Touristik und Transport im noblen Gewand
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Direkt voran mit dem 200 CGI
Zeitgleich mit dem 200 CDI geht im T-Modell auch ein neuer Einstiegsbenziner namens 200 CGI BlueEfficiency an den Start. Durch die Verbindung von Benzindirekteinspritzung und Turbolader holt das Aggregat aus nur 1,8 Liter Hubraum eine Leistung von 184 PS. In Verbindung mit dem serienmäßigen Schaltgetriebe gibt es zudem ein Start-Stopp-System an Bord, wir fuhren die Automatikversion. Beim Drehen des Zündschlüssels hören wir von dem Motor zunächst nichts, so leise ist er. Auch im Fahrbetrieb gefällt der Basis-Benziner mit seiner Laufruhe und der gleichmäßigen Leistungsabgabe über ein großes Drehzahlband. Nur gelegentlich dringen das Pfeifen des Turboladers und eine leicht brummige Geräuschnote an das Ohr des Fahrers.
Unauffälliger Monster-Kombi
In jeder Hinsicht ein völliger Gegensatz ist der optisch unscheinbare Ober-Kombi namens E 63 AMG. Dank 525 PS unter der Haube stemmt er die Familienfuhre scheinbar mühelos in nur 4,6 Sekunden auf Tempo 100. Begleitet wird die Beschleunigung von kernigem V8-Grollen, welches je nach Wahl der Motor- und Getriebeabstimmung sanfter oder zorniger klingt. Allerdings hat der Spaß seinen Preis: Ab Februar 2010 steht der Sport-Laster für 108.409 Euro bei den Händlern.
Heimische Konkurrenz und ein Aufsteiger
Viele T-Modell-Kunden werden indes weniger einen AMG im Sinn haben, sondern einen Blick auf die Basis werfen. Diese kommt im Vergleich zu früheren Zeiten bei Mercedes schon gut ausgestattet daher. Inklusive sind neun Airbags, darunter für die Becken von Fahrer und Beifahrer, ein Müdigkeitswarner, ein CD-Radio mit großem Farbdisplay und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik.
Hinzu kommen bereits erwähnte Dinge wie die elektrisch verstellbaren Vordersitze und die per Knopfdruck öffnende Heckklappe. Doch auch das hat seinen Preis: Der E 200 CGI T steht mit 42.721 Euro in der Liste, das billigste T-Modell, der E 200 CDI, kostet 41.947 Euro. Die deutsche Kombi-Konkurrenz kommt naturgemäß von Audi und BMW. Die Münchener rufen für den 520i Touring mit 170 PS als Einstiegsmodell 39.300 Euro auf, Audi möchte für den gleich starken A6 Avant 2.0 TFSI sogar nur 37.200 Euro haben. Allerdings bieten beide Nobelkombis einen kleineren Kofferraum als der Mercedes. In Sachen Platz könnte der neue Skoda Superb Combi punkten, der fast zeitgleich die Bühne betritt. Noch gibt es aber keine Preisangaben für den großen Tschechen.
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