Gegen den Bewerbungsblues: So bleiben Sie trotz vieler Absagen motiviert
Wer erst einmal ein paar Absagen kassiert hat, der sollte nicht einfach weiter machen und noch mehr Unterlagen in gleicher Strickart verschicken. Kraft rät: "Halten Sie inne und treten Sie aus dem Hamsterrad heraus. Fragen Sie sich, warum Ihre Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt worden sind und überprüfen Sie Ihr Anschreiben und Ihren Lebenslauf noch einmal genau. Suchen Sie systematisch nach Gründen."
Optimal ist es natürlich, erst gar nicht in den Bewerbungsblues hineinzukommen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, sich zuerst über richtiges Bewerben zu informieren und diese Erkenntnisse auch wirklich umzusetzen. Der Karrierecoach Püttjer betont: "Wer Tennis lernen will, weiß, dass es nicht reicht, sich einen Schläger zu kaufen. Aber in Sachen Bewerbung glauben viele, ohne jegliche Hilfe auszukommen." Dabei gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, seine Bewerbungsqualitäten zu verbessern.
So bietet zum Beispiel das Internet eine Fülle von Bewerbungstipps. Auch Erfahrungsberichte von Menschen, die sich erfolgreich beworben haben, können helfen und motivieren. "Viele Bewerber glauben, dass ein Personaler schon von sich aus ihre Qualifikationen erkennt. Deshalb halten sie es nicht für nötig, zu erklären, was sie zum Beispiel als Krankenschwester konkret geleistet haben", berichtet Püttjer. Aber das sei ein Fehler. "Wer im Wettbewerb um freie Stellen bestehen will, muss sein Profil deutlich machen."
Und noch ein Tipp von Püttjer gegen den Bewerbungsblues: "Viele freigestellte Mitarbeiter fangen mit ihren Bewerbungen erst sehr spät an und nutzen die Zeit der Freistellung für andere Aktivitäten. Aber das ist problematisch... denn so geraten sie unter besonders hohen Erfolgsdruck."
1 Meinungen zu "Häufiges Phänomen: Bewerbungsblues. Das muss nicht sein. "
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Dubi1101
Dienstag, 28.04.2009, 16:43 Uhr Nicht aufgeben! Bei mir war es die 78. Bewerbung von insgesamt 93. Ab der 60. Bewerbung habe ich auch den Mut verloren. Meist kamen gar keine Antworten, viele Absagen und menschenverachtende Vorstellungsgespräche. Aber irgendwann war es dann doch soweit.
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