Alina Schott, Günther Jauch
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Alina Schott aus Düsseldorf arbeitet bei einer Versicherung. Nach der 500-Euro-Frage darf sie von ihrer persönlichen Schrulligkeit berichten: Ihr sei beim Essen ein Dorn im Auge, "wenn sich die einzelnen Teile des Gerichts berühren". Eine eigenwillige Phobie ...
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Angst vor Jauchs Fragen hat sie hingegen nicht. Im Gegenteil. Nach der 16.000er-Marke macht der Moderator grummelig "hm". Er gibt zu: "Ich bin verzweifelt auf der Suche nach einem Themengebiet, wo Sie mal etwas länger nachdenken." Da gäbe es viele, ermuntert sie ihn.
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Den letzten Joker braucht Alina Schott angesichts der 125.000-Euro-Stufe: "Die 17-Millionen-Einwohner-Stadt Shenzhen gilt als 'Chinas ...'?" Silicon Valley, Las Vegas, Hollywood, Nashville? Sie befragt das Publikum im Saal. Das plädiert zu 80 Prozent für A - eigentlich eine große Mehrheit.
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Alina Schott selbst hat eine andere Tendenz. Hin- und hergerissen entscheidet sie überraschend: "Ich will mein Glück nicht herausfordern - ich nehme die 64.000!" Eine überraschende Entscheidung angesichts 80-prozentiger Joker-Tendenz. Bitter: Das Publikum lag richtig.
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Überhangkandidat Florian Hintermeier aus Ofterschwang im Allgäu ist Kulturveranstalter in einem Fünf-Sterne-Hotel. Seine erste Frage an diesem Abend ist 8.000 Euro wert: "Aus wie vielen Tönen besteht die Fanfare, die man als 'tagesschau'-Erkennungsmelodie kennt?"
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"Keine Ahnung", gibt der Kandidat zu. "Das gibt's doch nicht - Sie als 60-Jähriger, Sie sind Hauptzielgruppe!", empört sich Jauch etwas gespielt. Der Publikumsjoker zeigt: 58 Prozent plädieren für "sechs Töne". Hintermeier findet das "an der Grenze zur Glaubwürdigkeit", folgt aber dem Rat.
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Glück gehabt! "Was für zwei Prügel haben Sie uns da mitgebracht?", erkundigte sich Günther Jauch nun. "Damit kann ich nicht die Tagesschau-Melodie vorspielen", erwidert der Kandidat. Es handelt sich um zwei Trompeten-Flöten. Eine aus Neuseeland, eine aus Skandinavien.
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"Aber können Sie auch spielen?", fragte der Moderator. "Ich kriege rudimentär einen Ton raus, so wie Sie sicher auch, Herr Jauch", kontert Florian Hintermeier. Dem Publikum gefällt die Idee, dass Jauch sich blamieren könnte, sichtlich. Der nimmt die Herausforderung an.
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Er solle spielen, "als ob man was wegspuckt", rät der Kandidat dem Schüler. Das Ergebnis klingt wie ein Pups. "Oh", macht Jauch peinlich berührt, während das Publikum lacht. Er findet seine Darbietung "elefantös". Der nächste Versuch klingt ebenfalls nicht nach Musik.
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Eher ein Prusten kommt aus Jauchs Mundstück. "Das ist eher eine unterentwickelte Kultur, oder?", schiebt Jauch die Schuld scherzhaft von sich. "Dann sollten Sie keinen Urlaub in Skandinavien machen, wenn Sie das behaupten", rät ihm Florian Hintermeier.
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Auf der Maori-Flöte zeigt er, wie man es richtig macht. Während der Kandidat über die 16.000er-Frage grübelt, macht Jauch auf seinen defekten Stuhl aufmerksam. "Ich sitze seit 25 Jahren auf einem Schrottstuhl!", schimpft er und betrachtet das aufgerissene Leder.
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"Die Kandidaten saugen uns aus, und ich muss auf diesem Schemel von Bandscheibenvorfall zu Bandscheibenvorfall ... Das ist ja unglaublich! Schrottsendung!", schimpft Jauch augenzwinkernd. Der Kandidat erspielt 32.000 Euro.
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Gymnasiallehrer Benjamin Hahn aus Koblenz zieht das Publikum bei der 2.000er-Hürde zu Rate: "Plastikflaschen mit welchem Inhalt sind auch nach dem 1. Januar 2024 weiterhin von der Pfandpflicht ausgenommen?" Bier, Milch, Fruchtsäfte, Speiseöl? 95 Prozent nennen D.
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Richtig! 8.000 Euro wert: "An welchem Bereich kurz vor dem Gipfel des Mount Everest kam es schon oft zu regelrechten Bergsteiger-Staus?" Michelle Run, Obama Jump, Hillary Step, Clinton Fall. Das Bauchgefühl des Telefonjokers: A. Der Zusatzjoker dagegen ist für C.
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Hahn vertraut dem Studiogast und wählt korrekt "Hillary Step" (benannt nach dem Erstbesteiger Edmund Hillary). Der nächste Joker ist bei der 32.000er-Marke fällig: "Bei welchem dieser 'Fluss-Pärchen' ist der zweitgenannte kein Nebenfluss des erstgenannten?" Elbe & Moldau, Mississippi & Missouri, Nil & Kongo, Rhein & Main?
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Der Kandidat denkt laut nach, während Jauch mit den Händen herumfuchtelt. Er will den irritierten Kandidaten damit vom Einsatz des 50:50-Jokers überzeugen. Nach dem Joker wählt Benjamin Hahn C, "Nil und Kongo". Richtig! Er kapituliert vor der 64.000er-Marke und geht mit 32.000 Euro.
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Nora Dhom lebt seit vier Monaten am "südlichsten Punkt von Hessen", wie sie erklärt. Gemeint ist Neckarsteinach. Die Musikschul-Lehrerin ist ledig, aber liiert. Mitgebracht hat sie ihre Mutter. Und zwei für Jauch zunächst unerkennbare verhüllte Objekte.
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"Was bringen Sie denn hier mit?", erkundigt sich der Moderator neugierig. Wie der Überhangkandidat Florian Hintermeier hat sie zwei Flöten dabei. "Schon wieder Flöten, was ist denn heute?", wunderte sich Günther Jauch.
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Nach der 2.000er-Marke erzählt Nora Dhom von ihrer frustrierenden Begegnung mit dem heutigen Bundeskanzler. Der damalige Finanzminister Olaf Scholz hatte sie als Garderobiere in der Elbphilharmonie verschmäht und seinen Mantel anderswo abgegeben. Sie fand es tragisch.
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8.000 Euro wert: "Welcher ursprünglich für ein Musical geschriebene Song wurde durch den Film 'Casablanca' weltbekannt?" "As Times Go By", "As Time Go By", "As Times Goes By", "As Time Goes By"? Sie vertraut dem Publikum. 82 Prozent votieren für D. Nächste Woche geht es weiter.