Das Motto der diesjährigen Met Gala in New York lautete "Mode im Zeitalter der Technologie". Da konnte ja nichts Ordentliches bei rauskommen ...

Wie kann man dem Motto "Mode im Zeitalter der Technologie" der Met Gala 2016 besser gerecht werden als in einem glänzenden, schuppigen Glitzerfummel, dachte sich Sängerin Taylor Swift. Nun, man hätte sich auch gleich als sexy Zahnrad verkleiden können. Das hätte einen ähnlichen Effekt gehabt.
Madonna lernt es einfach nicht mehr: Muss man denn bei jeder Gelegenheit seine Brüste zur Schau stellen? Und was das Outfit der Popdiva mit Technologie zu tun haben soll, das weiß auch niemand.
Von hinten sieht das Outfit übrigens kein bisschen besser aus.
Beyoncé gilt als Stil-Ikone und sorgt bei der Met Gala immer wieder für Aufsehen. Ihr diesjähriges Outfit erinnert allerdings eher an das Ganzkörper-Kondom aus "Die nackte Kanone" - mit Puff-Ärmeln und ein paar Perlen.
Model Ming Xi tritt im Gegensatz dazu äußerst züchtig auf. Das ändert jedoch auch nichts an der Tatsache, dass ihr Kleid (?) aussieht, als hätte sich ein besonders haariger Hund darauf herumgewälzt.
Uns würde es nicht wundern, wenn heute Nacht in unseren Albträumen Irina Shayks Kleid auftaucht. Schweißgebadet werden wir aufwachen und murmeln: Meerjungfrauen-Flamenco-US-Flaggen-Desaster. Danke, Irina.
Achtung, Zitronenfalter-Explosion! Und noch so ein Fall, bei dem man sich fragt: Was hat dieses Kleid mit "Mode im Zeitalter der Technologie" zu tun, Solange Knowles?
Natürlich können auch Männer bei ihrer Abendgarderobe ganz böse danebengreifen. Einen Smoking anzuziehen, ist doch eigentlich nicht so schwierig - doch Mode-Journalist Hamish Bowles wollte wohl unbedingt selbst auch mal in einer Fashion-Kolumne auftauchen. Das ist ihm mit dieser blumigen Katastrophe gelungen.
Schauspielerin Allison Sarofim kam als Vogel - oder wie soll man das sonst interpretieren? Halloween ist doch eigentlich erst in ein paar Monaten.
Ist es ein Kleid, ist es ein Trainingsanzug? Nein: Es ist ein Outfit des Grauens, das Miranda Kerr hier spazieren trägt.
Demi Lovato sieht aus, als wolle sie an der schrägen Eröffnungszeremonie der "Hunger Games" teilnehmen. Wir hoffen nicht, dass auch ihr Kleid irgendwann Feuer fängt.
Zu "The First Avenger: Civil War" fanden gleich zwei Premieren auf europäischem Boden statt. In London bevorzugten die meisten Gäste förmliche Kleidung - Reality-Sternchen Jess Woodley hingegen kam in einer merkwürdigen Mischung aus konservativem Hosenanzug und semi-durchsichtigem Mieder.
Irgendwie durchsichtig in doppelter Hinsicht: Das Oberteil von Emily VanCamp im wörtlichen Sinne, ihr Ansinnen, für Aufsehen zu sorgen, im übertragenen. So richtig tief blicken lassen will die Schauspielerin dann aber auch wieder nicht.
Bei der Premiere des Films in Berlin ging es etwas legerer zu: Anne-Sophie Briest kombinierte zum Beispiel ihr Schlabber-Shirt mit einem irgendwie unmotivierten Minirock.
Julia Wulf war mal Publikumsliebling bei "Germany's next Topmodel". Ob Heidi Klum sie in der Jogginghose auf einen roten Teppich gelassen hätte?
So kennen wir Natascha Ochsenknecht: Von allem zu viel. Zu viel Glitzer, zu greller Lippenstift, zu große Hosen, zu breites Revers.
Auch bei den Laureus World Sports Awards 2016 in Berlin gab es so manche Gelegenheit, den Kopf zu schütteln. Katarina Witt schafft es mit dieser blau-roten Pyjama-Kombination, genauso angezogen zu sein wie ihre Umgebung.
Moderatorin Sylvia Walker hat den alten Eiskunstläufer-Trick angewandt und mit hautfarbenem Stoff versucht, nackte Haut zu imitieren. Das geht aber in die Hose und lässt dieses Kleid nur noch langweiliger aussehen.
Irgendwie ist es ja auch fies, Sportler in Designerkleider zu stecken und auf einen roten Teppich zu schicken, auf dem sie sich sichtlich nicht wohlfühlen. Maria Höfl-Riesch zum Beispiel sieht man deutlich an, dass sie lieber in Ski-Klamotten rumläuft als in diesem Pailletten-Sack.
Viele Sportler setzten auf Turnschuhe zum Anzug - aber nur Ex-Rugbyspieler Morne du Plessis auf eine Lesebrille am Halsband als Accessoire. Dabei bräuchte er die Brille gar nicht - seine Frau hätte er in diesen grellen Signalfarben in jedem Getümmel wiedergefunden.