Im April 1964, also vor fast genau 60 Jahren, enthüllte Ford auf der Weltausstellung in New York ein neues Modell, für das sich die Verantwortlichen sicher einigen Erfolg ausgerechnet hatten. Dass es jedoch derart heftig in die Autowelt einschlagen und deren Geschichte ein Stück weit umschreiben würde, konnte damals keiner ahnen. Die Rede ist natürlich vom Mustang, der Herstellerangaben zufolge allein in den vergangenen zehn Jahren mehr als eine Million Mal verkauft wurde.

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Kurz vor dem Jahrestag öffnete die New York Auto Show ihre Pforten. Ford ist dort nicht offiziell als Aussteller vertreten; entsprechend gibt es in der Ostküsten-Metropole noch nicht das extra aufgelegte Jubiläums-Sondermodell zu bestaunen. Aber der Hersteller nutzt den Rummel rund um die Automesse, um für den neuen Mustang ein "60th Anniversary Appearance Package" anzukündigen. Das debütiert dann offiziell am 17. April im Rahmen eines "epischen" (O-Ton Ford) Fan-Events auf dem Charlotte Motor Speedway. Und damit auf den Tag genau 60 Jahre, nachdem der Ur-Mustang in New York dem erstaunten Publikum erstmals gezeigt wurde.

Mysteriöse "neue Funktion"

Viel ist über das Ausstattungspaket noch nicht bekannt. Bisher veröffentlichte Ford lediglich ein offizielles Logo sowie Embleme, die auf den Kotflügeln und am Heck des Mustangs angebracht werden. Mit deren Farbgebung in Rot und Schwarz sollen sie an jene Plaketten erinnern, die 1964 die Radkappen des Mustangs zierten. Obendrein schaltet Ford für Besitzerinnen und -Besitzer des aktuellen Mustangs am 17. April per OTA-Update des Sync-4-Infotainment-Systems "eine neue Funktion" frei. Worum es sich dabei genau handelt, bleibt vorerst im Verborgenen.

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Klar ist, dass es in der Anzahl limitiert ist und mit der GT-Version des Sportwagens kombiniert werden kann. Deren Fünfliter-V8-Saugmotor leistet nach US-Spezifikation bis zu 493 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 567 Newtonmetern. Nähere Informationen gibt es dann spätestens in knapp drei Wochen.  © auto motor und sport

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