Um ein Feuer zu löschen, greift man meist reflexartig zu Wasser. Doch das ist nicht immer die richtige Reaktion: Fett sollte man beispielsweise nie mit Wasser löschen - es kann zu einer gefährlichen Fettexplosion kommen.

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Wenn Topf oder Pfanne auf dem Herd anfangen zu brennen, ist der Wasserhahn meist nur ein paar Schritte entfernt. Naheliegend also, dass man versucht damit schnell das Feuer zu löschen. Doch das ist keine gute Idee: Wasser sollte nie auf einen Fettbrand gekippt werden.

Berührt das Wasser das heiße Fett, kommt es zu einer sogenannten "Fettexplosion": Die Flüssigkeit verdampft in dem einige hundert Grad heißen Fett und wird samt dem Fett aus Topf oder Pfanne hinausgeschleudert.

Wer mit Wasser einen Fettbrand löscht, riskiert also schwerste Brandverletzungen und einen Hausbrand. "Wasser ist deshalb zum Löschen eines Fettbrandes absolut tabu", bekräftigt auch die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Aktion "Das sichere Haus", Susanne Woelk, laut Deutscher Presse-Agentur.

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Wie löscht man einen Fettbrand richtig?

Doch wenn nicht mit Wasser, wie sollte man dann den Fettbrand löschen? Wer mutig ist, kann das Feuer mit dem Topfdeckel ersticken. Der Deckel darf aber auf keinen Fall nass sein. Diese Methode ist zwar effektiv, da sie den Flammen den Sauerstoff entzieht, doch sie birgt auch die Gefahr, dem Feuer zu nahe zu kommen.

Feuerlöscher sind eine weitere Variante. Dabei sollte es allerdings ein Fettbrand-Löscher der Brandklasse "F" sein. Da einige Feuerlöscher auch Wasser enthalten, ist nicht jeder zum Löschen eines Fettbrandes geeignet. Daher sollten Sie schon im Vorfeld auf dem Etikett nachsehen.

Verwendete Quellen:

  • dpa: "Warum Sie brennendes Fett nicht mit Wasser löschen sollten"
  • Website von Das sichere Haus: "Brennendes Fett nie mit Wasser löschen"
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