Schalenfrüchte, Meerestiere
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Garnelen schmecken besonders fein – oder waren das Scampi? Vielleicht auch doch Shrimps? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Das Wirrwarr über die Bezeichnungen von Schalentieren ist groß. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Meerestiere auseinanderhalten können.
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Hummer gilt als besonders edel und in der Regel auch teuer. Die größten Hummer können bis zu 70 Zentimeter groß und sagenhafte neun Kilogramm schwer werden. Zur Familie der Hummer wiederum gehören einige der Tiere, die für die Verwirrungen beim Benennen verantwortlich sind.
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Doch zunächst zum Hummer selbst: Das herausstechenste Erkennungsmerkmal sind seine langen Scheren, die oftmals die Hälfte des Körpergewichts ausmachen. Eine der Scheren ist mit scharfen Zähnen ausgestattet, die andere ist einem Nussknacker ähnlich konstruiert. Auf diese Weise kann sich der Hummer Nahrung beschaffen und auch verteidigen. Fun Fact: Auch unter Hummern gibt es Rechts- und Linkshänder.
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Scampi gehören zur Familie der Hummerartigen, was an den Scheren liegt. Im Gegensatz zu Garnelen haben Scampi, die auch Langoustinen oder Kaisergranaten genannt werden, nämlich unverkennbar zwei Scheren. Sie haben außerdem einen deutlich breiteren Schwanz als Garnelen.
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Und es gibt noch weitere Unterscheidungsmerkmale: Im rohen Zustand haben Scampi eher eine rötliche Farbe, während Garnelen grau-blau sind. Im gekochten Zustand sind sie allerdings kaum zu unterscheiden, Scampi sind in der Regel nur teurer, da sie als Delikatesse gelten.
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Auf diesem Bild können Sie den farblichen Unterschied zwischen Garnelen (hier) und Scampi (beide vorangehenden Bilder) gut erkennen. Übrigens sind Shrimps dasselbe wie Garnelen, es handelt sich hierbei schlichtweg um die englische Bezeichnung. Je nach Herkunftsland werden Garnelen auch als Prawns (englisch für große Garnelen), Crevetten (französisch) oder Camerons (spanisch) bezeichnet.
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Klassische Merkmale von Garnelen beziehungsweise Shrimps sind die langen Fühler, eine Länge von drei bis sechs Zentimetern sowie der unaufdringliche, süßliche bis leicht mineralische Geschmack. Scampi besitzen im Gegensatz dazu ein eher fein-nussiges Aroma und sind im Biss nicht so fest, wie es bei Garnelen der Fall ist. Allgemein gehört die Garnele zu der Familie der Zehenfußkrebse und nicht zu den Hummerartigen.
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Wir sagen meistens Krabbe, wenn wir eigentlich die Nordsee-Garnele meinen. Da es zwischen Krabben und Garnelen keinen Unterschied gibt und sie jedoch lediglich die Oberbegriffe für alle Schalentiere ohne Scheren bilden, gibt es hier häufig Verwechslungen. Wie der Namen schon verrät, gehört sie zu den Krabbenarten der Nordsee. Sie ist übrigens die kleinste Garnele der Welt.
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Am häufigsten zu kaufen gibt es in Deutschland die Tiger-Prawns, die fingerdick sind. Diese gibt es wie hier auf dem Foto auch in riesig. Allgemein sind die King-Prawns (oder auch Hummerkrabben genannt, obwohl sie nichts mit Hummer zu tun haben) die größten Garnelen.
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Spannend ist noch der Fakt, dass Garnelen sehr eiweißreich und fettarm sind, sie enthalten keine Kohlenhydrate. Scampi wiederum sind zwar ebenfalls sehr eiweißreich, im Unterschied zu Garnelen besitzen sie jedoch einen geringen Kohlenhydratanteil.
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Einen weiteren Unterschied haben die Schalentiere außerdem: Garnelen haben einen gebogenen Rücken. Scampi hingegen sind feiner und haben einen eher geraden Panzer.