Benzinpreis lässt Mitfahrgelegenheiten boomen
Auf "mitfahrgelegenheit.de" stünden aktuell rund 650 000 Fahrten zur Buchung bereit - das seien rund zehn Prozent mehr als vor einem Jahr, sagte ein Sprecher am Dienstag (21. Februar). Noch stärker, nämlich um 25 bis 30 Prozent, sei die Nachfrage gestiegen. "Wer eine Mitfahrgelegenheit bietet, hat sehr gute Chancen, einen Mitfahrer zu finden."
"Wer zwei Leute mitnimmt, hat die Benzinkosten wieder drin", erläutert Markus Barnikel, Geschäftsführer von "carpooling.com" das bestechende Argument. Das Unternehmen betreibt neben "mitfahrgelegenheit.de" Plattformen in acht europäischen Ländern.
8 Meinungen zu "Spritpreise: Mitfahren boomt"
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ITSE
Freitag, 24.02.2012, 10:41 Uhr Ich bin seit 2007 Fahrer bei der Mitfahrgelegenheit und bis auf wenige Ausnahmen, die ihren Müll in meinem Auto hinterlassen haben oder gar nicht erst am Treffpunkt erschienen sind, bin ich mit dem ganzen zufrieden. Oft findet sich ein Gesprächsthema mit dem man sich die Fahrzeit subjektiv verkürzt. Auf langen Strecken ist das eine super Sache, für die tägliche Pendelei auf Arbeit eher suboptimal. Durch die Mfg habe ich auch schon einige Leute kennengelernt, mit denen ich heute gut befreundet bin :) -
dersmut
Freitag, 24.02.2012, 10:35 Uhr Solange es sich immer noch Leute leisten können drei Brötchen im 500 Meter entfernten Bäckerladen mit dem Auto abzuholen,ist der Sprit noch gar nicht teuer genug.Viel zu teuer ist der Sprit für Leute die täglich mit dem Wagen zur Arbeit müssen und dabei nicht die Möglichkeit haben Fahrgemeinschaften zu bilden.Da müßte steuerlich einiges nachgebessert werden. -
Scottie85
Freitag, 24.02.2012, 10:18 Uhr Zur Arbeit bringt mich mein Fahrrad immernoch am Besten. Aber wenn ich mal zur Familie heim will, dann sind das 400km aufwärts. Und als Fahrer isses mir da auch fast schon egal, ob ich nochmal 5km dranhänge, und die Mitfahrgelegenheit noch näher ans Wunschziel bringe. Bin nun auch nicht der Typ, der bei Regen nachts um 23 Uhr eine Frau irgendwo am Rand der Welt aussetzt, weil die gemeinsame Strecke halt endet. Ich bin vorm eigenen Auto immer mitgefahren, und nun nehme ich halt mit. UNd das läuft seit vielen Jahren alles perfekt. -
40jahre
Freitag, 24.02.2012, 09:37 Uhr was nutzt ein angebot zur mitfahrmöglichkeit, wenn die freie wirtschaft, öffentlicher dienst, dienstleistung usw. etc pp sich nicht auf gemeinsame kernarbeitszeiten einigen können, es aber auch nicht wollen - was nutzt es, wenn ich auch zum sammelplatz fahren muss usw. solange der öpnv nicht so vorhanden ist wie er benötigt wird, kürzere taktzeiten, angepasste übergänge, saubere transportmittel, sicherheit in den transportmitteln, ein vernünftiges preis-leistungsverhältnis usw. wird von der überwiegenden mehrzahl der pendler weiterhin das eigene fahrzeug bevorzugt werden - eine mitfahrgelegenheit schränkt ein, man ist gast und hat sich so zu benehmen - außerdem, am autofahrer verdient der staat bisher noch das meiste z. Beispiel KfZ Steuer, Benzinsteuer (92 c/ltr.), Versicherungssteuer, TÜV, ZUlassung usw. - je mehr selbstfahrer sich einer fahrgemeinschaft anschließen um so weniger sprit wird verkauft, diebeste einnahmequelle des staates - wer will das denn ? unsere politiker etwa? mitnichten -also, weshalb meckern, es ändert sich doch sowieso nichts - ein beispiel täglich aus dem kreis mettmann nach duisburg - öpnv fahrtzeit etwa 2 std. mit 1x übergang - mit dem pkw ca. 20 minuten - mitfahrmöglichkeiten auf der konkreten strecke -keine- also mitfahren nach irgendwohin in die nähe des arbeitsplatzes, von dort mit öpnv weiter und den rest zu fuss - gleiches natürlich auch am feierabend - abwesenheit von der familie dadurch ca. 5 std. mehr gegenüber dem pkw mit ca. 40 minuten - -
Marcus2011
Freitag, 24.02.2012, 09:35 Uhr Ich habe mitfahrgelegenheit.de schon für weitere Strecken genutzt, klappt einwandfrei. Die Leute sind zumeist nett und der Sprit wird auch durch mehr als nur eine Person geteilt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen wie das beim Pendeln funktionieren soll. Weder die Arbeitszeiten sind starr gleich, noch die Wohn- und Arbeitsorte. Und, wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich morgens eine derartige Schlafmütze, dass ich die (einsame) Fahrt durch den Stau zur Arbeit einfach brauche um in die Hufe zu kommen. Lange Fahrten - ja, kann ich auch verstehen. Pendeln - wüsste ich nicht wie das funktionieren sollte.. -
ichistichistich
Freitag, 24.02.2012, 08:27 Uhr Also grundsätzlich ne gute Sache zumindest für Pendlerfahrten auf Arbeit, weitere Strecken würde ich mit Vorsicht genießen und mich zumindest über den Fahrer bzw. Mitfahrer kundig machen. -
neca86
Freitag, 24.02.2012, 07:20 Uhr schöne sache, wenn sich dann ne mitfahrgelegenheit findet.... also ich würd meinen arbeitsweg gern mit ner fahrgemeinschaft bestreiten, aber bis jetzt passte weg oder uhrzeit nicht, wenn es überhaupt ein angebot gab... und auf 20 verschiedenen plattformen schauen, wo man sich auch erst noch anmelden muss teilweise ist dann auch ziemlich nervig.
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