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23.10.2009, 19:30 Uhr

Business Sport: 25 Jahre BMW M5 in Kooperation mit Auto-News

Nürburgring - Kurven ohne Ende, Kuppen, bei denen keiner weiß, was dahinter los ist und graue Leitplanken dicht an der Strecke: Wir fahren über die mit unzähligen Fan-Beschriftungen versehene Nordschleife des Nürburgrings. Unsere Fahrzeuge: BMW M5 aller Generationen. Und deren großer Vorgänger M1. Schließlich wurde vor 25 Jahren der M5 auf die Räder gestellt. Wir schauen zurück - und nach vorn.

Die anderen waren einfach nicht gut genug

"Der Maserati Quattroporte hat uns inspiriert", so der ehemalige Chef der M-GmbH Adolf Prommelsberger. "Von den Stückzahlen her spielte der Wagen zwar keine Rolle, aber die Idee wollten wir aufgreifen." Natürlich war die zu BMW gehörende Motorsport GmbH, die heutige M GmbH, genau der richtige Partner für ein derart mutiges Projekt.

Und bei der Motorsport GmbH hatte man Ansprüche: "Alle Wagen, die es in dieser Klasse gab, waren nicht perfekt", so Jochen Neerpasch, der am 24. Mai 1972 die Motorsport GmbH gründete. "Maserati, Ferrari, Lamborghini - die Flitzer hatten immense Probleme. Nach einem Wochenende auf der Rennstrecke konnte man die Bremsen der Fahrzeuge wegschmeißen. Auch sonst waren die ständig in der Werkstatt." Das sollte sich mit einem BMW M5 ändern. Ganz heimlich begründete dieser im Jahre 1985 die Klasse der "Sport-Geschäftswagen".

Mutiger Schritt - defensiv beworben

Bei BMW hatte man den Motor vom M1 und das Fahrwerk des 6er Coupés (Baureihe E24). Dies waren die wichtigsten Zutaten für den neuen M5 (E28). Der Wagen wurde 1985 auf dem Automobilsalon in Amsterdam vorgestellt - welcher in Fachkreisen bestenfalls als C-Messe bekannt ist, also als vollkommen unwichtig gilt. Ohne offizielle Präsentation mit einer äußerst knappen Pressemitteilung startete der M5 ins Leben - man war sich des Erfolges wohl doch nicht ganz so sicher. Zu erkennen gab sich der M5 nur für diejenigen, die genauer hinguckten: Aluminium-Felgen der Dimension 156 TR 390 (15,4 Zoll) und kleine Typen-Schilder an Front und Heck unterschieden ihn vom Serienmodell. Ganz anders kam da schon der zeitgleich angebotene M535i daher: Spoiler, Breitreifen und andere Aerodynamik-Teile machten auf den 185-PS-Wagen aufmerksam. Und diese Version war im Gegensatz zum 285-PS-M5 mit einem Katalysator unterwegs - auch ein Grund für BMWs Zurückhaltung bei der Präsentation des M5.

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