gefährlich, Gesundheit, giftig, schädlich, Lebensmittel, Essen
1 12
Kugelfisch
Filetiert, roh, frittiert oder gebraten gilt der Kugelfisch in Japan als echte Delikatesse. Die richtige Zubereitung ist dabei jedoch lebenswichtig: Der harmlos aussehende Fisch enthält tödliche Mengen des Gifts Tetrodotoxin in seinen Organen. Beim Verzehr führt dieses zu Muskellähmungen. In der Folge erstickt das Opfer bei vollem Bewusstsein. In Deutschland ist die Einfuhr zum Verzehr deshalb verboten.
2 12
Akee-Frucht
Wesentlich appetitlicher sieht hingegen die sogenannte Akee-Frucht aus: Sie gilt als die Nationalfrucht Jamaikas. Doch Vorsicht: Essbar ist lediglich das gelblich-weiße Fruchtfleisch um die großen schwarzen Kerne im Inneren der Frucht. Und auch nur dann, wenn es völlig reif ist. Unreife Früchte sowie Schale und Kerne sind giftig und führen zu Erbrechen, Unterzuckerung oder gar dem Tod.
3 12
Rohe Cashewnüsse
Ähnliches gilt für die beliebten Cashewnüsse: Im rohen Zustand enthalten sie Urushiol, ein Gift, das zu Hautrötungen, Ausschlag sowie diversen Entzündungen im Körper führen kann. Im Supermarkt werden deshalb ausschließlich gedämpfte und somit ungefährliche Cashews verkauft.
4 12
Rohe Maniok-Knolle
Im Supermarkt findet man auch die Maniok-Knolle, aus der Tapioka gewonnen wird. Diese geschmacksneutrale Stärke wird häufig für die Zubereitung von Desserts verwendet. Doch im rohen Zustand ist die Pflanze hochgiftig. Grund dafür ist die darin enthaltene Blausäure, die nur durch gründliches Schälen, Kleinschneiden und anschließendes Backen, Braten oder Kochen entweicht.
Anzeige
5 12
Bittere Kürbisgewächse
Vorsichtig vor bitteren Kürbisgewächsen! Vor allem bei selbst angebauten Kürbissen oder Zierkürbissen, Zucchini oder auch Melonen ist dies ein Zeichen, dass Cucurbitacine enthalten sind. Diese Zellgifte greifen die Magenschleimhaut an, was zu schweren Brechanfällen führen kann.
6 12
Blattgrün des Rhabarbers
Jedes Jahr im Frühjahr beginnt in Deutschland die Rhabarberzeit. Doch während das Rot der Stangen eine beliebte Zutat für Kuchen, Desserts oder Gelees ist, bleibt das Blattgrün ungenießbar. Grund dafür ist die Oxalsäure, die die Nieren vergiftet und zu Nebenwirkungen wie brennendem Hals und Mund, Übelkeit, Atembeschwerden oder Durchfall führt.
7 12
Rohe Kidneybohnen
Rohe Kidneybohnen enthalten Phasin. Die Proteinverbindung führt dazu, dass die roten Blutkörperchen zusammenklumpen, was im schlimmsten Fall den Darm schädigen kann.
8 12
Rohe Bohnen
Da dies auch für andere Bohnensorten gilt, sollte man Bohnen immer nur gekocht essen und im Idealfall vor der Zubereitung einweichen.
Anzeige
9 12
Muskatnuss
In haushaltsüblichen Mengen ist Muskat unbedenklich, doch wer zu viel von der Gewürznuss isst, wird eine berauschende Wirkung wahrnehmen. Schuld daran ist der Inhaltsstoff Myristicin, der in der Leber zu Amphetamin umgewandelt wird. Etwa vier Gramm Muskat lösen Halluzinationen, Übelkeit und Bewusstlosigkeit aus. Für Kinder ist eine halbe Muskatnuss tödlich.
10 12
Bittermandeln
Bittermandeln sind eine beliebte Zutat in der Weihnachtsbäckerei. Doch wussten Sie, dass der Verzehr von rohen Bittermandel mitunter tödlich enden kann? Erwachsene müssten dafür immerhin 50 Bittermandeln essen. Bei Kindern reichen jedoch schon fünf bis zehn Mandeln aus. Grund dafür ist die Blausäure, die auch in Aprikosenkernen zu finden ist.
11 12
Roher Speisemohn
Ob gebacken auf Brötchen oder gequetscht in Kuchen und Desserts: Speisemohn ist lecker, sollte jedoch nicht unverarbeitet verzehrt werden. Grund dafür ist die erhöhte Konzentration an Morphin, welches abhängig machen kann. Heißes Waschen oder Backen helfen allerdings, sodass Sie die Sonntagsbrötchen gefahrlos genießen können.
12 12
Rohe Holunderbeeren
Rohe und unreife Holunderbeeren enthalten Sambunigrin. Dieser giftige Stoff verursacht Erbrechen und Durchfall. Da hilft nur: kochen!