Auf Lehrstellensuche auch überregional bewerben
Im vergangenen Jahr wurden viele Lehrstellen nicht besetzt. "Das bedeutet nicht, dass die Situation für angehende Lehrlinge nun in allen Berufen und Regionen entspannt ist", sagt Andreas Pieper vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Im Gegenteil: Lehrstellen für angehende Einzelhandelskaufleute und Kfz-Mechatroniker werden auch im kommenden Jahr wieder umkämpft sein. In diesen Berufen sollten Kandidaten also frühzeitig Alternativen ins Auge fassen.
Auch gibt es regionale Unterschiede beim Lehrstellenangebot: So dürfte es in einigen Regionen in Nordrhein-Westfalen weiter schwierig werden, erläutert Pieper. Dort sei zu erwarten, dass es 2012 mehr Bewerber als Ausbildungsplätze geben wird. In solchen Gegenden sollten Jugendliche also über den Tellerrand schauen und sich überregional bewerben. Das kann zum Beispiel heißen, einen Umzug nach Ostdeutschland in Erwägung zu ziehen, wo schon seit längerem ein Mangel an passenden Bewerbern herrscht. Pieper zufolge dürfte es zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee in diesem Jahr wieder viele freie Lehrstellen geben.
14 Meinungen zu "Lehrstellen im Überfluss?"
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132leorobi
Freitag, 10.02.2012, 12:23 Uhr wenn die industrie statt jammern genausoviel ausbiden würde wie das handwerk dann gäbe es lehrstellen im überfluss -
Hongo
Montag, 06.02.2012, 11:51 Uhr Sorry, aber wer als junger Mensch unflexibel ist und nichtmal für ne Lehrstelle umziehen möchte, der hats nicht besser verdient. Was ist denn die Alternative? Nichts tun und sich beschweren: Es gibt nichts für mich!! Buhhhh, heul! In den Osten ziehen. Buh, heul. Na und? Ich bin auch in den Westen gezogen (nach dem Abschluß). Und? Was soll ich sagen? Dort wohnen auch nur Menschen, die mich respektieren wenn ich meinem Job nachkomme. Komisch.... Finde es nur peinlich, wenn dieser Ost-West-Geschiss immer noch aufgemacht wird. Dabei sollten gerade Jugendliche mit all ihren neuen Bildungsmöglichkeiten darüber längst hinweg sein. Und jedem Jugendlichen mit etwas Hirn, sollte klar sein, dass es auch ausserhalb der Orts- und Regionalgrenzen Ausbildungsplätze gibt. -
Ostfriese
Montag, 06.02.2012, 10:41 Uhr Und wie soll das gehen.....?Mit dem dürftigen Ausbildungsentgeld ist meistens keine Unterkunft zu bekommen.... Am besten gleich wieder auf das Amt und Unterstützung beantragen? da sind ja gleich die Weichen für Hartz4 gestellt... Oder die Eltern sollen löhnen....Für eigentlich fast alles und immer... Kein Wunder das Deutschland ausstirbt.... -
Ostfriese
Montag, 06.02.2012, 10:35 Uhr Es ist schon merkwürdig über welche Themen diskutiert werden darf und welche nicht... Zum Thema KITAs und Kinder mit Migrationshintergrund sperrt sicht gmx wohl, was? -
schnulli57
Donnerstag, 02.02.2012, 17:48 Uhr Das Suchen einer Lehrstelle ist das Eine, die Vorraussetzungen dafür muss Man / Frau aber schon mitbringen. Bei mir haben sich auch schon etliche beworben, (Werkstatt) aber wenn ich dann lese, was da an Grammatik auf dem Papier verfasst wird, rollen sich mir die Fussnägel hoch. Den Firmeninhaber mit falsch geschriebenem Namen anreden ist noch das geringste, vom Dreisatz noch nie gehört, Wurzelziehen macht der Zahnarzt, Prozente gibt es bei Media Markt. Wer braucht schon Kopfrechnen oder mal eine Überschlagsrechnung, dafür hat man doch sein Smartphone, Generation Game Boy lässt grüssen. Wenn die Jugendlichen nicht mitbekommen, daß das Leben nicht aus DSDS o.ä besteht und Dschungelcamp keine Lebensaufgabe ist werden sie es weiter schwer haben. Dann kommt noch hinzu, das man einen Auszubildenden 90 !!! Tage im Jahr im Betrieb hat, der Rest sind Ülus. Berufsschule, Urlaub etc. für das Geld kann ich einen Gesellen einstellen, der verdient sein Geld. Ein Azubi bekommt heute so viel wie ein normaler Arbeiter, die Differenz zwischen Ausb.Verg. und Gesellengehalt ist so gering das sich das kaum ein Handwerker leisten kann. Schönen Gruss an die Eltern, die ihren Kids nichts mehr mit auf den Weg geben und an unsere Gesetzgebung und die Schulen wo man nichts mehr lernt. Es ist ein Trauerspiel. -
Facharbeiter
Donnerstag, 02.02.2012, 17:41 Uhr Lehrstellen im Überfluss, da muß ich aber lachen. Na klar gibt es Jobs sowie Fensterputzer, Bäcker, Strassenbauer, Maurer, Maler ect., aber wer will das noch werden, bei Wind und Wetter mit Körperlicher schwerer Arbeit bis 67 Jahren arbeiten? Siehe Beitrag Burnout, wo man seine Arbeit gerne machen soll und wenn ich mir überlege das Auszubildene mit 15, 16 oder 17 Jahren 300-500km weg von zu Hause alleine sind, das soll gut sein? Das Problem ist unsere Gesellschaft und die Politik die nichts mehr für unsere Kinder übrig haben. Hunde und katzen sind wichtiger, mit drei Kindern ist man in Deutschland schon asozial. Und lieber werden Milliarden ins Ausland gepumpt, das ist ja auch wichtig, dafür haben wir in Deutschland Kinderarmut, armes Deurschland! Das ist echt eine Meister- leistung Merkel! -
doooom
Donnerstag, 02.02.2012, 17:06 Uhr Oh je wenn ich da an die letzten Gespräche denke, wo Antworten kommen wie: Meine Hobby ist Döneressen. Und eine 4 in Mathe und denn sich als IT-Systemkaufmann bewerben. Und man muss flexibel sein heut zutage, ich bin 500 km weg gezogen für meine Ausbildung.
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Der Countdown zur EURO 2012 läuft...





















