Mansory präsentiert im Rahmen seines neuen Atelier-Programms zwei Komplett-Umbauten auf Basis des Rolls-Royce Cullinan. Die beiden Ausstattungslinien D' oro und D' Arabo beziehen sich auf den Innenraum des Cullinan. Technisch sind beide Formate des Mansory RR Cullinan gleich.

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Was ist das Atelier-Programm?

Ab sofort nennt Mansory alle Fahrzeuge Atelier, die auf den Vorlieben und Ideen des Firmeninhabers Kourosh Mansory basieren. Außerdem baut der Tuner Autos aus dem Programm Atelier nicht im Kundenauftrag, sondern als Werbeträger. Die Modelle sollen weltweit in den Mansory Showrooms zu sehen sein. Die beiden ersten Autos des Atelier-Programms sind Unikate. Der Veredler stellt die beiden Varianten zum ersten Mal in Dubai aus. Der Hersteller reagiert mit der Wahl des Rolls-Royce Cullinan auf die hohe Nachfrage nach Luxus-SUVs in den arabischen Ländern.

Linea D' oro

Schon 2010 verwendete Mansory die Bezeichnung Linea D' oro bei einem Bugatti Veyron. Die Konstrukteure nutzten damals Carbon und Echtgold und verfolgen diesen Designansatz im Mansory RR Cullinan weiter. Etwa an den goldenen Applikationen, die beim Serien-Rolls-Royce verchromt oder Silber sind. Dazu gehören auch die goldenen Felgen. Im Interieur und Exterieur verziert Mansory bei der Linea D' oro alle Carbonteile mit Echtgold-Inlays. Im Innenraum kommt zusätzlich schwarzes Leder mit goldfarbenen Kedern zum Einsatz.

Linea D' Arabo

Grundsätzlich ähnelt die Linea D' Arabo der Linea D' oro in der Farb- und Designkonzeption sehr. Doch anstelle der Farbe Gold verwenden die Designer für die Linea D' Arabo einen Kupferton. Ein weiterer Unterschied ist die Ausführung der Carbonteile. Anstatt der Echtgold-Inlays verwendet Mansory hier individualisierte Carbonteile. Darauf ist der Name Mansory auf Arabisch in einem Kupferton abgebildet. Auch die Steppung der Ledersitze und die Fußmatten unterschieden sich.

Der RR Cullinan by Mansory

Äußerlich gestaltet Mansory die Front des Rolls-Royce-SUVs um. Der Tuner schenkt dem Briten größere Lufteinlässe in der Frontschürze und eine Motorhaube aus Carbon. Das Fahrzeug soll durch neue Seitenschweller tiefer und gestreckter als das Serienmodell wirken. An der Heckklappe montiert Mansory eine Spoilerlippe. Diese soll die Auftriebskräfte an der Hinterachse reduzieren. Hinzu kommt eine neu gestaltete Heckschürze.

Der Mansory RR Cullinan steht auf 24-Zoll-Felgen des Typs FD.15. Die Schmiedefelgen bestehen aus einer Aluminiumlegierung und die Räder sind für hohe Geschwindigkeiten und hohe Radlasten ausgelegt. Für die optimale Bereifung empfiehlt der Hersteller High-Performance-Reifen in der Dimension 295/30 R 24 für vorn und hinten.

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Technisch erhält der Serien-Rolls eine Leistungssteigerung von 571 auf 610 PS. Die Ingenieure steigern das Drehmoment von 850 Nm auf 950 Nm. Mansory verändert das Motormanagement und baut einen Sportschalldämpfer ein. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der optimierte Cullinan in fünf anstatt 5,2 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Der Serien-Rolls schafft 250 km/h. Der Benzinverbrauch beträgt laut dem Fahrzeugveredler 19,6 Liter Sprit pro 100 Kilometer. Der originale Cullinan braucht 15 Liter. Die Preise für den umgebauten SUV verrät Manory noch nicht.  © auto motor und sport

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