Citroën DS3 im Test: Die neue Pariser Mini-Mode
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Das Buchstabenkürzel DS hat bei Citroën Tradition und eine himmlische Bedeutung: Spricht man es französisch aus ("Déesse"), entsteht phonetisch das Wort für Göttin. Bereits in den 1950er und 60er Jahren fielen die DS-Modelle auf. Ihr avantgardistisches und für damalige Zeiten revolutionäres Design sorgte seinerzeit für Furore.
Kein Retro-Auto
Dass die Wiederbelebung von Klassikern durchaus erfolgreich sein kann, hat nicht nur BMW mit dem Mini, sondern auch Fiat mit dem 500 gezeigt. Doch ein Retro-Auto soll der (oder die?) neue DS keinesfalls sein, eher das Gegenteil. Der DS3 ist der erste einer Anzahl von eigenständigen DS-Modellen, die jeweils die Lifestyle-Krönung einer Baureihe sein sollen. So folgen der DS4 im Frühjahr 2011, der DS5 Ende 2011. Schon jetzt sind wir den DS3 mit 156 PS starkem 1,6-Liter-Turbomotor gefahren.
C3 als Plattform-Spender
Unter dem wohlgeformten Blech des DS3 steckt ein C3, der allerdings technisch und optisch umfangreich modifiziert wurde. Der 3,95-Meter-Flitzer kommt nur als Dreitürer. Auffällige, schräg angeordnete LED-Tagfahrleuchten gleißen an der Front und lassen das Gesicht der kleinen Göttin unverwechselbar werden. Am auffälligsten ist das scheinbar schwebende Dach des neuen Citroën.
Dank eines optischen Kunstgriffes wird es in der Mitte scheinbar nicht gestützt - in Höhe der B-Säule fällt beim DS3 eine Art Haifischflosse ins Auge. Das Hinterteil ist ein schöner Rücken, der nicht nur die Damenwelt entzücken kann. Auch hier unterscheidet sich der DS3 vom C3: Die Kanten der Heckleuchten laufen in die Kotflügel. Auffällig ist - sowohl vorn als auch am Heck - ein eigenes DS-Logo.