Neuauflage Citroën E-Mehari (2018): Die ideale Wahl für spaßige Ausflüge

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Was viele nicht wissen: Den Citroën E-Mehari gibt es schon seit 2016. Wirklich marktreif scheint das eigensinnige Elektroauto aber erst in der Neuauflage zu sein. © 1&1 Mail & Media / CF

So sollen sowohl das Exterieur als auch Innenraum, Ausstattung und Komfort des gerade einmal 3,81 m langen Spaßmobils von den Korrekturen profitieren.
Für den ursprünglichen Entwurf des E-Mehari zeichnet übrigens der französische Mischkonzern Bolloré verantwortlich.
Citroën übernahm das Konzept und produziert das Modell seit 2016 – allerdings bis dato nur in überschaubarer Stückzahl.
Die Neuauflage verfügt nun über eine Standardzulassung und darf theoretisch ohne Weiteres tausendfach produziert und verkauft werden.
Neu ist unter anderem, dass der schon jetzt kultige Franzose künftig in zwei unterschiedlichen Versionen kommt: als Softtop und als Hardtop.
Insbesondere das siebenteilige Hardtop schafft zahlreiche Möglichkeiten, den Aufbau je nach Bedarf anzupassen.
So können Besitzer eines E-Mehari nicht nur das zweigeteilte Dach und die Seitenscheiben abnehmen, sondern auch die komplette C-Säule entfernen.
Auch unter der Haube gibt sich der aktualisierte E-Mehari keine Blöße. Das E-Aggregat mobilisiert zwar wie gehabt eine Leistung von 68 PS, konnte aber beim Drehmoment um ganze 26 Nm auf nun deren 166 zulegen.
Gespeist wird der Antrieb von einem 30 kWh starkem und selbst in Frankreich gefertigten Akku. Bei entsprechender Fahrweise sollen theoretisch 195 km drin sein. In der Praxis dürfte dieser Wert zwar schwerlich zu erreichen sein, aber ...
… rasen lässt sich mit dem auffälligen Gefährt ohnehin nicht. Bei 110 km/h ist nämlich Schluss.
Zeitgemäße technische Helferlein wie ABS, ESP und ein Fußgänger-Warner sowie eine Zentralverriegelung sind ebenfalls mit an Bord.
Auch das Cockpit muss sich nicht mehr hinter den Konzernbrüdern und -Schwestern verstecken. In Details wie den Lüftungsöffnungen, Schaltern und Co. sieht man ihm die Verwandtschaft gar auf den ersten Blick an.
Der E-Mehari hat übrigens auch eine Art Urahn, der ihm auch gleich seinen Namen leiht. Der originale Citroën Méhari erblickte bereits 1968 das Licht der Welt, damals noch auf Basis der Dyane, die ihrerseits als Nachfolgerin der legendären 2CV gedacht war. Gemein hatten sie die für damalige Verhältnisse untypische Kunststoffkarosserie.
Natürlich gibt es den aufgefrischten E-Mehari nicht nur in weiß. Farbenfrohe Kombinationen aus Karosserie und den abgesetzten Dachelementen stehen ihm besonders gut zu Gesicht.
Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte mindestens 25.270 Euro auf der hohen Kante haben. Das kostet die Faltdachversion in der Basis. Soll es das neue Hardtop sein, werden mindestens 26.470 Euro fällig. Hinzu kommt ein Entgelt für die Batteriemiete. Dafür sind einem aber zumindest die interessierten Blicke der Nachbarschaft gewiss.