Der heilige Shitstorm
Dass sich der Vatikan vor den Möglichkeiten des Web 2.0 nicht verschließt, ist eigentlich eine durchaus löbliche Sache - auf der anderen Seite anzunehmen, es würde funktionieren, über Twitter ungefiltert Fragen an den Papst Benedikt XVI. loszulassen, eine ziemlich naive.
Die Offiziellen des Vatikans traten die Lawine an Fragen auch noch selbst los, als sie über den Twitter-Account die Aktion #askpontifex (#fragdenpapst) ausriefen. Somit war der Ring frei für die weltweite Social-Media-Gemeinde, den Papst mit ihrem mehr oder minder oder in keinster Weise ernst gemeinten Fragen zu löchern.
Hier eine kleine Auswahl:
- Der Graf von Berg: Lieber @Pontifex_de, Warum liegt hier eigentlich Stroh rum? #AskPontifex
- Sebastes Marinus: Hey Ratze, was geht ab? Hab 'ne Frage. Was hältst du von religiös motivierter "Kunst"? @Pontifex_de #AskPontifex
- Brian Botti: #askpontifex What are your thoughts on the aesthetic comparison of yourself and the Star Wars character, Emperor Palpatine? (Wie ist deine Meinung zum ästhetischen Vergleich zwischen dir und dem Star Wars Charakter Emperator Palpatine?)
- Seb Patrick: #askpontifex Who would win in a fight between Jesus Christ and Wolverine? (Wer würde den Kampf Jesus Christus gegen Wolverine gewinnen?)
- Guelsha Adilji: Bei "Wer wird Millionär" gibt es ab dem 12. Dezember einen neuen Twitter-Joker: #AskPontifex
Am 12. Dezember wird sich der Papst dem Sprecher des Vatikans zufolge dann selber an den Rechner setzen und aus der Fülle der eingegangenen Fragen einige ausgewählte selbst beantworten.
214 Meinungen zu "Der heilige Shitstorm"
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Haparanda
Donnerstag, 16.05.2013, 13:15 Uhr Ich finde es traurig wie respektlos und belustigend auf eine an sich gut gemeinte Idee reagiert wird. Da weht ständig ein Wind der Empörung gegen die Katholische Kirche, wenn sie Ansichten vertritt, die ein Großteil der Gesellschaft als "unmodern" oder "rückständig" tituliert und dann versucht sich die Katholische Kirche zeitnah zu präsentieren und wird in Grund und Boden getreten. Bei Beleidigungen und Respektlosigkeit kann man sich nicht mehr unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit verstecken. Schade.... -
funzt
Donnerstag, 21.03.2013, 08:04 Uhr Achtung, Respekt und Toleranz! Missbrauch - die meisten Menschen werden in den eigenen Familien missbraucht und die Nächsten sehen weg! So wir alle nur dem Anderen tun, was wir selbst wollen, dass man uns tut, sieht die Welt bereits ganz anders aus! Also tut es! und habt Achtung, Respekt - der sich bereits in der Sprache äussert, mit der wir unsere Auffassung kund tun. -
tattoos
Dienstag, 12.02.2013, 15:41 Uhr nicht nur das die alten ,70+ zucht und ordnung für sich auslegten ,strafe verbunden mit sexuellen fantasien,damit keiner lust hat was dagegen zu unternehmen wird es zeit das junge,mindestens 50 abwärts zum zug kommen,modernere sichtweise ez, bin selber mitlerweilen fast 60 und in einer welt aufgewachsen wo ohrfeigen noch nicht verboten warendarum meine meinung, Alle regierungen sollten verjüngt werden,auch die kirche -
dasenstein
Montag, 11.02.2013, 17:25 Uhr und wer ohne schuld ist werfe den ersten stein!!!!!!!!!!!!!!!! LERNET ZU LEHREN WIE ICH EUCH GELEHRT HABE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! habt ihr noch nicht verstanden !!!!!!!!!!!!!!!!! -
alex13
Montag, 11.02.2013, 16:59 Uhr wie tief "steckte" er als Priester in der Mißbrauchsaffäre ? Fragt mal die betroffenen Ju gs (heute alles mißbrauchte Männer) . Habe selbst 3 Buben , bin froh , dass ich nicht diesem (schein-)heiligen Glaube angehöre. Es geht wie fast überall nur um Macht , erst im kleinen (gegen Buben) dann im Großen. Im übrigen sind in der katholischen Kirche 50 % aller Priester schwul und schwule Männer stehen nun mal auf Jungs. Da bleibt nochj unglaublich viel auszumisten. Alles kann zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Aber der Proffesor Pfeiffer macht ja weiter, bin mal gespannt, was der alles veröffentlichen darf. Bestimmt sorgt die Heilige Kirche dafür , dass der ganze Schmutz unter dem Teppich bleiben muss. Alex 13 -
stellasurya
Montag, 11.02.2013, 16:50 Uhr Wenn Gott ihn als Vertreter gewünscht hätte, dann hätte ER ihm seine Gesundheit für diese Aufgabe erhalten ..... -
Dimelton
Montag, 11.02.2013, 15:35 Uhr Respekt vor der Entscheidung des Heiligen Vaters. Möge er noch viele schöne Jahre in seinem Leben haben. Hoffen wir mal auf einen Nachfolger, der sich traut Neuerungen in der Kirche einzuführen/durchzusetzen. Allen voran das Zölibat. Mehr Demokratie was Entscheidungen betrifft. Nicht bei Glaubensentscheidungen, sondern Entscheidungen, die die Kirche ins 21. Jahrhundert ankommen lässt.
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