Hund mit Frau am Strand
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Manche Hunderassen können im aufrechten Stand größer sein als Menschen und bis zu 100 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Größe von Hunden wird nicht von deren Kopf her gemessen, sondern von der sogenannten Widerristhöhe, einem Bereich zwischen Halsansatz und Schultern. Die größten Vierbeiner stellen wir Ihnen in unserer Galerie vor.
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Der Kangal Hirtenhund stammt aus der Türkei, wo er aufgrund seiner Größe als Hirtenhund fungierte, der Schafe und Vieh vor Wölfen und sogar Bären beschützen sollte. Die imposanten Vierbeiner können bis zu 76 Zentimetern groß werden und dabei ein Gewicht von 75 Kilogramm erreichen.
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Irische Wolfshunde wurden, wie der Name schon sagt, zur Wolfsjagd eingesetzt. Dabei dürfte ihnen auch ihre Größe einen Vorteil beschert haben: Weibliche irische Wolfshunde erreichen eine Mindestgröße von 72 Zentimetern, männliche Exemplare können vereinzelt bis zu einem Meter groß werden.
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Der aus Russland stammende Barsoi ist auch als Windhund bekannt. Männliche Exemplare haben häufig eine Widerristhöhe von 85 Zentimetern. Je nach Zucht können einige auch bis zu 95 Zentimeter groß werden. Aufgrund ihrer Größe wurden sie von russischen Großgrundbesitzern gerne für die Großwildjagd verwendet.
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Der anatolische Akbash stammt aus der Türkei. Auf Deutsch bedeutet Akbash so viel wie Weißkopf. Wie die Kangal Hirtenhunde wurden auch Anatolische Akbashs von Schäfern und Bauern in der Türkei dazu genutzt, um Vieh und Schaffe vor wilden Tieren wie Wölfen oder Bären zu schützen. Bei einer Größe von bis zu 84 Zentimetern kann ein Akbash rund 65 Kilogramm auf die Waage bringen.
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Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen überhaupt und wurde schon im 16. Jahrhundert zur Jagd genutzt. Ihre Widerristhöhe kann bis zu 90 Zentimeter betragen. Übrigens: Der größte Hund der Welt war eine Deutsche Dogge mit einer Größe von 112 Zentimetern. Im aufrechten Stand überragte der Hund mit 2,02 Metern Höhe die meisten Menschen.
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Mastiffs zählen sicherlich zu den respekteinflößendsten Vierbeinern. Die Hunde werden nicht nur groß, sondern auch sehr schwer: Rüden können bis zu 80 Zentimeter groß werden und in Einzelfällen ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm auf die Waage bringen. Aufgrund ihrer Masse wurden sie früher in ihrer Herkunftsregion Großbritannien zur Großwildjagd oder sogar als Kriegshunde genutzt.
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Dagegen ist ein Cane Corso mit einem Körpergewicht von bis zu 50 Kilogramm eher ein Leichtgewicht. Klein sind die eleganten Hunde trotzdem nicht: Weibliche Cane Corso können bis zu 64 Zentimeter groß werden, männliche Vertreter der Rasse erreichen häufig eine Größe von 68 Zentimetern.
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Der Boerbel ist eine offiziell nicht anerkannte Hunderasse aus Südafrika, die mit dem Mastiff verwandt ist. Entsprechend groß werden Boerbel-Hunde: Rüden können eine Höhe von 68 Zentimetern erreichen und dabei stolze 91 Kilogramm wiegen.
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Wie der Name schon vermuten lässt, stammen Neufundländer von der kanadischen Insel Neufundland. Dort wurden sie von Fischern aufgrund ihrer Größe häufig als Arbeitstiere genutzt. Rüden können bis zu 71 Zentimeter groß werden, Hündinnen bis zu 66 Zentimeter.
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Der Landseer stammt vom Neufundländer ab und ist seit 1960 eine offiziell anerkannte Rasse. Mit einer Widerristhöhe von bis zu 85 Zentimetern werden diese Hunde jedoch deutlich größer als Neufundländer. Angeblich soll der Name auf den Maler Edwin Landseer zurückgehen, der diese Hunde Mitte des 19. Jahrhunderts besonders gerne malte.
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Sowohl Neufundländer als auch Landseer können dem Chien de Montagne des Pyrénées (Pyrenäenberghund) sehr ähnlich sehen. Es wird angenommen, dass alle drei Rassen die gleichen Vorfahren haben. Daher ähneln sie sich auch in der Größe. So werden männliche Pyrenäenberghunde bis zu 80 Zentimeter groß und erreichen häufig ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm.
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Der Leonberger ist eine Kreuzung aus Neufundländer, Pyrenäenberghund und Bernhardiner, die zum ersten Mal in der Stadt Leonberg vorgenommen wurde. Die anhänglichen Vierbeiner erreichen mit 80 Zentimetern bei Rüden und 75 Zentimetern bei Hündinnen eine ähnlich beachtliche Widerristhöhe wie ihre Verwandten.
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Die aus der Schweiz stammenden Bernhardiner wurden früher oft als Lawinenhunde eingesetzt, um Verschüttete zu finden. Heute sind sie dazu aufgrund ihrer Rassenentwicklung immer weniger geeignet - denn männliche Bernhardiner erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 90 Zentimetern, weibliche Artgenossen können eine Höhe von 80 Zentimetern erreichen.
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Kaukasische Owtscharkas wurden ursprünglich gezüchtet, um im Kaukasus-Gebirge Bären zu jagen. Männliche Hunde können bis zu 100 Kilogramm wiegen und eine Größe von bis zu 75 Zentimetern erreichen. Hündinnen werden bis zu 70 Zentimeter groß und wiegen dabei bis zu 85 Kilogramm.
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Dank seines zotteligen Fells können sich ungarische Komondore gut unter Schafherden mischen, weshalb sie früher überwiegend als Hütehunde eingesetzt wurden. Rüden erreichen nicht selten eine Höhe von 76 Zentimetern und wiegen dabei annähernd 60 Kilogramm. Hündinnen werden bis zu 69 Zentimeter groß und bringen bis zu 50 Kilogramm auf die Waage.
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Die aus der Schweiz stammenden Berner Sennenhunde werden bis zu 70 Zentimeter groß. Das gilt auch für ihre drei verwandten Rassen, den Grossen Schweizer Sennenhund, den Appenzeller Sennehund und den Entlebucher Sennenhund. Alle diese Arten habe eine große Gewichtsspanne: Rüden können zwischen 40 und 60 Kilogramm wiegen, weibliche Artgenossen sind mit 34 bis 50 Kilogramm vergleichsweise leicht.
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Die aus Japan stammenden Akitas können eine Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimetern erreichen. Weibliche Exemplare werden bis zu 64 Zentimeter groß. Charakteristisch für Akitas ist die breite Stirn mit einer kleinen Furche in der Mitte sowie die dreieckigen Ohren. Akitas wurden früher zur Jagd und als Wachhunde genutzt.
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Männliche schottische Deerhounds können bis zu 76 Zentimeter groß werden. Obwohl ihre Größe einschüchternd wirken kann, haben sie ein sanftes und freundliches Wesen, was sie nicht zu einer idealen Besetzung als Wachhund macht. Daher wurde sie früher in England vor allem zur Hetzjagd auf Hirsche genutzt.