Klein, aber fein
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Gewissermaßen als Ausgleich wieselt der kleine Toyota flink um die Ecken.
Kräftig, aber durstig
Zwar kommt die Aufforderung zum Gangwechsel bisweilen etwas unmotiviert, doch die Schaltarbeit macht dank kurzer Wege Spaß. Die knapp 100 PS ziehen den iQ zügig voran, nach 11,6 Sekunden sind 100 km/h erreicht.
Auf der Autobahn zeigt sich aber, dass oberhalb von 120 km/h der Durchzug bescheiden ausfällt, was teilweise auch an der breiten Würfelform des iQ liegt. Zudem wird der Toyota auf der Langstrecke zum Säufer. Die von uns ermittelten 8,4 Liter sind eine glatte Verdoppelung der Werksangabe und indiskutabel. Auch im Mix lagen wir mit 6,7 Liter rund zwei Liter über dem offiziellen Wert, obwohl wir die Anweisungen der Schaltanzeige befolgten.
Verschärfend kommt noch eine ungenaue Tankuhr hinzu, deren digitale Anzeige wenig über den verbleibenden Inhalt des kleinen 32-Liter-Reservoirs sagt.
Ein teures Vergnügen
Der iQ wird von Toyota selbstbewußt als nobler Cityflitzer positioniert. Da der 1.33 nur in der höheren Ausstattung namens "+" erhältlich ist, kostet er mindestens 15.600 Euro, mit stufenlosem CVT-Automatikgetriebe sind es sogar 16.800 Euro. Neun Airbags (darunter ein Heckairbag), ESP, 15-Zoll-Alus, ein CD-Radio, eine Klimaautomatik und andere Annehmlichkeiten gehören zwar bereits zum Serienumfang, doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, den Preis in die Höhe zu treiben.
Hierzu zählt das Navigationssystem für 950 Euro, sogar eine Einparkhilfe steht mit 320 Euro in der Liste. So erreicht man schnell Regionen, in denen auch ein gar nicht so nackter Basis-Golf steht.
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