• Gesundheit ist ein großes Glück. Wer fest im Berufsalltag steht, macht sich selten Gedanken über die wichtige Absicherung im Fall einer Berufsunfähigkeit.
  • Denn wer aus gesundheitlichen Gründen nur noch vermindert oder gar nicht mehr arbeiten kann, wird ohne Absicherung drastische Einkommenseinbußen hinnehmen müssen.
  • Damit der Lebensunterhalt im Fall von Erwerbsunfähigkeit abgesichert bleibt und die Berufsunfähigkeit nicht unweigerlich in die Armutsfalle führt, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung der optimale Weg.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

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Wenn sich von heute auf morgen unvorhergesehen alles ändert

Auch wenn das Leben rundläuft und im Moment kein Grund zur Sorge besteht, kann jederzeit Unvorhergesehenes eintreten. Eine langwierige Erkrankung oder ein Unfall werfen täglich Menschen aus ihrer gewohnten Bahn und legen deren Erwerbsleben mitunter für lange Zeit auf Eis. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall greift 6 Wochen. Im Anschluss zahlt die Krankenkasse ein Krankengeld von 70 Prozent des letzten sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohnes, und das längstens 78 Wochen lang. Dieses ist zudem nach oben gedeckelt und lag im Jahr 2021 bei einem gesetzlich geregelten Höchstbetrag von täglich 112,88 Euro. Es reicht in der Regel zumindest aus, um den Lebensunterhalt während des Genesungsvorgangs zu bestreiten. Was aber kommt nach den 78 Wochen, wenn die Rückkehr in den Beruf aus gesundheitlichen Gründen womöglich gar nicht mehr geleistet werden kann?

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung greift, wenn beispielsweise ein körperlich anstrengender Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Unter Zuhilfenahme heutiger moderner Arbeitsmittel und -geräte gibt es viele Tätigkeiten, die über Jahre hinweg Körper und Gesundheit des Arbeitnehmers verschleißen. Beispiele hierfür sind Berufe, in denen schwer gehoben oder getragen wird oder der Arbeitnehmer ständig Wind und Wetter ausgesetzt ist sowie mit chemischen Stoffen hantiert. Doch auch körperlich nicht schwere Tätigkeiten können einem Menschen im Berufsalltag zusetzen, etwa psychisch, wenn der Bürojob Frustration und permanente Unzufriedenheit mit sich bringt, beispielsweise in der Telefonie mit beständig übellauniger Kundschaft.

Ist die Arbeit im angestammten Job nicht mehr möglich und der Ausstieg somit unausweichlich, fällt früher oder später das geregelte Einkommen weg. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung federt diesen Verlust ab, ist aber zuweilen nicht leicht zu erhalten. Die Alternative hierzu bietet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Diese springt jedoch erst ein, wenn der Versicherte lediglich unter drei Stunden täglich arbeiten kann.

Passende Anbieter

Die Kriterien der Berufsunfähigkeitsversicherung gleichen sich weitgehend. Allerdings gibt es einige feine Unterschiede, die für Versicherungsnehmer individuell attraktiv sein können. Wir stellen drei Anbieter vor:

Hannoversche

Die Hannoversche bietet neben einem flexiblen und anpassbaren Leistungspaket ein besonders attraktives Angebot für Selbstständige und zahlt im Falle des Falles bis zu 30.000 Euro an Umorganisationshilfe. Wenn der Versicherungsnehmer nach einem Schadensfall weiterhin arbeiten kann und sein Unternehmen hierzu neu strukturiert werden muss, unterstützt ihn die Hannoversche dabei mit bis zu 30.000 Euro.

Ebenso können sich Berufsanfänger bei der Hannoverschen freuen: Wer sein Studium beendet oder seine Ausbildung abgeschlossen hat und ins Arbeitsleben durchstartet, kann sich im ersten Jahr problemlos ohne weitere Gesundheitsprüfung in seine neue Berufsgruppe einstufen lassen.

Tipp: Der Beispielrechner gibt genaue Auskunft darüber, wie hoch die monatliche Versicherungssumme bei Berufsunfähigkeit ausfällt, zum Beispiel bei einem anvisierten monatlichen Auszahlungsbetrag von 1500 Euro.

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Cosmos direkt

Die Berufsunfähigkeitsversicherung vom Direktversicherer Cosmos direkt bietet online einen Rechner zur Ermittlung des entsprechenden Tarifs an, sodass Interessenten nach einer Minute einen ersten unverbindlichen Richtwert haben. Wer beispielsweise einen Studiengang im Gesundheits- bzw. Pflegewesen absolviert, Nichtraucher ist und 1999 geboren wurde, zahlt bei einer Berufsunfähigkeitsrente von 1000 Euro im Monat einen reduzierten Betrag von 18,55 Euro monatlich. Das ist oftmals weniger als die monatliche Handyrechnung.

Tipp: Gerade in der Pflege gehen viele Arbeitnehmer oft lange Zeit über ihre Kräfte hinaus; nicht nur körperliche, sondern auch psychische Erkrankungen bergen das Risiko einer Berufsunfähigkeit.

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Getsurance

Für ganz Eilige wirbt Getsurance als Direktversicherer mit einer Online-Sofortzusage und lässt Interessenten nicht warten. Das Versicherungsunternehmen macht den Gesundheits-Check online und teilt die Entscheidung nach einigen Minuten verbindlich mit. Die gegebene Bestpreis-Garantie ist für Versicherungsnehmer interessant, denn findet sich laut Unternehmen ein Anbieter, der günstiger im Preis ist, erstattet Getsurance dem Versicherten bei Übersendung des neuen Versicherungsscheins innerhalb von 100 Tagen die bislang bezahlten Beiträge zurück.

Weiterer Pluspunkt: Psychische Vorerkrankungen sind für Getsurance kein Grund, Versicherungsnehmer abzulehnen. Was vor vielen Jahren noch regelrecht mit einem Stigma behaftet war, ist heute zum Glück anders: Wer psychische Probleme hat, lässt sich helfen und holt sich selbstverständlich Rat bei einem Therapeuten. Einige Versicherungen lehnen Interessenten aus diesem Grund ab. Nicht jedoch Getsurance. Das Unternehmen ermöglicht das Absichern bei einer psychischen Vorerkrankung und hat dafür extra die Option „Psyche“ geschaffen.

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Oft verwechselt: Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit

Wer kurz vor dem Renteneintritt aus gesundheitlichen Gründen seinen Job verlässt, kann die finanzielle Lücke durch Rücklagen wie Ersparnisse ausgleichen, bis die reguläre Altersrente einsetzt. Für alle jedoch, die noch viele Jahre Berufsleben vor sich haben, schafft die Erwerbsunfähigkeitsversicherung einen doppelten Boden, um den Lebensunterhalt abzusichern. Aber wo liegt nun der genaue Unterschied zwischen BU- und EU-Versicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung springt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer noch in der Lage ist, maximal 50 Prozent seines bisherigen Arbeitspensums zu leisten.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt erst dann, wenn der Versicherte täglich weniger als 3 Stunden arbeiten kann.

Kümmert sich nicht die gesetzliche Rentenversicherung um mich?

Leider ist die gesetzliche Rentenversicherung unzureichend. Wer nicht extra vorsorgt und sich auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente verlassen möchte, muss wissen, dass hierbei keine Reichtümer zu erwarten sind. Die Erwerbsminderungsrente deckt einen kleinen Teil dessen ab, was auf dem letzten Lohnzettel stand. Bei voller Erwerbsminderung zahlt die Deutsche Rentenversicherung den Betroffenen gerademal 30 % vom Bruttolohn aus, bei halber Erwerbsminderung werden nur noch 15 % ausgezahlt.

Das bedeutet unterm Strich immense Abstriche des bisherigen Lebensstandards. So können erworbene oder gebaute Immobilien nicht abgezahlt und laufende Kredite nicht mehr bedient werden. Häufig bleibt die einzige Option der Umzug in eine kleine Wohnung, zudem sind Betroffene in vielen Fällen nicht mehr in der Lage, ihr Auto zu halten. Um schwerwiegende Konsequenzen dieser Art zu vermeiden, ist in jedem Fall der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung empfohlen.

Absicherung für alle Altersgruppen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist nach Altersgruppen gestaffelt, maßgeschneiderte Angebote gibt es beispielsweise für die folgenden Personengruppen:

Kinder

junge Erwachsene bis 29 Jahren

Erwachsene von 30 bis 39 Jahren

Erwachsene von 40 bis 49 Jahren

Erwachsene von 50 bis 60 Jahren

Moment mal – eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder?

Richtig, Kinder besuchen zwar die Schule und haben in der Regel noch kein eigenes Einkommen. Jedoch betrifft das Thema Berufsunfähigkeit nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Schüler. Schlimmstenfalls können sie nach einer schweren Krankheit oder durch einen Unfall später als Erwachsene außerstande sein, einem Beruf auszuüben. Um sich ein finanziell unabhängiges und selbstbestimmtes Leben aufzubauen und nicht als Bittsteller von Grundsicherung und Sozialhilfe abhängig zu sein, ist für Kinder der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung von grundlegender Bedeutung.

Je früher, desto besser!

Wer für seine Kinder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, darf sich über einige Pluspunkte freuen. Denn der Abschluss dieser Versicherung ist, wie bei so vielen Versicherungen, im Vorfeld mit einem Gesundheits-Check verbunden, den die Kinder ohne Mühe bestehen. Sie sind jung und regulär gesund, somit schätzt der Versicherer die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Versicherungsfalls als eher niedrig ein. Bereits für Kinder ab 10 Jahre bieten viele Versicherungsunternehmen eine vollumfängliche Berufsunfähigkeitsversicherung an, die monatlichen Versicherungsbeiträge sind zudem gering und für die meisten Eltern bezahlbar. Und noch ein wichtiger Hinweis: Die Berufsunfähigkeitsversicherung versichert den Nachwuchs auch bei Unfällen sowie Erkrankungen, die noch in der Schulzeit auftreten.

Gesundheits-Check – geht es nicht ohne?

Bevor ein Vertrag abgeschlossen werden kann, müssen sich interessierte Versicherungsnehmer Fragen zu ihrer Gesundheit stellen lassen. Da viele Menschen heute Vorerkrankungen wie Allergien haben, geben sie den Gedanken an eine Berufsunfähigkeitsversicherung vorschnell auf oder suchen nach Möglichkeiten, mit denen sich eine Gesundheitsprüfung umgehen lässt. Doch ohne Gesundheits-Check kommt man nicht den schützenden Genuss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Versicherung ist eine „Risikoversicherung“, das heißt, wenn Menschen durch die Folgen von Unfall oder Erkrankung ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können, federt sie die damit einhergehenden Einkommenseinbußen ab.

So möchte der Versicherer durch das Abfragen des Gesundheitszustandes im Voraus die Höhe des Risikos einschätzen können, dass ein Versicherungsfall eintreten wird. Aus den gemachten Angaben zu den Fragen setzt sich die individuelle Beitragshöhe zusammen, die der Versicherte bezahlt.

BU-Versicherung mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung

Einige Versicherer bieten Interessenten ein Versicherungsprodukt mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung an. Der Fragebogen ist in diesem Fall kurz und beschäftigt sich mit der gesundheitlichen Vorgeschichte im Zeitraum von einem bis drei Jahren. Bestimmte Vorerkrankungen bleiben außen vor. Das bedeutet, dass Personen, deren Antrag von einer Versicherung abgelehnt wurde, dank dieses Angebotes die Möglichkeit erhalten, doch noch in den Genuss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kommen. Was eine Alternative zu sein scheint, hat jedoch eine zeitliche Begrenzung oder ist an Personen bestimmter Berufsgruppen gerichtet, etwa Wirtschaftsinformatiker oder Medizinstudierende.

Diese Angebote haben zudem in der Regel einen begrenzten Leistungsumfang. Sprich, bei Eintreten des Versicherungsfalls wird eine monatliche BU-Rente von maximal 1000 Euro ausgezahlt, was den Versicherten jedoch wenigstens besser dastehen lässt als mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente allein.

Bei Antragstellung immer mit offenen Karten spielen

Es geht also nicht ohne Gesundheits-Check. Wer einen Antrag stellen möchte, muss sämtliche Fragen ehrlich und nach bestem Wissen und Gewissen beantworten. Denn kommt im Nachhinein ans Tageslicht, dass bei einigen Angaben geschummelt wurde, darf der Vertrag vonseiten des Versicherungsunternehmens jederzeit aufgehoben werden. Die gezahlten Beiträge sind dann verloren. Wer chronisch krank ist oder kürzlich durch einen Unfall Verletzungen davongetragen hat, kann in der Regel davon ausgehen, einen Risikozuschlag zu zahlen oder dass dem Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung nicht stattgegeben wird. Wer gesund ist und dazu noch jung, sichert sich am besten noch während der Ausbildung oder unmittelbar danach ab, um rundherum optimal geschützt durchs Leben zu gehen. Und: Wer drin ist, bleibt drin.

Auf welche Fragen seitens des Versicherers muss ich mich einstellen?

Der Gesundheitsfragebogen für den Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung erkundigt sich nach den stationären Krankenhausaufenthalten der vergangenen zehn Jahre sowie nach den ärztlichen Behandlungen der letzten fünf Jahre. Zudem ist der persönliche Lebensstil von Bedeutung, etwa fließt das Ausüben riskanter Sportarten in die Versicherungspolice ein. Die Fragen sind meist mit „Ja“ oder „Nein“ anzukreuzen; was länger als zehn Jahre her ist, ist oft nicht mehr von Belang. Das Versicherungsunternehmen darf zudem tiefergehend recherchieren und zu Gesundheitsfragen den behandelnden Hausarzt sowie eventuelle Fachärzte kontaktieren.

Zum Schluss das Wichtigste zusammengefasst

  • Die BU-Versicherung sichert Kinder und Erwachsene in der Regel bis zum 69. Lebensjahr zuverlässig ab, wenn diese ihrem Job eines Tages aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen können.
  • Wer wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten kann, sollte sich besser nicht auf den Staat verlassen. Die gesetzliche Absicherung reicht für den bisherigen Lebensstandard bei Weitem nicht aus.
  • Der Beitrag zur BU-Versicherung richtet sich jeweils nach individuellen Kriterien, zum Beispiel nach beruflicher Tätigkeit, dem persönlichen Gesundheitszustand oder Vorlieben für eventuelle Risikosportarten.
  • Wer die Berufsunfähigkeitsversicherung schon früh abschließt, darf sich über niedrige Beiträge freuen. Eltern können ihre Kinder ab dem 10. Lebensjahr versichern.
  • Verglichen mit Alternativen schützt die BU-Versicherung ihre Versicherungsnehmer vollumfänglich.

Und noch ein Tipp: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich doppelt, denn der Staat belohnt Vorsorgemaßnahmen. Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung können somit von der Steuer abgesetzt und im Rahmen der Steuererklärung in der Anlage „Vorsorgeaufwand“ eingetragen und gegengerechnet werden. Das gilt für Arbeitnehmer wie Selbstständige gleichermaßen und mindert die Steuerlast.

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