Die Grenze, an der Mobbing anfängt oder aufhört, ist fließend, betont Jürgen W. Goldfuß Businesscoach und Autor des Buches „Schluss mit Mobbing“. So empfinde mancher Mitarbeiter schon einen Spaß auf seine Kosten als Mobbing. Das sei allerdings erst dann der Fall, wenn er ständig schikaniert und ausgegrenzt werde. Die Folgen von Mobbing reichen von psychischer Belastung bis hin zur Arbeitsunfähigkeit.
„Wenden Sie sich zum Beispiel an einen wohlwollenden Kollegen und fragen Sie ihn nach seiner Einschätzung", erklärt Goldfuß. So können Sie sich vergewissern, dass das Problem nicht in der eigenen Überempfindlichkeit liegt. Außerdem erfahren sie, wie der Konflikt von außen wahrgenommen wird. Dadurch wird die eigene Einschätzung objektiviert. „Wenn Mitarbeiter etwa die Computermaus ihres Kollegen ständig unbrauchbar machen, hat das Methode. Das ist dann kein Spaß mehr.“ Und so etwas sollte niemand akzeptieren und hinnehmen. Geht das Mobbing nicht vom Chef direkt aus, kann auch ein Gespräch mit ihm hilfreich sein.
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lajanna
Sonntag, 31.01.2010, 10:49 Uhr habe mit 19 Frauen und zwei Abteilungsleiter gearbeitet. Es ging rund im Büro, der Chef hat sich für einige Zeit eine Kollegin als Favoritin genommen. Wir alle wußten Bescheid, wenn die beiden ein paar Tage nicht i.Büro waren. Ich dachte, o.k. es ist jeder seine Sache, wenn er mittmacht. Ich dachte, daß ich nicht wegen meiner Kinder an die Rheie komme. Eines Tages mußte ich länger arbeiten, die Abteilungsleiter mit Chef machten ein Umtrunk. Ich wollte einen Rat i. Fachgebit haben und machte mich auf den Weg zu denen. Noch bevor ich angekommen bin, hörte ich wie sich die drei laut lustig machen über eine Kollegin /letzte Eroberung/ die der Chef auf dem Schreibtisch" flach gelegt wurde" mit allen Einzelheitein. Davor habe ich mir auch Gedannken gemacht, was mache ich, wenn die Rheihe doch auf mich kommt. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, na wenn schon, die paar Tage werdest du überleben, und dann kommt wieder eine andere drann. Ich stannd wie gelähmt auf dem Korridor und wußte, nein mit mir macht er dass nicht. Und eines Tages wurde ich in Chef´s Büro gerufen. Angekommen, hat man mir versichert, wie sehr man mich als Mitarbeiterin schätzt und wie man mich mag, dabei glit Chefs Hand unter meiner Rock. Als ich ihm zurückgewiesen habe, war sein Kommentar knapp. Wie sie wollen, aber dann müssen Sie mit Konsekt-venzen rechnen. Und Richtig, ich wurde auf eine Arbeitstelle abgeordnet, die vorher ein Arbeiter machte und dabei ihm an meine Tätigkeit anlernen. Ic h war ein Nervenwrack geworden. Ich bat eine Kollegin um Rat, weil ich zu Betriebsrat gehen wollte um mich zu beschwerden. Die Antwort war, zwecklos der hat im Betrieb auch eine Geliebte. Damals wußte ich nicht, was mit dem Konzenkvenzen auf weite sicht gemeint ist. Nun ich habe trotz vielen Bemühun- gen keine andere Arbeitstelle bekommen /verschleierte Zeugnis/ habe resigniert und mich ausschließlich um die Kinder gekümmert. Die Kon- zenkvenzen sind dass ich eine miseraable Rente habe. geblieben Zeugn eines Tages in´s Chefs Büro geordnet. Der Chef hat mir eröffnet, wie sehr er meine Arbeit schätzt und wie gerne er mich persönlich mag. Dann ist seine Hand unter meiner Rock gerutscht. Ich habe seine Hand zurückgeschoben und ihm versichert, dass ich ihm auch sehr schätze, aber für private Beziehung wegen meiner meiner Kinder keine Zeit habe. -
Harades
Dienstag, 26.01.2010, 15:06 Uhr ich bin zurzeit in der Ausbildung (2tes Lehrjahr) bei uns ist es üblich die Abteilungen zuwechseln, am anfang gab es keine Probleme von meinem Chef, bis ich in seine Lieblingsabteilung wechselte. da gab es eine Kollegin die auf einer Höheren Position versagt hatte und nun wieder zurückgestuft wurde, diese Kollegin hat dann angefangen über mich und meine Kollegen in der Abteilung ziemlich viel scheisse zu erzählen und so kam es das wir alle immer mehr stress mit dem Chef hatten. man wurde täglich mehrmals in sein Büro gerufen und hat nen Einlauf kassiert, für sachen mit denen wir garnix zutun hatten. Am Anfang wussten wir auch nicht von wem diese Behauptungen ausgingen, bis mir eines Tages einer meiner Kollegen von einem Gespräch zwischen meinem (ex) Chef und dieser Kollegin erzählte, in dem Sachen zuwort kamen wie zb.: "Der macht/kann doch eh nix" "total unfreundlich zu Kunden" usw. Die Kollegin hatte eine schön verpackte Warnung verbunden mit einer Drohung von mir und meinen Kollegen aus der Abteilung bekommen (seitdem hat sie KZH gemacht). zuguterletzt bot mir mein Chef einen Marktwechsel an. als abschließenden satz sagte er dann noch "Das ist nix gegen sie Herr ..." und ich erwiderte "aber etwas gegen sie Herr ..". Die letzten wochen in dem Markt verliefen ruhig und ich hatte einen unbeschwerten übergang. -
cuev
Dienstag, 26.01.2010, 14:52 Uhr zu Psychoterror am Arbeitsplatz! Gänzlich falsch ist es - und das kann nachhaltig falsch sein wie werden - sich selbst als krank zu erleben - und wie heisst es in dem Artikel ".... Arzt aufzusuchen!" "Geh zum Arzt - und du BIST krank!" Ärzte haben in aller Regel "keine Zeit" und "kein Interesse" - sie wollen Geld verdienen. Erzählt da ein neuer Pat. was von der Arbeit - Kollegen - Mobbing ... kann es soweit gehen im Umgang von Med. Jur. das der Spiess umgedreht wird - und dieses Opfer als Täter gesehen und dargestellt wird! BESSER: a) Unangreifbar zu werden ... alles richtig zu machen b) sich nicht provozieren zu lassen c) ein Tagebuch zu führen - mit entsprechenden Beweisen falls vorhanden ... Sich damit zu beschäftigen und sich nicht nur zu ärgern - ist wichtig - für Mimik - Spontanreaktionen - darauf gefasst zu sein - ggf. Humor zu entwickeln ... das nimmt Vielen den Wind aus den Segeln. Geht es schon längere Zeit aber aus irgendeinem Grund plötzlich sehr tief - so dass man schon ahnt - das greift massiv in das eigene Leben ein - dann: Ist es besser sofort einen Schlussstrich zu ziehen und zu gehen! Fristlos! Und wenn möglich zu klagen - aber nicht wegen "Mobbing" - es gibt auch Juristen die kennen das Wort gar nicht - ziehen alles ins Lächerliche ... besonders im Umgang mit einer Frau - > "Sex..." oder: Klein-Doofi ..."ein Kind" etc. -
NoName1967
Dienstag, 26.01.2010, 12:28 Uhr Ach ich meine ein gewisses Mobbing untereinander ist überall da, das kann man nicht verhindern, wenn man sich das zu Herzen nimmt, ist man selber dran Schuld, ich habe einfach immer zurückgeschlagen. Egal wie hoch der andere Sitz, schlagfertigkeit ist immer die beste Waffe auf solche Ausdrücke wie na wie war der Urlaub, wenn man krank war. Da sagt man ja prima, hätte ruhig länger sein können. Auch bei anderen Sachen darf man sich das nicht zu Herzen nehmen, oft ist doch nur Neid der dahinter steckt, daß man fertig gemacht wird, oft versuchen es ja Menschen die Minderintelligent sind bzw selber weniger drauf haben als einen selber aber an Höhere Position sitzen, es ist nur die Angst, daß man Ihnen den Platz wegnimmt. Oft versteht man das ja nicht. warum Sie das machen, bis man selbst mit Ihnen ein paar mal Essen geht und merkt, daß diese immer so sind. Ein gesundes Selbsbewusstsein gehört natürlich dazu, wenn man Schwäche zeigt, dann hat man nur noch die Wahl eben zu gehen. Aber ich hab es nie bereut gegangen zu sein. -
Boro
Sonntag, 24.01.2010, 12:53 Uhr mobbiung hat es schon immer gegeben, wenn ihr euch z.b. an die schule erinnert usw. es hat meistens schwächere getroffen oder eben andersartig benachteiligte. meistens war dar äussere ausschlaggebend. aber man hatte die chance, sich weiterzuentwickeln oder zu verändern und so selbstbewusstsein nzu entwickeln. in der heutigen arbeitswelt sieht das schon etwas anders aus. du bist in der regel gezwungen, geld zu verdienen, um deinen lebensunterhalt und den deiner familie zu sichern. so lange du jung und gesund bist, klappt das auch ganz gut. wenn du pech hast, bist du schon etwas ältwr und arbeitest in einem betrieb, in dem es vorgesetzte ohne soziale kompetenz aber unbarmherziger karrieresucht gibt. das können aber auch kollegen sein, die sich auf kosten anderer profilieren wollen. wenn du in einem globalen unternehmen arbeitest, in dem shareholder value alles bedeutet, dann bist du ein ganz armes schwein, wenn du deinen beitrag nicht leistest. spätestens dann bist du ein beliebtes opfer, und prädestiniert fürs mobben. alt, angeblich leistungsgemindert durch manipuliert überhöhte anforderungen, viel zu hoch bezahlt, evt. auch noch ab und zu krank, das sind doch gründe dass man sich von dir trennen muss. da dies in deutschland mit dedn besten arbeitsschutzgesetzen weltweit nicht so einfach ist, setzt man auf mobbing in sehr feinen nuancen, damit es niemandem auffällt. dazu gibt es spezielle schulungen für manager und ebensolche bonusprogramme, wenn er erfolgreich ist. hilfe kann es geben bei betriebsräten oder schwerbehindertenvertretern. eine gut rechtschutzversicherung kann ich nur jedem anraten, wenn er meint, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. letztendlich muss man verhindern, an solchen dingen auch noch gesundheitlichen schaden zu erleiden. -
maximamoritz
Sonntag, 24.01.2010, 11:17 Uhr Das Mobben ist doch in dieser menschenverachtenden Zeit schon Normalität geworden. Es gibt kaum noch kritische gewichtige Stimmen, die das auch anprangern. Zugenommen hat das Phänomen Mobbing hier bei uns in der BRD mit der Globalisierung und mit dem Wegfall der Mauer und der Beendigung des sog. kalten Krieges, sorry, aber das leider so. Hier in Deutschland hat sich eine Mischung aus Kapitalismus und menschenentwertenden Zwangskollektiv breit gemacht, das solche Strömungen von der Struktur aus schon befürwortet. Oberflächlichkeit, Schnelllebigkeit im Zeitalter der Informationstechnologie und Werteverfall unserer Gesellschaft mit all ihren Konsequenzen sind die Folgen. Es gelangen zudem noch zu viele Arbeitskräfte aus der ganzen Welt auf unserem Arbeitsmarkt. Die Ware Mensch ist schnell ersetzbar. Der Mitarbeiter ist nicht mehr das wichtigste Kapital, das Share holder value hat ihn ersetzt. Der Mensch wird nur so lange gebraucht, bis er seinen Zweck erfüllt hat. Und das sieht dann häufig so aus: 12-18 Std. Arbeitstag an besten an sieben Tagen in der Woche - um dann nach fünf bis sieben Jahren total erschöpft am Boden zu liegen. Dann werden Aufgaben entzogen, die Benennung der Stelle verändert, danach Gehaltskürzungen vorgenommen und dann darf der ausgelaugte Mitarbeiter mit ansehen, wie ein anderer der noch jung, frisch und unverbraucht ist ihm vor die Nase gesetzt wird,- auch eine Art von Mobbing. Was auf diesem Weg dann noch so alles innerbetrieblich unter den lieben Kollegen abläuft, das kann sich nur einer vorstellen, der das ganze durchlebt hat. -
cab007
Samstag, 23.01.2010, 17:52 Uhr ich bin selbst opfer von mobbing bzw bossing am arbeitsplatz geworden und möchte davon erzählen wie ich da wieder raus gekommen ich hatte probleme mit meinem direkten vorgesetzten und schlussendlich mit dem vorgesetzten des vorgesetzten und dem darüber ich dachte naja mobbing das gibts nicht , das ist doch nur ein modewort oder sowas, das kann garnicht in meiner firma (nicht mehr) passieren, wir sind alle eine familie, wir sind die guten, ....blablabla alles unsinn es passiert und ist real, gründe warum menschen das machen können psychologen beantworten, ich kann das jedenfalls nicht , ich unterstelle jetzt einfach mal bosheit, machtgeilheit , minderwertigkeitsgefühle, egomanie oder einfach nur weils spass macht ??? keine ahnung wie bin ich raus gekommen: 1.) es öffentlich machen das war der schwerste schritt für mich, da man sich selbst erst eingestehen muss dass man mit der situation alleine nicht klar kommt, man stellt sich als *schwach* gegenüber anderen dar, denn wer in unsere gesellschaft will schon schwäche zeigen oder akzeptiert diese, dieser schritt hat über 1 jahr gedauert bei mir, gemeldet habe ich es dem betriebsrat in unserer firma und zum glück könnte ich es auch glaubhaft beweisen (gespeicherte emails) 2.) reden, reden, reden mit egal wem, bekannte, freunde, familie, kollegen, ich habe mir die seele aus dem leib geredet und habe bemerkt dass ich nicht alleine bin, ähnliche vorfälle haben andere auch gehabt aber es nie öffentlich gemacht und man wird selbstbewusster gegenüber den *verursachern* 3.) eine änderung herbeiführen hat leider wenig bis garnicht geklappt, in der firma wo ich arbeite sind die führungsebenen leider wie soll ich sagen sehr verschachtelt und sich immer einig, es gibt keinen der einem anderen was tut, seilschaften nennt man sowas in der heutigen gesellschaft und ist leider der normalfall bei uns, deshalb haben proteste meinerseits und offene gespräche bzw. auch das einschalten des betriebsrates nichts geholfen 4.) mit dem thema abschließen ich habe dann einen abteilungswechsel angestrebt , allerdings war der job der mir angeboten wurde (es gab anscheinend keinen anderen) wesentlich schlechter als den den ich gehabt habe, schlussendlich wollte ich dann eine einvernehmliche kündigung die mir verweigert wurde , dann habe ich selbst gekündigt für mich war die ganze angelegenheit wie wenn man in einem loch drinn sitzt und man kommt nicht mehr raus, als ich dann hilfe suchte verbesserte sich die situation schlagartig und jetzt bin ich so gut wie darüber hinweg allerdings bin ich jetzt auch ohne job, glücklicherweise bin ich finanziell sehr unabhängig und habe gute qualifikationen, also noch alle chancen für ein normales berufsleben in einem anderen betrieb hier noch einige zitate/gegebenheiten meiner vorgesetzten die zu mir und anderen per email oder mündlich getätigt wurden ich hocke an einem längeren ast als du und wenn du mich ärgern willst hast du keine chance mehr in der abteilung du warst keine große hilfe in der abteilung aber besser eine kleine hilfe als garkeine bitte unterlasse es so demotiviert drein zuschauen es gibt nur einen weg und denn hast du zu akzeptieren es kommt für jeden der tag der abrechnung und heute ist das für dich der tag auf einem zeitausgleichschein stand bis wann man den zeitausgleich gefälligst wieder einarbeitet manchmal wurde man nach einem krankenstand angeredet mit; na wie war der urlaub ein sprechverbot für abteilungsbesprechungen wurde erteilt usw......
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