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Sechs Empfehlungen, um gut durch den Winter zu kommen

Damit Sie und Ihre Reifen optimal in den Winter starten können, haben die ADAC-Experten die sechs wichtigsten Empfehlungen zum Thema Reifen für Sie zusammengestellt.

1. Achten Sie bei der Reifenauswahl auf das Schneeflocken-Symbol. Dieses weist auf ein gewisses Maß an Wintertauglichkeit hin. Das bekannte M+S-Symbol (englisch "mud and snow", deutsch „Matsch und Schnee“) ist allein kein Garant dafür, dass der Reifen ein echter Winterspezialist ist.

2. Verwenden Sie Winterreifen, deren Profiltiefe unter vier Millimetern liegt, nicht mehr bei winterlichen Straßenverhältnissen. Ihnen fehlen die richtige Stärke und der entscheidende Grip für eine sichere Fahrt auf Schneefahrbahnen.

3. Mischen Sie auf keinen Fall Sommer- mit Winterreifen! Die winterliche Verkehrssicherheit eines Fahrzeugs hängt immer von den „schwächsten“ Reifen ab. Sommerreifen können den positiven Effekt der Winterreifen zunichte machen.

4. Steigen Sie frühzeitig auf Winterbereifung um. Zum einen sind die Wartezeiten bei Händlern und Werkstätten bei Wintereinbruch sehr lang. Zum anderen ist die Reifenauswahl zu Saisonbeginn am größten. Am sinnvollsten ist der Wechsel zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Die Reifen sollten mindestens bis zum Wochenende nach Ostern montiert bleiben, da besonders im Süden Deutschlands bis nach Ostern noch mit Schneefällen zu rechnen ist.

5. Prüfen Sie Reifen vor dem Kauf genau auf die Verwendbarkeit am eigenen Fahrzeug. Die Montage falscher Pneus kann im schlimmsten Fall zu einem Verkehrsunfall führen. Doch auch ohne eine solche Situation können falsche Reifen zu einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und dem Verlust des Versicherungsschutzes führen. Welche Reifen zu Ihrem Auto passen, erfahren Sie durch Vergleich der Radaufschrift mit den Vorgaben in den Fahrzeugpapieren. Weitere Reifen-Fahrzeug-Kombinationen erfahren Sie beim Ihrem Vertragshändler.

6. Kaufen Sie gebrauchte Winterreifen nur, wenn Sie deren Zustand und die bisherige Behandlung beurteilen können.

All dies bedeutet keine absolute Sicherheit. Zusätzlich zur wintertauglichen Ausrüstung ist es das Wichtigste, die Fahrweise an die Witterungsverhältnisse anzupassen. Die Verantwortung und die richtige Selbsteinschätzung des Fahrers sind stets gefordert. 

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