regiert dann das Geld? - Sicherlich nur einige wenige "Großfamilien mit besonderem Stammbaum" Das kranke Geldsystem!! Geld darf nur für eine realwirtschaftliche Leistung entstehen. Nur dann ist sichergestellt, dass es nie zu viel Geld geben kann. Das Gleichgewicht zwischen Finanz- und Realwirtschaft wäre dann wieder intakt. Das wahre System schafft per Zinseszinssystem aus Geld noch mehr Geld!! - Und die Banken wissen nicht wohin mit diesen abstrakten Zahlenketten! "Zinsen schaffen neues Geld" Rechnet bitte mal aus, was Jesus für Zinseinkünfte heute gehabt hätte, wenn er damals im Jahre 0 zu seiner Geburt von der Sparkasse ein Sparbuch mit 5€ mit einer jährlichen 5% -tigen Verzinsung bekommen hätte. Bereits nach 100 Jahren hätte er 626,20 € gehabt und heute, also nach 2012 Jahre wären aus 5€ ganze 93.335.890.097.958.290.665.930.285.308.182.528,00 € geworden. Die Weltwirtschaft würde allein durch ein Sparbuch zusammenbrechen. ACHTUNG: An diesem Zahlenspiel sind nur die Zahlen real berechnet. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass es im Jahr 0 weder den € noch eine Sparkasse gab. Auch wurde keine Zinsabschlagsteuer und über die vielen Jahre keine Erbschaftssteuer und Währungsreformen berücksichtigt. Was soll diese Theater-Spiel von Euro-Merkozie & Co.? - Warum wird an diesem kranken „Geldsystem“mit allen Mitteln festgehalten? Bitte nicht vergessen, wir leben in einer lobbyistisch verseuchten EU-Diktatur! Euro-Merkozie & Co stellen sich als Erzengel Gabriels der EU dar. Dabei ist allein die BRD aktuell mit 2.114.235.125.514 € verschuldet. Im Laufe eines einzigen Jahres ist hier die Staatsverschuldung um fast 10% somit auf 82% (!!) zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) gestiegen. Sorry nun sind es bereits 2.071.240.013.180,00 € und nun schon 2.071.240.099.247,00 € Nach den Maastricht-Kriterien für die EURO-Währungsunion soll die Gesamtverschuldung 60% des BIP nicht übersteigen. Somit ist die BRD selbst, eines der am höchsten verschuldeten Länder Europas. Gegen das Zinseszinssystem der Banken wird kein Staat mehr ankommen, weil es unmöglich ist, dass der Gesamtwert der REAL-Vermögen auch nur annähernd mit der Staatsverschuldung mithalten kann. Dieses Zinseszinssystem in Verbindung mit einer Währungsunion welche nur auf Fiatgeld (auch Fiat-Money) aufgebaut ist und absolut nichts mit einer dringend notwendigen Wirtschaftsunion zu tun hat, wird bereits in absehbarer Zeit zum BigBäng führen. Noch nichts von „Fiat Money“ gehört/gelesen? - Dann wird es aller höchste Zeit!! z.B. hier: http://www.finanz-lexikon.de/fiat%20money_731.html und auch hier: http://www.new-sense.net/wirtschaft/sonstiges/fiatmoneyspecial.pdf Bitte nicht vergessen, wir leben in einer lobbyistisch verseuchten EU-Diktatur und Merkozie & Co sind die politischen Hauptmarionetten! -
Pitiplatsch68
Sonntag, 12.02.2012, 17:49 Uhr der ganze scheiss Euro.....was hat er für uns gutes ??? nichts nur Einzahlen .... nur das wir alle ein Wasserkopp noch mehr haben...... die sich gut gehen lassen..... Griechen sollen lieber ihre alte währung nehmen -
jenshavlat
Sonntag, 12.02.2012, 17:44 Uhr die wolln sogar die Troika verhaften,das zeigt den Irrsinn der Sache ! ch lehn diese Sparerei komplett ab, man kans auch übertreibn, Europa spurt nach Frau Merkels Willen ! -
lucashanniball
Sonntag, 12.02.2012, 16:39 Uhr die Griechen sind sicher nicht mehr zu retten und all die anderen Euro-Länder die sich nicht an die Sparbeschlüsse halten sollte aus der Euro-Zone ausgeschlossen werden wir d.h. Deuschland, Frankreich und Benelux könen nicht die Retter der Südstaten sein ohne selbst mit ins Verderben zu stürzen -
Ticonn123
Sonntag, 12.02.2012, 16:38 Uhr Na mal sehn wie weit es hier bei uns mit " Freier Meinungsfreiheit " steht ??!! Ich frage mich ernsthaft wie lange sich das Griechische Volk noch solch eine Bevormundung gefallen lassen will, und wann es endlich richtig auf die Straße geht und dies gesamte Regierung und die EU davon jagt. Griechenland wäre nicht das erste Land das bei Null anfängt, und ohne die EU wäre es bestimmt besser dran. Aber wir deutschen sind ja da genauso, sagen zu allem ja und ahmen, mal sehen on und wann wir endlich auf die Strasse gehen und alle davon jagen, ich wäre dabei -
cf77
Sonntag, 12.02.2012, 15:24 Uhr Fass ohne Boden bleibt Fass ohne Boden. Und welcher griechische Trottel jetzt noch gegen die Sparmaßnahmen dort demonstriert, da gehört der Geldhahn ganz abgedreht. Woher solls denn kommen, wenn dort nicht gespart wird???
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Der Countdown zur EURO 2012 läuft...



