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03.09.2009, 09:38 Uhr

Mit digitaler Radarfalle gegen Raser

(cfl) - In einem geräumigen VW-Transporter geht die oberfränkische Polizei jetzt auf Verkehrssünder-Jagd: Mit einer neuen mobilen Radaranlage können die Beamte gestochen scharfe Bilder schießen und so Raser schneller überführen.

140.000 Euro soll der Dienstwagen Volkswagen T5 inklusive dem Spezialgerät "Einseitensensors ES 3.0" nach Informationen des "Bayerischen Rundfunks" kosten. Die Polizei im oberfränkischen Lichtenstein muss nur rund 200 Bleifuß-Fahrer überführen bis sich die Anschaffung gelohnt hat: Mit dem jeweiligen Bußgeld von 680 Euro (plus 23,50 Euro Gebühren) bei überhöhter Geschwindigkeit von 70 km/h in einer Ortschaft hätten die Fahnder das Geld wieder hereingeholt.

Sollten die Bayern allerdings nur kleine Verkehrssünder überführen, dauert die Amortisierung wesentlich länger: Über 9.333 Mal müsste der Einseitensensor bei einem zu hohen Tempo von maximal 10 km/h in einer Ortschaft blitzen.

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Die oberfränkischen Beamten sind aber aus einem anderen Grund von ihrer Neuanschaffung überzeugt: "Durch die neue Sensortechnik, Spurselektion und Messmöglichkeiten in beiden Fahrtrichtungen können erheblich mehr Fälle als bisher ausgewertet werden." Damit will die bayerische Polizei vor allem Unfälle durch "überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit" verhindern.

Laut "Bayerischem Rundfunk" sollen noch in diesem Jahr sämtliche Polizeipräsidien in Bayern die neue Radaranlage erhalten.

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  • mittelfeld
    Freitag, 06.11.2009, 16:56 Uhr
    Ich fahre schon seit einigen Jahren absolut defensiv und gehe bisweilen manchen anderen damit auf die Nerven. Aber an einigen Stellen wo kontrolliert wird ist es reine Geldmache. Wenn es den Volksvertretern tatsächlich um unsere Gesundheit und Sicherheit gehen würde, dann sollten Sie sich mal um die erschreckende Häufigkeit von MRSA Viren in deutschen Krankenhäusern kümmern. Jeder der aus einem deutschen Krankenhaus in ein holländisches kommt wird als Risiko-Patient auf die Isolierstation gesteckt !!! Daran sterben viel mehr Menschen in Deutschland als im Straßenverkehr. Wer es nicht glauben will sollte es einfach mal googeln.
  • Ringo1
    Mittwoch, 04.11.2009, 17:14 Uhr
    aber bei allen was hier steht frage ich mich immer wer ist das Volk?? und wessen willen hat die Staatsgewalt zu beachten?? also nur nach volksendscheide höhere strafen und Busgelder und vorher die frage ob die Mehrheit der Bevölkerung auch das so will **oder hat man Probleme für solche Maßnahmen die Mehrheit zu bekommen
  • Ringo1
    Mittwoch, 04.11.2009, 17:00 Uhr
    bin der Meinung das strafe sich nach % vom Einkommen richten sollte!! damit dann auch allen gleich weh tut arm und reich
  • ScandiLeon
    Mittwoch, 04.11.2009, 16:31 Uhr
    Das sind doch alles Schnaeppchenpreise in Deutschland ! In Norwegen kostets ab 3 km/h zu schnell ca 130 €. Ab 30 km/h zu schnell kommts zu einer Gerichtsverhandlung mit Geld- und Gefaengnissrafe. ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤ Alkohol : Ab 0,2 Promille, zwei Jahre Fuehrerscheinentzug, ein Jahresgehalt Geldstrafe und nach Auswertung der Blutprobe mindestens 21 Tage Gefaengnis. Vor ein paar Monaten war in der Zeitung zu lesen: ein "Besserverdienender" wollte Samstagnacht nur noch schnell Zigaretten an der Tankstelle holen. Er kam in eine Polizeikontrolle und hatte 1,6 Promille. Das Jahresgehalt Geldstrafe war umgerechnet 86.000 €uro. Er war dann noch frech zur Polizei und ging dafuer dann 30 Tage ins Gefaengnis. Dagegen hat Deutschland doch Schnaeppchen-Strafen !
  • Oscarmad
    Mittwoch, 04.11.2009, 13:52 Uhr
    Es ist wie in einem Kochbuch: Man nehme: 1.) eine gut ausgebaute Straße auf der man ohne Probleme mit 70 km/h fahren könnte. 2.) Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h. 3.) dann eine Blitze. Und siehe da, weil keiner die Begrenzung für logisch hält, fahren viele schneller. 4.) Dann sind laut Statistik auf dieser Straße 80 % "Raser" unterwegs. 5.) Somit hat man eine Begründung für diese Abzocke.
  • westernoldie
    Samstag, 12.09.2009, 07:33 Uhr
    Bußgelder sind absolut keine Abzocke! Wenn sich jemand nicht an die Vorschriften hält ist sie/er natürlich zur Kasse zu bitten. Außerdem sind die Bußgelder in Deutschland eine absolute Lachnummer, mindestens eine Vervierfachung wäre angebracht.

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