Griechenland beklagt: Unterstützung schwindet
"Das Land befindet sich auf Messers Schneide." Zum Stand der Verhandlungen über das neue 130-Milliarden-Hilfsprogramm für das pleitebedrohte Land sagte Venizelos, der Abschluss sei "sehr schwierig geworden". Der Grund sei, dass "einige im Ausland und im Inland mit dem Feuer spielen". "Einige spielen mit Fackeln und andere mit Streichhölzern", sagte Venizelos.
Griechenland steht nach seinen Worten vor dem "tragischen Dilemma" weiter schmerzhaft zu sparen oder finanziell unterzugehen. Dies könne die Gesellschaft, die Institutionen und auch die Demokratie mit in den Abgrund reißen. Griechenland müsse jetzt diejenigen, die das Land nicht mehr in der Eurozone haben wollten, überzeugen, dass es die verlorene Zeit (für Reformen) zurückgewinnen könne, sagte Venizelos.
15 Meinungen zu "Beistand für Athen schwindet"
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LeLion
Sonntag, 19.02.2012, 11:21 Uhr Ich stimme "skeptiker" zu; das griechische Volk kennt die Wahrheit über den Zustand des Landes nicht, sondern möchte weiter Olivenbäume pflanzen und das Öl verkaufen - natürlich, ohne Steuern zu zahlen. In Griechenland wirst Du schief angesehen, wenn Du ordentlich Steuern bezahlst. Dein Haus sollte immer ein Rohr aus dem Fußboden ragen haben, denn dann kannst Du behaupten, es wäre noch nicht fertig und sparst Dir die Steuern darauf! Machst Du das nicht, wirst Du von Deinen Bekannten mitleidig angelächelt! Die Beamten in Griechenland haben in den letzten 5 Jahren fast 400% Gehaltssteigerung bekommen - offizielle Statistik, kein "BILD"-Niveau - und jetzt streiken diese, weil sie wieder etwas abgeben sollen. Die Euroländer, allen voran Deutschland, sollen Griechenland retten, aber die Griechen mit Geld schaffen dies lieber ins Ausland, jetzt sogar in die Türkei. Was für eine Meinung sollen wir uns denn dann vom Sparwillen machen? Und zu guter Letzt; liebe Griechen, es ist sicherlich schmerzlich, in einer Krise zu stecken, die eure Großeltern und Eltern auch mit verantwortet haben. Ihr seid als Steuerhinterzieher erzogen worden und es ist schwer, damit zu brechen. Strengt euch bitte an und versucht, euer eigenes Land und damit Europa zu helfen. ABER: es ist schlimm, wenn ihr deutsche Fahnen auf den Straßen Athens verbrennt und unsere Kanzlerin als Hitler-Double in den Zeitungen darstellt! Durch solche "Gesten" wurden Kriege entfacht und deshalb fehlt mir absolut jedes Verständnis dafür! Ob es nun Einzeltäter waren oder nicht, die breite Masse hat zugeschaut und NIEMAND, nicht einmal die Polizei, hat eingegriffen. Schämt euch! -
Skeptiker001
Freitag, 17.02.2012, 13:32 Uhr Mir tun der Regierungschef und der Finanzminister leid, die sich so für ihr Land engagieren und ihren Ruf und ihre politische Zukunft ruinieren, während die ganze politische Klasse inklusive Parteien und Gewerkschaften nur aus Betrügern, Lügnern und Kesselflickern bestehen. Das griechische Volk will nicht gerettet werden, sondern auf Dauer leistungslos gesponsert werden. Ich frage mich, ob das griechische Volk wirklich die Wahrheit über den Zustand ihres Staates kennt - ich glaube nicht. Dem Volk wird anscheinend eingeblasen, euch geht es schlecht, weil die bösen Deutschen es so wollen. Griechenland braucht die Pleite aus seuchenhygienischen Gründen, damit das Volk und die politische Klasse wachgerüttelt werden und sich der Realität stellen. Jeder Hilfsbanker weiß, dass man schlechtem Geld nicht noch gutes hinterher werfen darf. Griechenland ist nicht mehr in der Euro-Zone zu halten und das nicht nur aus finanziellen und wirtschaftspolitischen Gründen. Statt die 130 Mrd. sinnlos zu verbrennen, sollte man das Geld dazu verwenden, die Staaten zu retten, die gerettet werden wollen und vor allem, um in der EU Strukturreformen zur Verbesserung der globalen Wettbewerbsfähigkeit voran zu bringen. Die Euro-Zone gleicht einem todkranken Menschen, dem das eine Bein wegfault. Eine Zeit lang wird der Patient mit Antibiotika vollgestopft und wenn das nicht hilft, muss das Bein amputiert werden, damit der gesamte Mensch überlebt. -
deranfangvomende
Freitag, 17.02.2012, 08:05 Uhr alternativlos ist einzig der rauswurf, nachdem die bereits 210 mrd abgecasht haben. wie kann man so blöd sein nochmal 130 mrd hinterherzuwerfen. aber egal morgen ist portugal und vor allem spanien fertig der euro ist längst geschichte -
meikel99
Donnerstag, 16.02.2012, 13:14 Uhr Wie konnte ich nur so blöd sein? Aber jetzt ist der Groschen gefallen? Jetzt weiss ich warum dieser Odysseus so viel unterwegs war - er hat neue Kreditgeber gesucht. Er muss auch wahrscheinlich hoch verschuldet gewesen sein - er wurde ja immerhin nicht überall freundlich empfangen. Wir sind also nicht die Ersten...... -
Darkthrone70
Donnerstag, 16.02.2012, 12:44 Uhr Es gibt sogar welche, die Euch noch NIE dabei haben wollten (zu RECHT) - IHR SCHWINDLER -
kimmber
Donnerstag, 16.02.2012, 11:41 Uhr Athen (dpa) - Griechenlands Regierung sieht eine schwindende Unterstützung der Euroländer. "In der Eurozone gibt es manche, die uns nicht mehr haben wollen", sagte der griechische Finanzminister Aber so lange der Hosenanzug und der kleine Franzose das Sagen haben braucht der Grieche keine Angst zu haben und kann so weiter machen wie gehabt. -
mischo1968
Donnerstag, 16.02.2012, 11:31 Uhr Die Normalbevölkerung tut mir leid - in allen Staaten Europas. Es zeigt sich ein Bild als ob die Normalverbraucher Europas auf einer Presse liegen, Banken und Regierungen quetschen und quetschen und das letzte Geld wie Blut aus den geplatzten Adern strömt. Keine der Regierungen Europas findet die Kraft etwas gegen die wahren Ursachen zu tun. Nur die Symptome werden bekämpft. Diese Ohnmacht wird dazu führen dass es kein Happy-End bei der Aufrechterhaltung der Europäischen Union geben wird. Es ist schon zusammengebrochen aber keiner gibt es zu.
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Der Countdown zur EURO 2012 läuft...


