• Das Mediennetzwerk "Funk" hat in einem Beitrag Braunbären gegendert.
  • Viele Leserinnen und Leser finden, dass das zu weit geht.
  • Auch Moderatorin Caroline Beil hat hierfür kein Verständnis.

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TV-Star Caroline Beil hält anscheinend nichts vom Gendern. Auf Instagram teilte der Kanal der "Bild"-Zeitung einen Beitrag über das Gendern bei den Öffentlich-Rechtlichen. Hintergrund ist ein Beitrag von "Funk", in dem Braunbären als "Veganer:innen" bezeichnet werden. In der deutschen Sprache wird der Gender-Doppelpunkt verwendet, um neben weiblichen und männlichen Individuen, unter anderem auch transsexuelle oder nicht-binäre Identitäten zu berücksichtigen.

"Das Gendern der Sprache in öffentlich-rechtlichen Sendern treibt immer bizarrere Blüten", schrieb die "Bild" in ihrem Beitrag und löste damit eine hitzige Diskussion aus. Auch Fernsehmoderatorin Caroline Beil tat ihren Unmut kund: "Das Schlimme ist, dass wir diesen Schwachsinn auch noch mitfinanzieren müssen!", schrieb sie sichtlich wütend unter dem Post, erklärte ihren Ärger jedoch nicht weiter.

Auch Nina Queer geht das Gendern zu weit

Beil ist jedoch nicht die Einzige, die sich an der Formulierung von "Funk" stört. "Also… irgendwann reicht es aber auch", kommentierte Drag Queen Nina Queer. Andere Instagram-Nutzer zeigten sich derweil so empört, dass sie in den Kommentaren bereits die Abschaffung der ARD forderten.

Nicht nur das Gendern wird kritisiert

Auch unter dem Original-Beitrag auf dem "Funk"-Instagram-Profil übten die Nutzer Kritik – doch hauptsächlich aus einem anderen Grund. "'Braunbären sind zu 75 % Veganer:innen.' An diesem Satz ist so viel falsch. Und ich meine nicht das Gendern", merkte ein Abonnent an. "Wie wäre es mit schönem Stil statt schlechtem Gendern: '75 % der Nahrung von Braunbären ist vegan'. Das wäre dann auch inhaltlich besser, denn es ernähren sich ja nicht 75 % vegan, sondern 100 % Braunbären haben einen 75%-Anteil an veganem Futter, oder?", lautete der Lösungsvorschlag eines anderen Users.

Weder zur Gender-Debatte noch zur missverständlichen Formulierung des Textes meldeten sich die Verantwortlichen der ARD-Tochter bisher zu Wort.   © 1&1 Mail & Media/spot on news

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